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Liebe Leserin, Lieber Leser Kein geringerer als Nelson Mandela, der erste demokratisch gewählte südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger, setzte sich für die Wahl Südafrikas als Austragungsort der FIFA Fussballweltmeisterschaft 2010 ein. Mandela wusste aus der Erfahrung mit dem Rugby-Sport in Südafrika, welch wichtige Zeichen ein funktionierendes multikulturelles Sportteam für die ganze Gesellschaft setzt. Seither sind sechs Jahre vergangen. Eine lange Zeit, in der viele SüdafrikanerInnen die Härte des Elitesportbusiness zu spüren bekamen: Unternehmen wurden von FIFA-Sponsoren verdrängt, informelle Siedlungen geräumt, Staatsgelder in schicke Infrastrukturen statt in Basisdienstleistungen gesteckt. Aber auch nach all diesen Erfahrungen überwiegt in Südafrika der Stolz, als erstes afrikanisches Land Gastgeber für die Teams und Fans aus aller Welt anlässlich der FIFA WM 2010 zu sein. Ihr Redaktionsteam |
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