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20. Mai 2013

"Brot statt Benzin!" – Petition nimmt erste Hürde

Die Umweltkommission des Nationalrats hat einem Gesetzesentwurf zugunsten strengerer Kriterien für...

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19. Mai 2013

Happy End für El Garzal!

Der Widerstand hat sich gelohnt: Die Bewohner von zwei kolumbianischen Dörfern haben den Kampf um...

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18. Mai 2013

Von der Hand in den Mund

Warum es ökonomisch vernünftig ist sich selbst zu versorgen

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Finanz- & Handelspolitik

Finanz- und Handelspolitik

Das rasante Wachstum des internationalen Tourismus ist sicher auf die stetig steigende Nachfrage von immer kaufkräftigeren KonsumentInnen zurückzuführen. Die hohen Wachstumsraten sind klar aber auch das Resultat einer gezielten Förderung des Sektors, der im Rahmen der internationalen Finanz- und Handelspolitik als vielversprechender Devisenbeschaffer und Entwicklungsweg erachtet wird.

So fördern gerade verschuldete Länder des Südens den Tourismus auf „Empfehlung“ der Gläubiger im Rahmen der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erlassenen Strukturanpassungen und öffnen in der Folge der Freihandelsabkommen (GATS) der Welthandelsorganisation ihre Märkte laufend weiter für ausländische Anbieter. Dafür investieren Tourismusländer in teure Infrastrukturen (Flughäfen, Strassen, Wasserversorgung etc.), ziehen kapitalkräftige private Anleger für den Bau von Hotels mit attraktiven Investitionsanreizen (Steuerbefreiungen, günstigen Tarife für Wasser, Strom oder den Erwerb von Land etc.) und gewähren ausländischen Unternehmen immer mehr Freiheit.

Im harten Konkurrenzkampf unter den Tourismusländern werden gigantische Vorhaben geplant, meist über die Köpfe der betroffenen AnwohnerInnen hinweg. Dabei wird mit Millionenbeträgen jongliert, die nicht selten in privaten Taschen verschwinden. Die teuren Infrastrukturausbauten und Fördermassnahmen gehen aber zu Lasten der Staatskasse, letztlich der SteuerzahlerInnen im Tourismusgebiet, und kurbeln oft die Staatsverschuldung weiter an. Derweil haben Regierungen und Gemeinden aufgrund der in den international verbindlichen GATS-Abkommen gewährten Zugeständnisse an die Privatwirtschaft immer weniger Spielraum, zum Beispiel von einem Hotel zu verlangen, lokale Arbeitskräfte einzustellen oder Produkte aus der Region zu beziehen.

Wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus im Süden sind im Rahmen der heutigen Finanz- und Handelspolitik, die von den Wirtschaftsministerien und -kapitänen der Industrieländer bestimmt wird, nicht gewährleistet.

News

25. Februar 2012 Tourism Concern, Industry briefing. Why the tourism industry needs a to take a human rights approach: The business case

Basel, 25.02.2012, akte/ Immer mehr Tourismusunternehmen schreiben sich die Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen und leiten ökologische und soziale Massnahmen in ihrer Geschäftstätigkeit ein. Doch Tourismus kann erst zu einer umfassend...


13. Februar 2012 Ranguns Verwandlung: Die Nicht-mehr-Hauptstadt Burmas bereitet sich auf den erwarteten Aufschwung vor

Während vermehrt ausländisches Investitionskapital nach Burma fliesst, strömen riesige Mengen von wertvollen Rohstoffen ausser Landes. Ob die ausländischen Investitionen zu mehr Demokratie führen, bleibt abzuwarten.


09. Februar 2012 Burmas Schätze

China investiert im Nachbarland und kooperiert dabei auch mit den Separatisten


18. Januar 2012 Lesereise: Fair unterwegs mit Gabi Hildesheimer, Geschäftsleiterin von Öbu

Seit 15 Jahren führt Gabi Hildesheimer die Geschäfte des Netzwerks für nachhaltiges Wirtschaften, Öbu. Dieses unterstützt Schweizer Unternehmen auf dem Weg in ein nachhaltiges Wirtschaften. Sie ist Mitglied des beratenden Organs...


15. Januar 2012 Social Watch Report 2011

Nachhaltige Entwicklung und die Konferenz Rio+20 sind das Leitthema des diesjährigen Jahrbuchs des weltweiten NGO-Netzwerks Social Watch. im analytischen Teil thematisieren verschiedene Texte einzelne Aspekte, darunter ein...


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Vom 20. bis 22. Juni 2012 findet in Rio de Janeiro die UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung statt, der Rio+20-Gipfel, wie es in der öffentlichen Diskussion verkürzend heisst. Dieser weniger technische Titel deutet bereits...


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Entwicklungsländer und Rio+20: Zwanzig Jahre nach dem Erdgipfel von Rio lädt Brasilien die Uno-Staats- und Regierungschefs erneut in die Metropole am Zuckerhut ein. Das Rio+20-Treffen im kommenden Juni soll der nachhaltigen...


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Letzte Aktualisierung: 17.05.2013
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