rss
tip a friend
print
spenden
Fair unterwegs mit...

Werbung

Jahresbericht 2011

Der Jahresbericht des arbeitskreises tourismus & entwicklung

Ihre Spende wirkt!

Wettbewerb Swiss Fair Trade

Labelführer Online

Die Orientierungshilfe im touristischen Labeldschungel

Info-Corner

Häufige Fragen - FAQ's

Knifflige Fragen per Mausklick beantworten - dank den neuen FAQ's.

News

26. August 2009

"Damit faires Reisen nicht zur PR-Übung degradiert, ist kritisches Monitoring zivilgesellschaftlicher Organisationen wichtig!"

Leserbrief von Anne-Marie Holenstein an den Tages-Anzeiger als Reaktion zum Artikel "Mehr Ökologie und Fairness im Tourismus" vom 21.08.2009.*

Mehr Ökologie und Fairness im Tourismus – das Öko- und Soziallabel „Travellife“ soll’s möglich machen. Hinter den Forderungen dieses Labels steht ein gut drei Jahrzehnte langer Ausdauermarathon entwicklungspolitischer Organisationen.

Die ermutigende Erfolgsgeschichte begann im Mai 1976 mit einer Diskussion über die „Wir-kungen des Tourismus auf Entwicklungsländer“. Sie wurde von der „Kommission für Entwicklungsfragen“ an der ETH organisiert; Moderator war Roger Schawinsky. Für Regula Renschler war das der Anstoss, das Thema im Rahmen der Erklärung von Bern weiter zu bearbeiten. Ihre Initiative führte bereits 1977 zur Gründung des Arbeitskreises „Tourismus und Entwicklung“ mit einer breiten Trägerschaft von Hilfswerken, Kirchen, über Lehrervereine bis hin zu Tourismusunternehmen. Nach damaliger Einschätzung von Kuoni war der Arbeitskreis ein gefährliches Unding.

„Tourismus und Entwicklung“ vernetzte sich international mit Organisationen in Europa und Asien, später auch in Afrika und Lateinamerika. Lobbyarbeit für faire Handelsbeziehungen im Tourismus und Information für Leute, die fair reisen wollen, sind bis heute die beiden komplementären Arbeitsbereiche dieser Organisation, die mit gerade einmal 220 Stellen-prozenten Erstaunliches erreicht hat.

Die Forderungen für fairen Tourismus und fairen Handel haben dazu geführt, dass führende Unternehmen wie Kuoni und Migros sie in ihre Marketing-Strategien integrieren. Damit faires Reisen und fairer Handel nicht zu PR-Übungen degradieren, ist das kritische Monitoring zivilgesellschaftlicher Organisationen weiterhin wichtig.

*Den Leserbrief hat uns Anne-Marie Holenstein am 23.08.2009 zukommen lassen und am 26.08.2009 zur Wiedergabe freigegeben.

Tages Anzeiger 21. August 2009: Bald ist Schluss mit dem Hotel-Label-Salat
sowie Das Gewissen hat keine Ferien

Lesen Sie auch:

Websites von Travelife: www.travelife.eu/ und www.its4travel.com/

AutorIn: Anne-Marie Holenstein, Zürich

Kategorie: Brennpunkt Tourismus, Entwicklungspolitik , Ethik im Reiseverhalten, Grundlagen, Jung & Fair, Standards & Labels, Tourismuskritik


Noch kein Kommentar

Kommentar hinzufügen

Netiquette und Kommentarregeln

* - Pflichtfeld

*
*
*

*
*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

Letzte Aktualisierung: 17.05.2012