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Liebe Leserin, Lieber Leser

Alle reden vom Klima. Die Bedrohlichkeit des Klimawandels ist manifest. Rund um den Globus ist hektische Betriebsamkeit ausgebrochen: Besorgte WohlstandsbürgerInnen rufen zu Lichter-lösch-Aktionen. Und fliegen dennoch öfter in die Ferne. Unternehmen entdecken jäh die „grüne Nische“. Länder rüsten sich auf im Kampf um schwindende Energie- und Wasserressourcen und investieren in Waffen. Andere investieren in Alternativenergien. Wieder andere in Atomkraft. Oder Agro-Treibstoffe, was wiederum zu Hungerkrisen führt. Wir tun uns schwer, unsere Klimasensibilität in wirksame Massnahmen im Alltag umsetzen. Und die Politik tut sich schwer, mit griffigen Massnahmen die Weichen für ein zukunftsfähiges Zusammenleben zu stellen.

Ohne ethisches Fundament fehlt die Orientierung in dieser breiten Diskussion. „Alle Attribute der Modernität haben mit der Verfügbarkeit von – historisch einmaligen – Energiemengen zu tun: Elektrizität, Mobilität, Massenproduktion, Geschwindigkeit und grosse Infrastrukturmassnahmen“ sagt der alternative Nobelpreisträger Jakob von Uexküll in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift KulturAustausch. Wir möchten anfügen: Und mit dem ungerechten Zugang zu den Ressourcen. Die Verbrennung dieser hohen Energiemengen hat den Klimawandel verursacht – und die Ungerechtigkeit verstärkt:

  • 300 Millionen US-Amerikaner, also vier Prozent der Weltbevölkerung, verursachen einen Viertel der gesamten Treibhausemissionen.
  • Fünf Prozent der Weltbevölkerung kann sich eine Flugreise leisten – welche das Klima anheizt.
  • 350 Millionen, also etwa gleich viele Menschen, gehören zu den sogenannten Urvölkern der Erde und sind die Verlierer dieses Lebensstils. Obwohl die Indigenen mit ihrer Lebensweise einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, werden die Rechte an ihrem Land und ihren Lebensgrundlagen von Investoren und Regierungen mit Füssen getreten. Die Verknappung der Ressourcen trifft sie wiederum am härtesten.

Zur Lösung der Klimakrise muss deren Ursache beseitigt werden: Es braucht mehr Gerechtigkeit beim Zugang zu den Ressourcen. Dazu ist faires Handeln angesagt – auch im Tourismus: Weniger oft in die Ferne reisen, dafür länger bleiben, in den Ferien die Langsamkeit entdecken, Natur geniessen und als Lebensgrundlage der GastgeberInnen erhalten helfen.

Weiter fair unterwegs mit Ihnen!

Ihr Redaktionsteam

Nina Sahdeva, Christine Plüss und Jörg Wiedmer

 

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VCS Autoumweltliste: Die Klassenbesten

Die 25-Jahr-Jubiläumsausgabe der Auto-Umweltliste 2008 ist da [weiterlesen]

Geplante Skiarena bedroht Naturjuwel

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Zur Sexarbeit gezwungen

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TO DO! 2007: Preise nach Australien, Mexiko und Südafrika

Würdigung von sozialverantwortlichem Tourismus [weiterlesen]

Kinderbücher aus aller Welt auf fairunterwegs.org

Der Kinderbuchfonds Baobab ist neuer Infopartner des fairunterwegs-Reiseportals [weiterlesen]

 
 

Der fairunterwegs-Koffer ärgert sich:

Die Suche nach sozial- und umweltverträglichen Angeboten in der Schweiz ist viel zu aufwändig
Der fairunterwegs-Koffer braucht Ferien. Einen Ort in dieser Welt, wo er seine Kofferseele baumeln lassen kann. Wo er sich entspannt, weil er weiss, dass es im Hotel sozial und ökologisch zu und her geht. Im Hinblick auf das schonungsbedürftige Klima ist das Reiseziel klar: Der fairunterwegs-Koffer sucht ein Angebot in der Schweiz. Also ab ins Internet, auf myswitzerland.com, die Site von Schweiz Tourismus [weiterlesen]

 

Lesereise: Fair unterwegs mit Adrian Schmid, Leiter Politik und Kommunikation beim VCS

Für Adrian Schmid sind Reisen über die Begegnung mit anderen Menschen ein Weg zu sich selbst. Er stellt sich damit in die Tradition abenteuerlustiger Reisender wie Annemarie Schwarzenbach, Eva Maillart oder Nicolas Bouvier, die abseits touristischer Trampelpfade nach Dreamlands suchen. [weiterlesen]

 
 

Bücher

 

KulturAustausch: Heisse Zeiten. Wie uns das Klima verändert

Inuit, die nicht mehr jagen, Tuareg, die sesshaft werden, Andenhirten, die wissen, dass ihre Dorfkultur untergeht – über diese Vorzeichen vermochte die Welt hinwegzublicken [weiterlesen]

 

Le Monde diplomatique: Atlas der Globalisierung – Klima

Mit eingängigen Infografiken und prägnanten Kommentaren und Hintergrundtexten zeigt uns dieser Atlas, wo wir in Sachen Klimawandel stehen, wie er wirkt, was wir von wem lernen können [weiterlesen]

 

Sympathiemagazine zu Zentralamerika, Israel und Frankreich

Die zentralamerikanischen Staaten sind mehr eine Anhäufung von landschaftlichen Superlativen, Israel ist in seiner Lebensfreude und Rastlosigkeit schwer fassbar, Frankreich ist für Überraschungen gut [weiterlesen]

 

Neues Sympathiemagazin: Kinderrechte verstehen

Das neue Sympathiemagazin zu Kinderrechte zeigt, welche Menschenrechte auch Kindern zustehen, wie sie umgesetzt werden und wer sich wie dafür engagiert [weiterlesen]

 

Sympathiemagazine zu Judentum und Christentum

In gewohnt exzellenter Weise vermittelt das Sympathiemagazin Innenansichten, die unser Verständnis für zwei der drei „Buchreligionen“ erweitern und die Dialogbereitschaft fördern [weiterlesen]

 

Veranstaltungen

Ausstellung “All-inclusive. Die Welt des Tourismus“

Kunstausstellung bis 4. Mai 2008 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt

Dokumentationen, Parodien und künstlerische Verfremdungen klassischer touristischer Motive und Traumvorstellungen verknüpfen sich mit Themen wie Migration, Tourismuswirtschaft und globaler Kommunikation [weiterlesen]

 

Internationales Menschenrechtsforum Luzern: Menschenrechte und Umwelt

5. Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) zum Thema "Menschenrechte und Umwelt". 22./23.04.2008, Konzert mit Jimmy Cliff am 21.04.2008
Im hochkarätig besetzten Forum empfehlen wir besonders den Workshop: „Reisen als Herausforderung für Menschenrechte und Umwelt“, mit den Branchenfachleuten Fausta Borsani, und Hans Wiesner [weiterlesen]

 

Palästina 1948-2008: Veranstaltungen zum Gedenkjahr

Veranstaltungsreihe zur Nakba in Basel vom 23. April bis 15. Mai 2008

Die Bedeutung der Nakba für die palästinensische und israelische Gesellschaft, Palästina-Flüchtlinge erzählen die Nakba, Internationaler Aktionstag mit Zelten, Informationen und Kulturprogramm [weiterlesen]

 

Palästina/Israel 1948-2008: Die Logik der Vertreibung durchbrechen

Tagung des Forums für Menschenrechte in Israel/Palästina
Freitag, 25. April 2008, 9-18 Uhr, Kornhausforum Bern, Stadtsaal, 1. OG
Palästinensische und israelische ReferentInnen über Ansätze und Projekte, aber auch Probleme, die sich einem gleichberechtigten Zusammenleben in den Weg stellen [weiterlesen]


 

Gewaltloser Widerstand der Landlosen in Indien – auf den Spuren Gandhis

Rajagopal P.V kommt nach Zürich: Dienstag, 29. April 2008, ab 18.30 Uhr im VOLKSHAUS Zürich, BLAUER SAAL • Stauffacherstr. 60, 8004 Zürich(ab Hauptbahnhof Tram 3 und 14 bis Stauffacher/Tram Nr 8 bis Helvetiaplatz)
Rajagopal P.V., Gründer der sozialen Bewegung Ekta Parishad, berichtet vom grossen historischen Marsch „Janadesh 2007“ [weiterlesen]

 

Klimagerechtigkeit

Internationales Symposium zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Süden, Freitag, 20. Juni 2008, 8.45-16.15 Uhr, Hotel Bern, Zeughausgasse 9, Bern
Mit einem internationalen Symposium zum Thema "Klimagerechtigkeit" vertiefen Brot für alle und Fastenopfer ihre diesjährige Kampagne "Damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt [weiterlesen]

 

Letzte Aktualisierung: 07.02.2012