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Aktuelle Themen:

24. Mai 2013

Zum heutigen internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung: 75 Jahre cfd Geschichte einer ausserordentlichen Entwicklung

Der arbeitskreis tourismus & entwicklung gratuliert cfd - der feministischen Friedensorganisation...

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23. Mai 2013

15 Jahre Verein Surprise. 300 Hefte: Wir gratulieren

Begegnungen mit den vom Schicksal weniger Begünstigten unter uns zeigen uns unsere eigene...

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22. Mai 2013

Recht ohne Grenzen: Ständeratskommission anerkennt Risiken, aber verweigert Taten

Am 14. Mai lehnte die Aussenpolitische Kommission des Ständerats die Petition "Recht ohne Grenzen"...

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Krisen, Kriege, Katastrophen

Sicherheit – für wen?

Terroranschläge und Naturkatastrophen haben in jüngster Zeit das Thema Sicherheit auf Reisen in der Vordergrund der Tourismusdebatten gerückt. Zwar halten Tourismusverantwortliche mit Erleichterung fest, dass sich der Tourismus immer schneller von Anschlägen erholt. Doch die Reisenden sind sensibler geworden, wie eine repräsentative Umfrage einer Schweizer Reiseversicherung im Sommer 2006 feststellt. Zwar liessen sie sich nicht von Reisen in Länder abhalten, die von Terror oder Naturkatastrophen heimgesucht würden, sie konsultierten aber vermehrt Informationen über die politische Lage im Reiseland.

Das ist zweifellos auch eine positive Entwicklung. Die Sicherheitsempfehlungen der Auswärtigen Ämter sollen dabei konsultiert werden. Sie können aber nicht die einzige Informationsquelle sein, sondern müssen mit einer breiten Palette an Berichten, wo immer möglich aus den Reiseländern selbst, ergänzt werden.

Mit Sicherheitsforderungen für Reisende wird heute Politik gemacht. Ausgeblendet wird dabei gern, dass unter dem Vorwand der Sicherheit für Reisende in den Tourismusgebieten auch Repressionsmassnahmen gegen die BewohnerInnen ergriffen und Menschenrechte verletzt werden. Wenn etwa Bettelkinder von öffentlichen Plätzen verjagt werden, von der Polizei verhaftet und nur gegen willkürliche Kautionen wieder freigelassen werden. Wenn nach einem Anschlag auf touristische Einrichtungen willkürliche Razzien unter den AnwohnerInnen durchgeführt werden. Erhöht dies wirklich die Sicherheit für die Reisenden? Ist diese besser gewährleistet, wenn Hotels eingezäunt und von bewaffneten „Sicherheitsbeamten“ bewacht werden?

Wann endlich macht sich die Einsicht breit, dass die Sicherheit der Reisenden ganz entscheidend von der Sicherheit der Einheimischen in Tourismusgebieten abhängt? Von ihrer politischen und sozialen Sicherheit, ihre Rechte wahrnehmen und ein Leben in Würde führen zu können. Und am Tourismus teilzuhaben und davon zu profitieren. Deshalb appelliert zum Beispiel der südafrikanische Tourismusberater Erich Apelgren an die Reisebranche: „Wenn ein Reiseveranstalter direkte Kontakte zu den Gemeinschaften pflegt, werden auch die TouristInnen eine bessere Beziehung zur ansässigen Bevölkerung haben. Und das trägt entscheidend zu ihrer Sicherheit bei.“

News

10. März 2013 No Man's Zone Fukushima

Dokumentarfilm von Fujiwara Toshi, Japan 2012


10. März 2013 Zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe am 11. März: No Man's Zone

Spannende Filme auf fairunterwegs.org:


22. Februar 2013 Kein Boykott, doch "Beware!"

Unbeabsichtigt unterstützen Touristen in Sri Lanka unter Umständen Unternehmen, die mit Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen in Verbindung stehen. Warum Reisende in diesem Land besonders genau hinschauen sollten und...


21. Februar 2013 "Handbuch Philippinen" Korruption, Willkür und ein Boxer aus einfachen Verhältnissen

Mit der vollständig überarbeiteten Ausgabe ihres Philippinenbuchs haben Niklas Reese und Rainer Werning ein Referenzwerk vorgelegt, das kaum Wünsche offenlässt.


17. Januar 2013 "Europa im Erdölrausch – Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit" von Daniele Ganser

Dieses Buch liest sich spannend wie ein Krimi. Bloss können wir uns am Schluss nicht beruhigt zurücklehnen, weil alles nur Fiktion ist. Unsere Abhängigkeit vom Erdöl ist real und gefährlich für uns alle. Es geht um unsere nächste...


29. Dezember 2012 Hinter die Schlagzeilen schauen

Die Ölindustrie verdreckt das Nigerdelta und zerstört das Leben der Leute vor Ort. Was Amnesty International seit Jahren anprangert, packt der nigerianische Autor Helon Habila in seinen spannungsreichen Roman "Öl auf Wasser".


24. Dezember 2012 Wenn der Regen plötzlich anders fällt

Bis anhin war die Migration aufgrund von Umweltveränderungen weder eindeutig definiert noch nach einheitlichen Kriterien erfasst. Entsprechend schwankt die Schätzung der sogenannten Klimaflüchtlinge weltweit zwischen 50 und 150...


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Letzte Aktualisierung: 24.05.2013
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