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21. Januar 2010

Ökumenische Kampagne „Stoppt den unfairen Handel: www.rechtaufnahrung.ch“

Recht auf Nahrung bedingt faire Spielregeln im Handel

Recht auf Nahrung

Basel, 21.01.2010, akte/ Vom 17. Februar bis zum 4. April läuft die ökumenische Kampagne von Fastenopfer und Brot für alle zum Mehrjahresthema "Recht auf Nahrung", dieses Jahr mit dem Fokus hat, diesmal mit dem Schwerpunkt auf den Handelsbeziehungen. Obwohl immer noch genügend Nahrungsmittel produziert werden, hungern weltweit über eine Milliarde Menschen. Eine Ursache für diesen Skandal liegt in den ungerechten Regeln des weltweiten Handels mit Lebensmitteln.
Die Werke laden dazu ein, „sich in der Fastenzeit als Zeit der Umkehr über die globalen Zusammenhänge Gedanken zu machen, und an Ostern als Fest des Lebens Geschenktes zu teilen, damit alle ein besseres Leben haben“. KonsumentInnen können durch ihren Kaufentscheid zum besseren Leben von benachteiligten Menschen im Süden beitragen.

Schon jetzt sind die Vorbereitungen für die Kampagnenaktivitäten in vollem Gang und die Möglichkeiten, sich zu inspierieren und beteiligen, sind vielfältig:

  • Die „Agenda“ begleitet durch die Fastenzeit mit Kurzporträts von bolivianischen Bauern und einer südafrikanischen Schuldenberaterin. Eine Schweizer Bauernfamilie kommt ebenso zu Wort wie Ursula Brunner, die Bananenfrau der ersten Stunde (siehe Lesereise). Dazu gibt es Anregungen für den Einkauf, für Meditationen und für Andachten.
  • Lassen Sie sich vom vielfältigen Material inspirieren, das die ökumenische Kampagne in Ihrem Leitfaden und dem Aktionsmagazin oder auf ihrer Website vorstellt.
  • Am 13. März findet der Rosenverkaufstag für nachhaltige Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika statt. Sie können sich als VerkäuferIn (Anmeldung bis 20.02.2010) oder als KäuferIn beteiligen.
  • Bei der Aktion „Brot zum Teilen“ werden pro verkauftes Brot 50 Rappen in die Arbeit von Fastenopfer und Brot für alle investiert. Die Bäckereien unterstützen eine gute Sache, Sie kaufen das Brot und werben in Ihrem Umfeld für die spezielle Aktion.
  • Besuchen Sie eine der Impulsveranstaltungen zum Thema Recht auf Nahrung oder organisieren Sie selbst eine (Material dazu frühzeitig bestellen). Als Umrahmung bietet die ökumenische Kampagne ein musikalisch-literarisches Programm.
  • Sie können in Ihrer Kirchgemeinde verschiedene Aktivitäten organisieren: Suppentage, Gottesdienste, Meditationen, Ausstellungen, einen thematischen Schwerpunkt für die Sonntagsschule (dazu gibt es ein Katecheseset) usw.
  • Fastenopfer geht auch auf Schulbesuch mit den Themen Südafrika (3.-9. Schuljahr), Fairer Handel (5.-9. Schuljahr), Volle Tanks und leere Bäuche (Filmvortrag, 10.-12. Schuljahr)

Informationen, Material und Anmeldungen: www.oekumenischekampagne.ch

AutorIn: Nina Sahdeva, arbeitskreis tourismus & entwicklung, Basel

Kategorie: Artenvielfalt/Biodiversität, Brennpunkt Tourismus, Fairer Handel, Finanz- & Handelspolitik, Umwelt & Lebensgrundlagen, Unternehmen


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Letzte Aktualisierung: 21.05.2012