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11. Januar 2012

Wegweiser durch den Labeldschungel im Tourismus

Eine neue Broschüre informiert über Nachhaltigkeits-Gütesiegel für Reiseangebote

Wien, Basel, 11.01.2012/ Bio und Fairtrade liegen im Trend – nicht bloss beim Einkauf, sondern zunehmend auch für die Urlaubsgestaltung. "Faires Reisen" wird nachgefragt – doch was macht eine Reise "fair"? 

Im weltweiten Tourismus gibt es mittlerweile mehr als hundert Gütesiegel. Die kleinen Kleber mit grünen Blättern, leuchtenden Sonnen oder blauen Fahnen prangen an Hoteleingängen, in Reisebüros oder am Tor zum Campingplatz. Anbieter, Strände, Naturschutzgebiete, ja ganze Regionen werden nach unterschiedlichsten Gesichtspunkten ausgezeichnet. Allerdings führt diese Vielfalt an Gütesiegeln in der Öffentlichkeit auch oft zu Verwirrung. Diesem Problem haben sich TourismusexpertInnen der Organisationen arbeitskreis tourismus & entwicklung (akte), ECOTRANS e.V., Evangelischer Entwicklungsdienst (EED)-Tourism Watch und Naturfreunde Internationale (NFI) angenommen. Im Rahmen einer Kooperation zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz entstand so ein handlicher Wegweiser durch den touristischen Labeldschungel. 

Auswahl von zwanzig touristischen Gütesiegeln
"Zwanzig touristische Gütesiegel haben wir genauer unter die Lupe genommen", erklärt Heinz Fuchs von EED-Tourism Watch in Bonn. "Vorgestellt werden die führenden internationalen Gütesiegel für Beherbergungsbetriebe, Reiseangebote und Reiseveranstalter; einen Schwerpunkt haben wir dabei auf Nachhaltigkeitssiegel aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus weiteren beliebten europäischen Urlaubsländern gelegt", ergänzt Andreas Zotz von NFI in Wien. "Je umfassender ein Gütesiegel die Themenbereiche Umwelt, Soziales, Wirtschaft und Kultur berücksichtigt, desto mehr sagt es darüber aus, wie nachhaltig ein Reiseangebot auf globaler und lokaler Ebene wirkt und somit auch, wie empfehlenswert es ist", betont Christine Plüss von akte in Basel. 

Herbert Hamele von ECOTRANS: "Wir möchten Reisende durch bessere Information dazu ermutigen, auf Gütesiegel zu achten und Tourismusanbieter zu bevorzugen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen nachkommen. Wir hoffen, die KonsumentInnen mit unserem griffigen 'Wegweiser' darin unterstützen zu können."

Der druckfrische "Wegweiser durch den Labeldschungel" wird am 12. Januar 2012 im Rahmen der CSR-Tage auf der Ferienmesse Wien vorgestellt. Erhältlich ist er als Broschüre bei den Herausgebern oder als Download .



Weitere Informationen bei den Projektpartnern: 

Christine Plüss, arbeitskreis tourismus & entwicklung, christine.pluess@ich-will-keinen-spamakte.ch,
Tel. +41 61 261 47 42, Missionsstrasse 21, 4003 Basel, Schweiz 
www.fairunterwegs.org 

Karin Chladek, Naturfreunde Internationale (NFI), karin.chladek@ich-will-keinen-spamnf-int.org,
Tel. +43-1 892 3877-22, Diefenbachgasse 36/9, 1150 Wien, Österreich
www.nf-int.org  

Herbert Hamele, ECOTRANS, herbert.hamele@ich-will-keinen-spamecotrans.de,
Tel. +49 68 137 46 79, Futterstrasse 17-19, 66111 Saarbrücken, Deutschland 
www.ecotrans.org 

Heinz Fuchs, EED-Tourism Watch, tourism-watch@ich-will-keinen-spameed.de
Tel. +49 228 8101 2302, Ulrich-von-Hassell-Strasse 76, 53123 Bonn, Deutschland 
www.tourism-watch.de 

Kategorie: Arbeit, Brennpunkt Tourismus, Jung & Fair, Menschenrechte, Nachhaltige Projekte, Standards & Labels, Umwelt & Lebensgrundlagen, Unternehmen, Unternehmen


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Letzte Aktualisierung: 21.05.2012