zur Vorbereitung und unterwegs
Geld
Ob Bargeld, mit Kreditkarte oder Travel-Cash-Karte – Herr und Frau Schweizer geben jährlich über 20 Milliarden Franken für Ferien aus, davon mehr als 12 Milliarden für Auslandsreisen.
Erkundigen Sie sich vor der Reise bei der jeweiligen Botschaft nach den Einfuhrbestimmungen.
In vielen Ländern können Sie an Bancomaten Geld beziehen, andernorts werden Sie nicht an jeder Strassenecke Bancomaten finden, Ihre Traveler Cheques kaum einlösen können oder ist die Bezahlung mit Kreditkarte wenig verbreitet. Sparen Sie sich Ärger, auch über hohe Servicegebühren für den Geldbezug, indem Sie sich vor der Reise bei Ihrer Bank informieren, welches auf Ihrer Reise – auch wenn sie in ländliche Gebiete führt – das beste Zahlungsmittel ist.
Bei der Ankunft ist es praktisch, wenn man ein wenig Bargeld in der lokalen Währung zur Hand hat, sei es für Gepäckträger, das Taxi vom Flughafen oder das erste Essen im Restaurant.
Geben Sie keine Trinkgelder in Münzen von Fremdwährung. Die Einheimischen können diese nicht in Lokalwährung umtauschen.
Tragen Sie aus Sicherheitsgründen immer nur so viel Bargeld mit sich, wie Sie tagsüber benötigen. Bedenken Sie auch, dass das Limit, das Sie täglich mit Ihrer Bank- oder Kreditkarte abheben können, unter Umständen einem Jahresverdienst eines Einheimischen im Gastland entspricht – Kartenklau, Überfälle und Entführungen haben sich deswegen entwickelt. Lassen Sie deshalb auch Ihre Kreditkarten wenn immer möglich sicher verwahrt im Hotel.
Bargeld, Check oder Kreditkarte? Der Beobachter-Ratgeber Nr.11/2008 (pdf, 1,51mb) liefert handfeste Tipps, wie Sie auch im Urlaub flüssig bleiben und vergleicht die verschiedenen Kartenanbieter.
