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04. Januar 2007

Braucht Guatemala unsere Hilfe? Chancen und Grenzen der Entwicklungshilfe

Vortrag und Diskussion mit Ing. Agr. Karl Heuberger, HEKS Programmverantwortlicher für Zentralamerika, am 18. Januar 2007 in Zürich

Guatemala ist ein attraktives Land. Die reiche Tradition und die landschaftliche Schönheit machen es zum beliebten Reiseziel für interessierte Touristen. Für Reisende mit wachem Auge und offenem Herzen wird jedoch bald klar, dass Guatemala auch andere Facetten hat: Bittere Armut, Gewalt, Zerstörung der natürlichen Ressourcen und vieles mehr prägen den Alltag der Menschen, sowohl auf dem Land wie in der Stadt. Extreme Ungleichheiten in den Besitzverhältnissen und die Folgen des 36-jährigen Krieges sind auf Schritt und Tritt spürbar. Grund genug, um Projekte der Entwicklungs- und humanitären Hilfe zu unterstützen. Entwicklungszusammenarbeit ist wichtig und kann ein Ausweg aus der Verarmung bieten, aber nicht immer. Die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Guatemala während der letzten 10–15 Jahre hat gezeigt: Hilfe kann auch zusätzliche Probleme schaffen. Was gilt es zu bedenken, wenn die Hilfe wirklich zu mehr Eigenständigkeit führen soll? Karl Heuberger, Programmverantwortlicher des HEKS für Zentralamerika gibt Einblick in seine Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit mit Guatemala. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit HEKS, Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz.

Völkerkundemuseum der Universität Zürich, Pelikanstrasse 40, CH-8003 Zürich, Tel. +41 (0)44 634 90 11

AutorIn: Renée Schauecker, arbeitskreis tourismus & entwicklung, Basel

Kategorie: Guatemala, Veranstaltungen


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Letzte Aktualisierung: 08.09.2010