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27. November 2008

Quiz Fair-gewusst wie: Gisela Thomi aus Wollerau gewinnt den Superpreis

Gisela Thomi mit Söhnen auf dem Weg zum Schilthorn

Gisela Thomi, Mutter zweier Teenager-Söhne und Frau eines Kochs, kann das von TRANSA Travel & Outdoor gestiftete GPS gut gebrauchen. Denn Wandern ist ihr Hobby.

Frau Thomi, ich habe Sie gegoogelt und gesehen, dass Sie ab und zu Wettbewerbe machen.
Ja, das stimmt, das ist ein bisschen mein Schlechtwetterhobby.

Sind sie auf der Suche nach Wettbewerben auf unser Portal gestossen?
Nein, da war ich auf der Suche nach Wanderinformationen. Bei schönem Wetter zieht es mich hinaus in die Natur. Ich bin viel mit meiner Familie am Wandern. Das geht mir oft so: Ich suche etwas und stosse dabei auf ganz neue Websites. Wenn mich etwas interessiert, verweile ich länger.

Auf fairunterwegs.org sind sie länger geblieben: Was hat Ihnen gefallen?
Ich finde es sehr gut, dass man die Leute darauf aufmerksam macht, wie der Tourismus für die Einheimischen aussehen kann. Ich war vor vielen Jahren einmal in der Karibik, und dort hat uns die Reiseleiterin gesagt, wir sollen dem Zimmermädchen kein Trinkgeld geben, und wenn, dann sicher weniger als drei Dollar, denn das sei soviel wie ihr Monatslohn. Das hat mich schockiert. Drei Dollar! Und sie arbeitet voll. Warum soll ich ihr kein Trinkgeld geben, wenn sie das Zimmer gut sauber macht? Es öffnete mir die Augen dafür, dass hinter der Glanzwelt des Tourismus vieles nicht richtig läuft. Auf fairunterwegs.org erhält man Infos, wie das anders gehen könnte.

Reisen Sie gerne?
Ins Ausland weniger. Da braucht man viel Zeit, um all die fremden Eindrücke zu verarbeiten und die Erlebnisse zu verdauen – mehr, als meine Familie und ich in unseren Ferien normalerweise zur Verfügung haben. Hätten wir die Zeit, würde es mich am ehesten in die umliegenden Länder ziehen, etwa nach Österreich. Oder in den Norden, zum Beispiel nach Dänemark, in weite, ruhige Landschaften. Ich reise am liebsten in der Schweiz oder im nahen Ausland. Dazu muss ich mich nicht um Flüge oder Autofahrten kümmern sondern kann bequem in den Zug sitzen. Auch hier versuche ich, fair unterwegs zu sein, indem ich zum Beispiel das lokale Kleingewerbe unterstütze. Am Ende des „Eichhörnchenweges“ in Arosa gibt es ein grosses Restaurant. Nur etwa 50 m davon entfernt gibt es auch eine Besenbeiz: Eine Bäuerin verpflegt die Wanderer mit selbstgebackenem Kuchen, einem Kaffee, oder Most. So verdient sie einen wichtigen Zustupf zum Bauernbetrieb. So etwas unterstütze ich gerne.

Hat Ihnen das Quiz etwas gebracht?
Ich bin auf vieles aufmerksam geworden, was mir vorher vielleicht nicht so bewusst war, denn durch das "Ergoogeln" der richtigen Antworten, kam ich auch sonst zu vielen Informationen.
Auf jeden Fall werde ich wieder auf diese Seite zurückkommen, ich habe sie bei mir als Lesezeichen im PC gespeichert !

Profitieren auch Sie vom Quiz, mit dem Sie mitten in die Fragen der Nachhaltigkeit beim Reisen geführt werden: fair unterwegs - gewusst wie! Auch ohne Superpreis immer ein Gewinn.

AutorIn: Nina Sahdeva, arbeitskreis tourismus & entwicklung, Basel

Kategorie: Brennpunkt Tourismus, Jung & Fair


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Letzte Aktualisierung: 21.05.2012