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23. Oktober 2014

Der fairunterwegs-Koffer ärgert sich: All-Inclusive-Resorts sind oft Sweatshop-Oasen

Mehr Arbeitsplatzunsicherheit, schlechtere Löhne und Sozialleistungen, mehr Überstunden, weniger...

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22. Oktober 2014

Fair unterwegs mit Astrid Ndzie, Handicap-Botschafterin

Wenn Astrid Ndzie spricht, bewegt sie den Mund, wie sie es gelernt und abgeschaut hat, die Wörter...

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21. Oktober 2014

Narzisstische Helfer in Afrika

Sich selbst inmitten der ärmlichen Lokalbevölkerung oder mit strahlenden schwarzen Kindern...

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Krisen, Kriege, Katastrophen

Sicherheit – für wen?

Terroranschläge und Naturkatastrophen haben in jüngster Zeit das Thema Sicherheit auf Reisen in der Vordergrund der Tourismusdebatten gerückt. Zwar halten Tourismusverantwortliche mit Erleichterung fest, dass sich der Tourismus immer schneller von Anschlägen erholt. Doch die Reisenden sind sensibler geworden, wie eine repräsentative Umfrage einer Schweizer Reiseversicherung im Sommer 2006 feststellt. Zwar liessen sie sich nicht von Reisen in Länder abhalten, die von Terror oder Naturkatastrophen heimgesucht würden, sie konsultierten aber vermehrt Informationen über die politische Lage im Reiseland.

Das ist zweifellos auch eine positive Entwicklung. Die Sicherheitsempfehlungen der Auswärtigen Ämter sollen dabei konsultiert werden. Sie können aber nicht die einzige Informationsquelle sein, sondern müssen mit einer breiten Palette an Berichten, wo immer möglich aus den Reiseländern selbst, ergänzt werden.

Mit Sicherheitsforderungen für Reisende wird heute Politik gemacht. Ausgeblendet wird dabei gern, dass unter dem Vorwand der Sicherheit für Reisende in den Tourismusgebieten auch Repressionsmassnahmen gegen die BewohnerInnen ergriffen und Menschenrechte verletzt werden. Wenn etwa Bettelkinder von öffentlichen Plätzen verjagt werden, von der Polizei verhaftet und nur gegen willkürliche Kautionen wieder freigelassen werden. Wenn nach einem Anschlag auf touristische Einrichtungen willkürliche Razzien unter den AnwohnerInnen durchgeführt werden. Erhöht dies wirklich die Sicherheit für die Reisenden? Ist diese besser gewährleistet, wenn Hotels eingezäunt und von bewaffneten „Sicherheitsbeamten“ bewacht werden?

Wann endlich macht sich die Einsicht breit, dass die Sicherheit der Reisenden ganz entscheidend von der Sicherheit der Einheimischen in Tourismusgebieten abhängt? Von ihrer politischen und sozialen Sicherheit, ihre Rechte wahrnehmen und ein Leben in Würde führen zu können. Und am Tourismus teilzuhaben und davon zu profitieren. Deshalb appelliert zum Beispiel der südafrikanische Tourismusberater Erich Apelgren an die Reisebranche: „Wenn ein Reiseveranstalter direkte Kontakte zu den Gemeinschaften pflegt, werden auch die TouristInnen eine bessere Beziehung zur ansässigen Bevölkerung haben. Und das trägt entscheidend zu ihrer Sicherheit bei.“

News

14. April 2014 Honduras: Radio "Voz de Zacate Grande" wird 4-jährig

Basel, 14.04.2014, akte/ Seit dem Putsch gegen Präsident Manuel Zelaya im Juni 2009 steht die Regierung Honduras unter dem Präsidium von Porfirio Lobo wieder ganz im Dienste der Grossgrundbesitzer. Um deren Interessen an Land und...


03. April 2014 Nahrungsmittelspekulation begrenzen!

Ende März reichen die Jusos der Schweiz ihre Spekulationsstopp-Initiatve ein. Der Bundesrat plant die Regulierung des Derivatehandels. Eine Alliance Sud-Studie liefert die Diskussionsgrundlage für beides.


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Die vor Lampedusa unter Aufsicht der EU ertrunkenen Bootsflüchtlinge führen es vor Augen: Heutige Asylpolitik ist de facto eine proaktive Asylverhinderungspolitik. Es geht um die Abwehr und Abschreckung von Asylsuchenden,...


28. Januar 2014 Der Kampf gegen die Wilderei lässt sich nur mit der Bevölkerung gewinnen

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18. Januar 2014 Palästina-Info Spezial: Israels Rüstungs- und Sicherheitsindustrie

Während die palästinensische Bevölkerung insbesondere in den besetzten Gebieten an jeder wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung gehindert wird, boomt in Israel die Rüstungs- und Sicherheitsindustrie. Jeder neue Krieg gegen den...


17. Januar 2014 Israel: Vertreibung der Vertriebenen

Die israelische Regierung will bis zu 30'000 Beduininnen und Beduinen im Negev umsiedeln. Ein vorläufiger Höhepunkt in einer Geschichte von Enteignung und Entrechtung. Auf ihrem Land sind unter anderem auch Tourismusprojekte...


13. Dezember 2013 Solidarity Tourism: Bäume pflanzen in Palästina

Olivenbäume pflanzen in der Westbank ist ein Programm für zivile internationale Solidarität mit den PalästinenserInnen, das die Alternative Tourism Group (ATG) und Joint Advocacy Initiative organisieren. Zum siebten Mal wird die...


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Letzte Aktualisierung: 22.03.2012
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