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Stimmen zu fairunterwegs

Augen auf beim Ferienkauf!

Andy Keller, Chefredaktor Globetrotter-Magazin

In Kerala war ich schockiert darüber, dass Abfälle einfach in den Backwaters und an den Stränden liegen bleiben oder ins Meer gekippt werden. Zu einer nachhaltigen Tourismusstrategie müssten auch eine Abfallentsorgung und ein verantwortungsvolles Umweltmanagement gehören. Es ist gut, dass fairunterwegs.org immer wieder auf Missstände aufmerksam macht und sich im Kontakt mit lokalen Partnern dafür einsetzt, dass die Veranstalter und die Behörden diese Verantwortung endlich wahrnehmen.

 

Rahel Ammann, Studentin, Basel

Ich habe bereits sehr unterschiedliche Ferien gemacht und dabei eine grosse Palette negativer und positiver Eindrücke gesammelt. Es reicht jedoch noch nicht, zu wissen, was man nicht will: Um die guten Vorsätze umsetzen zu können, braucht man Informationen über Angebote, die für Menschen und Umwelt am Ferienziel verträglich sind. Bei den Reiseveranstaltern habe ich solche wichtigen Angaben leider vergeblich gesucht. Gute Entscheidungshilfen finde ich zum Glück bei fairunterwegs.org.

 

 

Familie Heuberger, Geografen und Weltendecker, Meilen

Beim Reisen hat sich ein gewisses Verantwortungsbewusstsein etabliert; immer mehr Feriengäste hinterfragen und kompensieren ihren CO2- Ausstoss. Auf der sozialen Ebene hingegen gibt es noch viel aufzuholen. Reiseveranstalter müssen den Reisenden einen Tourismus ermöglichen, der anständige Arbeitsbedingungen und die Respektierung der Menschenrechte gewährleistet. Deshalb  ist das Engagement von fairunterwegs so wichtig! Wir begrüssen diesen Einsatz ausdrücklich und hoffen, dass es schon bald selbstverständlich ist, Ferien zu machen, von denen alle Beteiligten profitieren können.

 

Vera Schärer, zurzeit im Zwischenjahr, Basel

Ich bin gerade von Marrakesch zurückgekommen. Eine wunderschöne Stadt mit vielen grünen Gärten. Das habe ich sehr bewundert. Allerdings war ich besorgt, als ich von Einheimischen erfuhr, wie die Hotelanlagen die Wasservorräte verknappen, sodass die Gärten irgendwann nicht mehr so grün sein werden. Bereits darf man nicht vom Wasserhahn trinken, das Wasser ist voller Chlor. Ich finde, der Reiseveranstalter müsste über solche Probleme im Voraus informieren und sich dafür einsetzen, dass der Tourismus nicht den Einheimischen das Wasser abgräbt. Gut, dass fairunterwegs.org über solche Auswirkungen informiert. So steigt der Druck, dass irgendwann bessere Reiseangebote auf den Markt kommen!

Gabriel Van Hänel, Sozialpädagoge, Sonnhalde Gempen

Im Frühling war ich in Teneriffa zum Entspannen. Wir wollten uns sportlich betätigen, aber es war verboten, am Strand Ball zu spielen, weil das angeblich die Hotelgäste stören würde – obwohl gar keine da waren. Ich wäre gern informiert worden vom Reiseveranstalter, dass in Teneriffa die Hotels über die Strände verfügen. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, wie so billige Ferien, wie wir sie gebucht haben, überhaupt möglich sind. Das hinterlässt auch ein schlechtes Gewissen, weil ich weiss, dass da irgendwer Arbeit für fast keinen Lohn leistet. Ich habe den Eindruck, dass viele Reiseveranstalter nur das positive Bild des Ferienortes vermitteln. Ich bin froh, dass ich über solche Zusammenhänge auf fairunterwegs.org Informationen finde.

Jasmin Grasser, angehende Journalistin, Basel

Bis jetzt bin ich nur in Europa gereist. Eigentlich würde ich gerne einmal eine Reise nach Übersee machen, Richtung Asien. Aber ich habe starke Bedenken, dass der Tourismus und damit auch meine Reise negative Folgen für die Bevölkerung und die Umwelt hat. Man denke nur an die Kinderarbeit und die miserablen Löhne und Arbeitsbedingungen. Ich würde mir wünschen, dass mehr Reiseveranstalter ausgewiesene und unabhängig überprüfte Angebote auf den Markt bringen, die sozial und umweltverantwortlich sind.

 

Jeannine Halbeisen, Pflegefachfrau, Bern

Durch einmalige Begegnungen auf meinen verschiedenen Reisen konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln – meine Persönlichkeit weiterentwickeln. Leider gibt es noch viel zu wenige Reiseveranstalter, welche die Kultur und Bedürfnisse der Einheimischen in ihre Angebote einbeziehen beziehungsweise diese danach ausrichten - faire Löhne, Weiterbildungen, Material, vorhandene Ressourcen optimal nutzen ohne zu grossen westlichen Einfluss. Weniger wäre oft mehr.

 

Für Reisen mit Zukunft

Herbst 2010

Sivaraj Thekkayil, Sekretär der Bambus-Gemeinschaftsprojekte Uravu in Thrikkaipetta, Kerala/Indien

Wir wünschen uns, dass sich die fremden Gäste auf gleicher Augenhöhe mit den Leuten aus dem Dorf austauschen und mit ihnen leben. Das entmystifiziert das koloniale Bild des Europäers als dem immer Wichtigeren und Klügeren. So wächst ein neues Selbstvertrauen bei den Leuten im Dorf. Wir könnten nie zulassen, dass TouristInnen den DorfbewohnerInnen mit einer herablassenden Haltung begegnen.

Martin R. Dean, Schriftsteller, Basel

Wozu reisen? – Nicht nur, um andere Menschen, andere Sitten und Landschaften kennen zu lernen, sondern um dem unzugänglichen Kontinent in sich näher zu kommen. Ich reise gerne, um die Ungleichzeitigkeit der Welt kennen zu lernen. So führt die Reise nicht nur durch andere Länder, sondern auch durch die Vergangenheit und die Zukunft.

Aila Maria da Silva Fernandes, Gastwirtin des Gasthauses (Pousada) Sol e Mar in Prainha do Canto Verde, Ceara/Brasilien

Mir gefällt es, dass sich die Touristen, die nach Prainha kommen, an die Dorfgemeinschaft anpassen, nicht die Gemeinschaft an die Touristen. So verwöhne ich sie gerne, auch wenn mir dann weniger Zeit fürs Handarbeiten bleibt. Der Verdienst aus dem Tourismus verteilt sich in Prainha auf viele Leute, vor allem verdienen auch die Frauen daran. Das stärkt ihr Selbstbewusstein.

Martin Rohner, Geschäftsführer der Stiftung Max Havelaar Schweiz

Tourismus ist ein sehr komplexes Produkt mit vielen Akteuren. Viele Menschen sind davon betroffen. Das macht das Engagement für Fairen Handel im Tourismus zu einer grossen Herausforderung. Wir dürfen Fairness nicht nur vom Norden her definieren, sondern, was ja der arbeitskreis tourismus & entwicklung auch tut, der Stimme des Südens Gehör verschaffen und herausfinden, was die gastgebende Bevölkerung fair findet und was für sie wichtig ist.

Ursula Wyss, Nationalrätin und Fraktionsvorsitzende der SP

Wir müssen das Bewusstsein schaffen, dass der Faire Handel nicht bei den Waren aufhören darf: Er soll sich genauso auch auf die Reisen in die Länder des Südens erstrecken. Darum finde ich es besonders wichtig und richtig, dass der arbeitskreis tourismus & entwicklung daran ist, den Fairen Handel im Tourismus einzuführen.

Nelson Njokweni Sebezela, Township-Tourguide, Port Elisabeth

Der Faire Handel hat meine Optik auf den Tourismus vollständig verändert. Er hat mich gelehrt, die Umwelt, die Kultur und die lokale Gemeinschaften im Allgemeinen zu respektieren. Meine Art, mit der lokalen Bevölkerung zu arbeiten hat sich verändert: Ich frage die Leute und diskutiere die Angelegenheiten mit ihnen, denn ich will ihren Blickwinkel kennen.

Barbara Müller, Geschäftsführerin des Fonds für Entwicklung und Partnerschaft im Südlichen Afrika

Ich finde es besonders wertvoll, dass der arbeitskreis tourismus & entwicklung vernetzt mit internationalen Partnern Kriterien ausarbeitet bezüglich der Voraussetzungen für neue Angebote und Produkte. Ohne die Sensibilisierung der Reisenden kann eine faire Form von Tourismus nicht stattfinden. Fairunterwegs.org schafft Brücken zwischen den Reisenden und den fairen Initiativen im Süden.

Ruedi Thomi, Verantwortlich für Kooperationen, Transa Backpacking AG, Zürich

Als Unternehmen, dass seit je her auf Qualität von Sortiment und Beratung setzt, unterstützen wir sehr gerne das Reiseportal fairunterwegs.org. Das tun wir nicht uneigennützig, sondern aus Weitsicht: Wir sind darauf angewiesen, dass wir bei der lokalen Bevölkerung in den Reiseländern auch in Zukunft willkommen sind und eine intakte Natur vorfinden – ganz nach unserem Motto: Raus. Aber richtig.

Stimmen zu fairunterwegs.org

anlässlich des Travel Trade Workshop (TTW) 2008 und 2009, Montreux

 

Ralph Nikolaiski, CEO TTW

"Das Portal ist übersichtlich gestaltet, einfach, informativ. Es bringt vor allem sehr viel Hintergrundwissen, Argumentationen und zusammenhängendes Verständnis. Beim Verkauf nützlich sind beispielsweise die Angaben zum CO2-Ausstoss für die Beratung der Klimakompensation. Oder der Hinweis, sich nicht nur kulturell und/oder kulinarisch auf die Destination einzustellen/einzulesen, sondern auch die interessanten Informationen über Religion, Bevölkerung, Wasser und Strom sparen etc. zur Kenntnis zu nehmen, die auf dem Portal zu finden sind."

 

Nadja Beusch, Mitarbeiterin Corporate Responsibility Kuoni Reisen AG

"Ich schätze an fairunterwegs.org, dass man sowohl als Kunde, wie auch als Reisebüro sehr umfassende Informationen zum nachhaltigen Reisen findet. Nicht nur werden verschiedenste Fragen in Bezug auf ökologische, soziale und kulturelle Themen beantwortet. Man findet auch viel spezifisches Hintergrundwissen zu einzelnen Ländern. Sehr interessant finde ich auch die zahlreichen Verweise auf Literatur, Filme und Veranstaltungen. Ich kann das Portal fairunterwegs.org allen, die auf eine bewusste und nachaltige Art reisen möchten, nur empfehlen."

Jürg Schmid, CEO Schweiz Tourismus

"Wie kaum eine Branche lebt der Tourismus von der intakten Natur und Landschaft. Nachhaltiges Reisen muss daher zur Selbstverständlichkeit werden. Dafür setzt sich fairunterwegs.org engagiert ein."

 

 

 

 

Beat Eichenberger, Chefredaktor Travelmanager

"Vom roten Tuch zum respektierten Partner: Der arbeitskreis tourismus und entwicklung hat es geschafft, dass in der Reisebranche vermehrt auch unbequeme Fakten und Entwicklungen zur Kenntnis genommen werden. Als wichtiges Instrument hat sich dabei das Portal fairunterwegs.org etabliert. Es bietet nicht nur eine Fülle von wertvollen Hintergrund-Informationen, sondern ist vor allem auch ein schnelles und praktisches Tool für die umfassende Beratung am Counter. Fairunterwegs.org gehört auf jedem PC in die Favoritenliste!"

 

 

Hanna Rychener, Direktorin IST

"Das Portal fairunterwegs.org ist ausgezeichnet. Es ist sehr gut aufgebaut, und gibt umfassend und professionell Auskunft und Information zur gesamten Thematik. Bravo! Die Informationen können den Reisebüros wertvolle Unterstützung bieten beim Verkauf - es fragt sich nur, wie das Portal genügend bekannt gemacht wird. Wie wissen die Reisebüros, dass dieses Portal besteht? Für die touristische Ausbildung ist das Portal eine äusserst wertvolle und brauchbare Hilfe. Es muss allen Studierenden bekannt gemacht werden."

 

Roland Schmid, Umweltbeauftragter TUI Suisse

"Fairunterwegs.org, die andere Reiseseite, liegt mir am Herzen. Einerseits finden die Reisenden nützliche Informationen zu sozial- und umweltverträglichem Verhalten; andererseits liefert die Webseite den Reisebüros nebst den Angaben in den Katalogen zusätzliche Fakten über das Reiseland und die Lebensumstände der Einheimischen. Das interessiert die Kunden je länger je mehr. Aktuelle Daten, relevante Details, wertvolle Tipps und Links zu verantwortungsvollem Reisen machen das Portal einzigartig."

 

Daniel Egloff, Direktor Basel Tourismus

"Fairunterwegs.org überrascht mit vielen praktischen Reiseinformationen und nützlichen Checklisten zur Reisevorbereitung. Die Informationstiefe ist mit der sinnvollen Verlinkung auf relevante Internetseiten sichergestellt. Im Zeitalter der „Online-Information“ eine professionelle, effektive Hilfe für das Reisebüropersonal, wie auch für den Reisenden."

 

 

Michelle Wullschleger, Lernende im dritten Lehrjahr bei Kuoni

"Ihr Reiseportal gefällt mir sehr gut. Ich finde das Portal übersichtlich, die Informationen sind nützlich. Super finde ich das Kästchen Aktuell. Jeder Besucher wird sofort über die Neuigkeiten informiert. Das Portal gibt einen Einblick über Massnahmen, welche für ein besseres Reisen sorgen. Literatur- und Veranstaltungstipps eröffnen viele neue Möglichkeiten, das Know-how zu erweitern und wichtige Anregungen zur Nachhaltigkeit zu erhalten. Ich finde es wichtig, dass die Reisebüros die Kunden bei jeder Buchung über den Klimawandel informieren. Die meisten Badeferiendestinationen haben gegenüber der Schweiz schlechte Infrastrukturen, der Abfall wird an vielen Orten im Meer entsorgt. Auf dem Portal können sich die Reisebüros informieren, wie man den Kunden die besten Reisetipps mitgeben kann und auf was besonders geachtet werden muss. Ich denke das ist von Destination zu Destination anders."

 


Letzte Aktualisierung: 07.02.2012