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Veranstaltung
…so fern von Gott und so nah den Vereinigten Staaten!
RomeroTagung zur Rolle der USA in Lateinamerika anhand der jüngsten Geschichte von Honduras
Spätestens seit der Monroe-Doktrin von 1823 ("Amerika den Amerikanern") betrachten die USA den Rest des Doppelkontinents als ihren natürlichen Hinterhof. Entsprechend umfasst ihre Aussenpolitik ein breites Arsenal politischer, kultureller, wirtschaftlicher und militärischer Methoden zur Sicherung ihrer Positionen in Lateinamerika. Ging es während des kalten Krieges noch um die "Bekämpfung des Kommunismus", heisst der heutige Feind "internationaler Terrorismus". Ein jüngstes Beispiel dieser Interessenspolitik war 2009 die Unterstützung des Putsches gegen den gewählten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya.
Das wirtschaftliche und politische Kräfteverhältnis ist dabei sich zu verändern; die Vormachtstellung der USA wird in Frage gestellt. Der RomeroTag 2012 fragt nach den Ursachen und Folgen der veränderten Beziehungen zwischen den USA und Lateinamerika in den letzten zehn Jahren. Exemplarisch dafür steht das Beispiel Honduras.
ReferentInnen: Bernhard Erni, Alex Gertschen, Harald Neuber, Valentin Schönherr, Edgar Soriano Ortiz, Monika Steiner
Ort und Zeit: Romerohaus Luzern, Samstag, 24. März 2012, 09:30 bis 17:00 Uhr
Kosten (inkl. Mittagessen): CHF 90.– (bzw. CHF 60.– für Studierende)
Anmeldung: bis Montag, 12. März 2012
Weitere Informationen: www.romerohaus.ch




