rss
tip a friend
print
spenden

Aktionen

Die Informationen zu unseren  inhaltlichen 
Schwerpunkten und 
Kampagnen
 finden Sie auf der Plattform Aktionen.

Aktuelle Themen:

05. März 2015

Biwak#12: Transit-Hotel

Tourismus nach Mass für chinesische Gäste

[weiterlesen...]


02. März 2015

Ostermarsch 2015: Frieden schafft Raum – dem Frieden Raum schaffen

Am Ostermontag, 06. April 2015, findet der nächste Ostermarsch statt unter dem Motto: Frieden...

[weiterlesen...]


02. März 2015

Kongress | Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Nationaler Kongress zum Ende der UNO-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

[weiterlesen...]


Krisen, Kriege, Katastrophen

Sicherheit – für wen?

Terroranschläge und Naturkatastrophen haben in jüngster Zeit das Thema Sicherheit auf Reisen in der Vordergrund der Tourismusdebatten gerückt. Zwar halten Tourismusverantwortliche mit Erleichterung fest, dass sich der Tourismus immer schneller von Anschlägen erholt. Doch die Reisenden sind sensibler geworden, wie eine repräsentative Umfrage einer Schweizer Reiseversicherung im Sommer 2006 feststellt. Zwar liessen sie sich nicht von Reisen in Länder abhalten, die von Terror oder Naturkatastrophen heimgesucht würden, sie konsultierten aber vermehrt Informationen über die politische Lage im Reiseland.

Das ist zweifellos auch eine positive Entwicklung. Die Sicherheitsempfehlungen der Auswärtigen Ämter sollen dabei konsultiert werden. Sie können aber nicht die einzige Informationsquelle sein, sondern müssen mit einer breiten Palette an Berichten, wo immer möglich aus den Reiseländern selbst, ergänzt werden.

Mit Sicherheitsforderungen für Reisende wird heute Politik gemacht. Ausgeblendet wird dabei gern, dass unter dem Vorwand der Sicherheit für Reisende in den Tourismusgebieten auch Repressionsmassnahmen gegen die BewohnerInnen ergriffen und Menschenrechte verletzt werden. Wenn etwa Bettelkinder von öffentlichen Plätzen verjagt werden, von der Polizei verhaftet und nur gegen willkürliche Kautionen wieder freigelassen werden. Wenn nach einem Anschlag auf touristische Einrichtungen willkürliche Razzien unter den AnwohnerInnen durchgeführt werden. Erhöht dies wirklich die Sicherheit für die Reisenden? Ist diese besser gewährleistet, wenn Hotels eingezäunt und von bewaffneten „Sicherheitsbeamten“ bewacht werden?

Wann endlich macht sich die Einsicht breit, dass die Sicherheit der Reisenden ganz entscheidend von der Sicherheit der Einheimischen in Tourismusgebieten abhängt? Von ihrer politischen und sozialen Sicherheit, ihre Rechte wahrnehmen und ein Leben in Würde führen zu können. Und am Tourismus teilzuhaben und davon zu profitieren. Deshalb appelliert zum Beispiel der südafrikanische Tourismusberater Erich Apelgren an die Reisebranche: „Wenn ein Reiseveranstalter direkte Kontakte zu den Gemeinschaften pflegt, werden auch die TouristInnen eine bessere Beziehung zur ansässigen Bevölkerung haben. Und das trägt entscheidend zu ihrer Sicherheit bei.“

News

01. Dezember 2014 Für heitere Aussichten auf künftige Reiseerlebnisse

Basel, 01.12.2014, akte/ Schon verrückt, wie die Gletscher schmelzen, wie der Meeresspiegel ansteigt und ganze Küstenabschnitte und Inseln verschluckt, wie das Wetter Kapriolen schlägt und durch Hurrikanes, Flutwellen, Dürren und...


20. November 2014 Zum internationalen Tag des Kindes: Akim rennt

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2014


17. November 2014 myclimate: Vermeiden, vermindern, kompensieren

Der Weltklimarat malt in seinem Anfang November erschienenen Abschlussbericht ein düsteres Bild unserer Erde: Fahren wir so weiter wie bisher, drohen ein dramatischer Anstieg des Meeresspiegels, unabsehbarer Artenverlust und eine...


08. November 2014 Die Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz wird 25

Der arbeitskreis tourismus gratuliert der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz herzlich zu 25 Jahren profiliertem Einsatz für die Menschenrechte von Urvölkern und wünscht der Organisation viel Elan für die Bearbeitung der...


28. Oktober 2014 Palästina: das Versagen Europas

Für einmal ist eine eurozentrische Sicht auf Nahost nicht problematisch, sondern erhellend. Denn die EU trägt in Israel/Palästina eine grosse Verantwortung.


11. Oktober 2014 Rommel Roberts: Wie wir für die Freiheit kämpften

Von stillen Heldinnen und Helden in Südafrika


07. Oktober 2014 Appell für Frieden und Gerechtigkeit in Palästina

Die jüngsten Bombardierungen von Gaza haben Tausende der dort eingeschlossenen PalästinenserInnen getötet oder verwundet, viele obdachlos gemacht und eine Lösung des Konflikts in noch weitere Ferne gerückt. Der Tourismus in ganz...


Treffer 8 bis 14 von 267

Letzte Aktualisierung: 22.03.2012
Brot für Alle