zur Vorbereitung und unterwegs
Ethnische und religiöse Minderheiten achten
Ethnische und religiöse Minderheiten in Tourismusgebieten laufen Gefahr, weiter diskriminiert und als Folklore-Objekt entwürdigt zu werden. Gerade indigene Gemeinschaften sind oft in ihrer Lebensweise und ihren Lebensräumen bedroht. Elementare Rechte werden ihnen verweigert; Tourismus kann zu einer Verschärfung der Situation führen. Indigene werden aus Natur- und Wildschutzgebieten vertrieben, um diese touristisch zu nutzen, oder Touristen dringen in bewohnte Gebiete ein und zerstören die Lebensgrundlagen der Urvölker.
Reisende, auf der Suche nach einem Abenteuer abseits ausgetretener Tourismuspfade, ergötzen sich an den ursprünglichen und für sie exotischen Lebensweisen und degradieren Indigene zu Fotoobjekten.
Tourismus kann indigenen Gruppen zu Einkommen verhelfen und sie in der Erhaltung ihrer Lebensweise unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass sie selbst bestimmen können und in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden. So können sie ihre eigenen Vorstellungen über die Art und Weise des Tourismus umsetzen. Mehr dazu unter Themen. Lesen Sie auch FAQ's/ Ausflug zu den Armen - Voyeuristische Ausbeutung oder Unterstützung und Augenöffner?
