Augen auf beim Ferienkauf

Leisten Sie Ihren Beitrag für den Erhalt der Landschaft, des sozialen Zusammenhalts und einer gesunden regionalen Wirtschaft im Reiseland. Bei der Vorbereitung, beim Buchen und unterwegs. Hier finden Sie konkrete Tipps dazu. 

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Tourismus und Abfall

Ihr Reisebüro

  • arbeitet mit Partnern und Anbietern in den Destinationen zusammen, die ihre Unternehmensverantwortung wahrnehmen und Abfall umweltgerecht bewirtschaften
  • spart Papier, indem er zum Beispiel Kataloge zur Ausleihe anbietet
  • gibt Ihnen gute Tipps für unterwegs.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • vermeidet Abfall, indem er bei lokalen Zulieferern einkauft, Mehrwegflaschen und Nachfüllbehälter verwendet statt einzelverpackte Portionen und seine Vorräte klug bewirtschaftet, damit Lebensmittel nicht verfallen
  • trennt Abfall, rezykliert, was möglich ist, und entsorgt problematische Abfälle fachgerecht
  • engagiert sich in Zusammenarbeit mit den Behörden für ein umweltschonendes Müllmanagement und -Entsorgungssystem
  • informiert transparent über getroffene Massnahmen und macht die Gäste auf ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt aufmerksam.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • wählen Anbieter, die ihre ökologische Betriebsführung ausweisen, und beachten ihre Tipps und Infos
  • packen Ihre Koffer entsprechend, lassen aufwändige Verpackungen zu Hause und nehmen wieder verwendbare Taschen, Behälter und Trinkflaschen mit
  • fragen in Ihrem Hotel nach abgekochtem Trinkwasser oder filtern Ihr Wasser selbst
  • kaufen am Urlaubsort nach Möglichkeit frische Ware aus der Region und meiden Verpackungen wie PET-Flaschen, Alu-Dosen oder Plastiktüten
  • nehmen Batterien oder andere problematische Abfälle, die vor Ort nicht fachgerecht entsorgt werden können, wieder mit nach Hause
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen. 

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Tourismus und Klima

Ihr Reisebüro

  • gibt Ihnen Aufschluss über die Klimabelastung Ihrer gesamten Reise und zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, diese zu verringern
  • unterbreitet Ihnen für Kurzstrecken (bis ca. 800 km) statt Flugangeboten attraktive Alternativen für erdgebundenes Reisen
  • bietet Ihnen, wo sich ein Flug nicht vermeiden lässt, die Möglichkeit, die dadurch verursachten Treibhausgas-Emissionen bei einem glaubwürdigen Anbieter wie myclimate oder atmosfair zu kompensieren, dessen Klimaschutzprojekte strengste internationale Normen erfüllen (CDM Gold Standard)
  • arbeitet mit Anbietern zusammen, die klimaeffizient wirtschaften und ihre Emissionen kompensieren
  • verbessert auch die Klimabilanz des eigenen Betriebs, schult seine Mitarbeitenden und informiert transparent über alle getroffene Massnahmen.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • trifft bauliche und betriebliche Massnahmen für die sparsame Nutzung von Energie und Wasser, die Verringerung von Abfall und den Schutz von Küsten und Landschaften
  • kompensiert nicht vermeidbare CO2-Emissionen
  • bevorzugt lokale Lieferanten und saisonale Produkte aus der Region
  • informiert transparent über getroffene Vorkehrungen und macht die Gäste für ihren Beitrag zum Schutz des Klimas aufmerksam.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • finden nachhaltige Erholung und Feriengenuss, ohne ans Ende der Welt zu fliegen
  • planen einen längeren Aufenthalt ein, wenn Sie eine Flugreise unternehmen
  • kompensieren den CO2-Ausstoss von Flügen, die sich nicht vermeiden lassen, und möglichst die Emissionen der gesamten Reise bei einem glaubwürdigen Anbieter wie myclimate.ch oder atmosfair.de
  • wählen für Kurzstrecken bis 800 km umweltfreundlichere, erdgebundene Verkehrsmittel wie Bahn oder Reisebus
  • informieren sich beim Buchen über nachhaltige Reiseformen und Unterkünfte, wählen unterwegs einheimische Produkte sowie Ausflüge und Freizeitaktivitäten, die das Klima nicht zusätzlich belasten
  • stellen Klimaanlage, Ventilator, Licht und Elektrogeräte ab, wenn Sie nicht in Ihrem Zimmer sind, und lassen Ihre Handtücher nur waschen, wenn es nötig ist
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen.

Tourismus und Kinderschutz

Ihr Reisebüro

  • hat klare Richtlinien zum Schutz von Kindern im Tourismus
  • verpflichtet sich und seine Geschäftspartner zu umfassenden Massnahmen gegen Kinderarbeit
  • hat den internationalen Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus ("The Tourism Child-Protection Code") unterzeichnet und engagiert sich damit, Klauseln in die Verträge mit seinen Geschäftspartnern aufzunehmen, welche die gemeinsame Ablehnung von kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern deutlich machen
  • schult seine Mitarbeitenden im Heimatland und den Destinationen und sensibilisiert seine Kundschaft entsprechend
  • setzt sich aktiv für das Wohl der Kinder und Jugendlichen in den Gastländern ein, damit sie nicht der Ausbeutung preisgegeben oder ins Abseits gedrängt werden und
  • informiert transparent über alle getroffene Massnahmen.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • trifft wirksame Vorkehrungen, um Kinder vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung zu schützen und informiert seine Kundschaft, dass Sex mit Kindern ein Verbrechen ist, das nicht geduldet wird
  • beschäftigt keine Kinder und setzt sich bei seinen Zulieferern gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein
  • sorgt für gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für erwachsene Angestellte, damit ihre Kinder nicht arbeiten müssen, sowie eine fundierte Ausbildung, insbesondere auch für junge Angestellte
  • sorgt im Minimum für die Einhaltung der bestehenden Arbeitsvorschriften sowie eine weit reichende Betreuung von minderjährigen Erwerbstätigen, die nicht auf die Strasse gestellt werden dürfen, ohne dass ihr Lebensunterhalt gesichert ist
  • informiert transparent über getroffene Vorkehrungen und macht die Gäste auf ihren Beitrag zum Kinderschutz aufmerksam.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • fragen vor der Ferienbuchung nach, was Ihr Reiseveranstalter für den Schutz von Kindern im Tourismus tut
  • erkundigen sich vor der Reservation nach den Kinderschutzmassnahmen und Arbeitsbedingungen im Hotel Ihrer Wahl
  • informieren sich vor Antritt der Ferien über die Situation von Kindern an ihrem Reiseziel
  • begegnen arbeitenden und bettelnden Kindern mit Respekt – sie müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
  • erkundigen sich vor Ort, wie Sie am besten mit bettelnden Kindern umgehen. Geben Sie ihnen Almosen, weil sie dringend auf Unterstützung angewiesen sind, oder verleiten Sie sie damit, von der Schule fernzubleiben? Im Zweifelsfall tätigen Sie lieber eine Spende an ein qualifiziertes Kinderschutzprojekt, das Kindern faire Entwicklungschancen eröffnet
  • melden Beobachtungen von sexueller Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen an Ihre Reise- und Hotelleitung vor Ort
  • zeigen Zivilcourage, wenn Sie im Ausland Ereignisse im Zusammenhang mit sexueller Ausbeutung von Kindern durch TouristInnen beobachten, indem Sie dies den Behörden Ihres Heimatlandes mitteilen.

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Tourismus und verschandelte Landschaften

Ihr Reisebüro

  • arbeitet mit lokalen Partnern, die der Landschaft Sorge tragen und keine spekulative Immobiliengeschäfte betreiben und Bauruinen hinterlassen
  • bevorzugt nicht bloss Hotels mit Meersicht - sondern solche mit Weitsicht.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • richtet seinen Betrieb auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit aus
  • schafft keine Kunstwelten. Er belässt die natürliche Umgebung, zum Beispiel den natürlichen Küstenschutz mit Dünen und Mangroven, und berücksichtigt bei der Gestaltung der Anlage die klimatischen Verhältnisse
  • gibt transparent Auskunft über Besitzverhältnisse und die Entstehungsgeschichte des Hotels.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • wählen Hotels, die nicht zur Landschaftsverschandelung beitragen
  • werden aufmerksam auf die Auswirkungen Ihrer Wahl auf die natürliche Umgebung und die Bevölkerung. Nicht jede Unterkunft muss der verschwenderischen Verwöhnoase nach westlichem Standard entsprechen. Dem Land angepasste Unterkünfte passen nicht nur besser ins Bild, sondern bieten oft auch die reichere kulturelle Erfahrung
  • bevorzugen Hotels in sorgfältig erschlossenen Ferienorten. Das können auch bewährte sein: Wer jedes Jahr zur neusten In-Destination jettet, leistet der Verbauung immer weiterer Landstriche Vorschub
  • passen Ihre Ansprüche an, wenn Sie den noch nicht voll erschlossenen Ferienort abseits der Massen suchen
  • fragen bei Ihrem Reiseveranstalter nach, wie das Hotel entstanden ist und wo die Fischer sind, die eventuell vorher an diesem Küstenabschnitt lebten, oder das Urvolk, dessen Lebensgrundlage das heutige Wildreservat war
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen.

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Tourismus und Begegnungen mit der Bevölkerung des Gastlandes

 Ihr Reisebüro

  • verzichtet in der Reisewerbung auf klischierte oder diskriminierende Darstellungen der Lokalbevölkerung, z.B.  als "Exotinnen", "Wilde". Es kommentiert Lebensweisen von Urvölkern auch nicht als "unterentwickelt". Stattdessen weckt es Interesse für die Kultur mit ihren Besonderheiten und drückt den Respekt für das Recht auf selbstbestimmte Entwicklung aus
  • arbeitet mit Partnern im Gastland zusammen, die Wert legen auf einen respektvollen Umgang mit der Lokalbevölkerung
  • kann Ihnen dank seiner guten Kontakte Gelegenheit für einen Austausch bieten, von dem Sie ebenso wie die Lokalbevölkerung profitieren. Auf folkloristische Zurschaustellung wird verzichtet, die Lokalbevölkerung kann steuern, welchen und wie weitgehenden Zugang sie den Gästen gewähren will
  • hat den internationalen Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus ("The Tourism Child-Protection Code") unterzeichnet und engagiert sich damit, Klauseln in die Verträge mit seinen Geschäftspartnern aufzunehmen, welche die gemeinsame Ablehnung von kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern deutlich machen
  • arbeitet mit lokalen Reiseleitern, die zwischen den Kulturen der Gäste und der Gastgeber vermitteln. Diese helfen Ihnen, Fettnäpfchen zu vermeiden und Ihre Gastgeber zu verstehen
  • gibt Ihnen Tipps, wie Sie sich auf die Begegnung mit dem Gastland vorbereiten können
  • bietet seinen Mitarbeitenden Weiterbildungen über die Kultur(en) in den Destinationen und über den respektvollen Umgang mit der Lokalbevölkerung
  • evaluiert sein Begegnungsprogramm laufend und erhebt dabei die Zufriedenheit von Gästen und Gastgebern gleichermassen.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • informiert Sie über Gepflogenheiten etwa betreffend Fotografieren, Bettelei, Feilschen, Trinkgelder und Kleidung
  • kann Ihnen genaue Auskunft geben, in welchen Gebieten Sie sich frei bewegen können, wo Sie unbedingt mit einem (bevorzugt lokalen) Guide unterwegs sein müssen und welche Gebiete für einen Touristenbesuch nicht geeignet sind
  • trifft wirksame Vorkehrungen, um Kinder vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung zu schützen und informiert seine Kundschaft, dass Sex mit Kindern ein Verbrechen ist, das nicht geduldet wird
  • schult seine (bevorzugt lokalen) MitarbeiterInnen zur Kultur der TouristInnen und dem angemessenen Umgang mit ihnen
  • pflegt den guten Kontakt zu Verbindungspersonen in den Gebieten, in denen sich die ausländischen Gäste bewegen und evaluiert von Zeit zu Zeit, wie der Austausch bei Einheimischen und den TouristInnen ankommt
  • sorgt durch den schonenden und fairen Umgang mit den lokalen Ressourcen und einem verantwortlichen Umgang mit den Angestellten und der Lokalbevölkerung für einen guten Ruf. So können Sie sich als Gast immer sicher fühlen.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • machen sich vor den Ferien über Kultur, Traditionen und Sprache der einheimischen Bevölkerung Ihres Reiseziels ein Bild mit Hilfe eines qualitativ guten Reiseführers, der ihnen Hintergründe der kulturellen Bedingungen aufzeigt. Auch ein Roman oder Krimi, geschrieben von einem Autor/einer Autorin des Landes, oder ein Film können dafür gute Dienste leisten
  • informieren sich vor der Reise über die politische Situation in Ihrem Feriengebiet und lesen die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA
  • lernen ein paar Worte in der lokal gesprochenen Sprache
  • fragen nach, wie die einheimische Bevölkerung im Gastland von Ihrer Reise profitiert und erkundigen sich gezielt nach Angeboten, die direkt von der einheimischen Bevölkerung entwickelt wurden
  • fragen vor der Ferienbuchung nach, was Ihr Reiseveranstalter für den Schutz von Kindern im Tourismus tut
  • bevorzugen Unterkünfte und Restaurants, die in einheimischer Hand sind, nutzen lokale Transporte, geniessen kulinarische Spezialitäten und frische Produkte aus der Region, bringen Reiseandenken aus dem heimischen Handwerk nach Hause
  • informieren sich vor Ort, wie und wo sie der einheimischen Bevölkerung am besten begegnen können, ohne dass diese sich vor Kopf gestossen fühlen; fragen nach Kleidungsregeln und -vorschriften und erkundigen sich, ob das Fotografieren erlaubt ist
  • begegnen arbeitenden und bettelnden Personen, insbesondere auch Kindern, mit Respekt – sie müssen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen.

Tourismus und Wassersparen

Ihr Reisebüro

  • hat eine Strategie für den verantwortlichen Umgang mit Wasser im eigenen Betrieb und bei seinen Partnern
  • achtet bei Neuinvestitionen und Sanierungen auf Wasser sparende Alternativen
  • sensibilisiert seine Partner in den Destinationen für die Möglichkeiten, Wasser zu sparen und aufzubereiten
  • prüft periodisch den Wasserverbrauch pro Gast und Tag und verlangt von seinen Partnerhotels, dass sie eine Strategie zur Reduktion des Wasserverbrauchs einführen
  • berücksichtigt bei der Zusammenstellung seines Angebots die Wasserverfügbarkeit vor Ort und verzichtet auf wasserintensive Infrastrukturen und Landschaftsgestaltungen (Pools, Wasserparks, Grünflächen, Golfplätze) in trockenen Gebieten
  • sensibilisiert die Reisenden und die eigenen Mitarbeitenden dafür, wie kostbar die Ressource Wasser und wie wichtig der sparsame Umgang damit ist.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • gestaltet das Umfeld für die Feriengäste so, dass genügend Wasser für die Haushalte der Lokalbevölkerung und die Landwirtschaft bleibt
  • achtet bei Neuinvestitionen und Sanierungen auf Wasser sparende Alternativen
  • bildet seine Mitarbeitenden weiter, damit wassersparendes Verhalten zur Arbeitsroutine gehört
  • informiert über seine Wassersparmassnahmen und den Beitrag, den Gäste leisten können
  • kontrolliert regelmässig, dass nirgends Wasserhähne tropfen oder -rohre rinnen
  • benutzt Wasserspardüsen mit Fliessreglern und Luftsprudlern
  • macht Gäste auf die Möglichkeit aufmerksam, die Frottee- und Bettwäsche nicht täglich wechseln zu lassen, um so Wasser und Waschmittel zu sparen
  • informiert über weitere Möglichkeiten, Wasser zu sparen
  • benutzt effiziente kalt-warm-Wassermischer, die sofort auf die richtige Temperatur einstellen - was Wasser und Energie spart
  • reduziert den Wasserverbrauch bei der WC-Spülung durch Spartasten
  • benutzt moderne Bewässerungssysteme mit Feuchtigkeitsmessern und Zeituhren gegen Verschwendung und Verdampfungsverluste
  • bereitet Wasser für die Wiederverwendung auf
  • pumpt nur aufbereitetes Ab- und Brauchwasser in die natürlichen Wassersysteme.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • wählen ein Angebot aus, das keinen überflüssigen Luxus bietet. Wenn Sie das Hotel nur zur Übernachtung nutzen, brauchen Sie keinen Wasserpark, planen Sie einen Hotel-Badeurlaub, wählen Sie eine Region ohne Wasserknappheit
  • informieren sich, ob die Lokalbevölkerung von Wasserknappheit betroffen ist
  • wählen Angebote, deren Wasserverbrauch der Landschaft angepasst ist - also kein Hotel mit drei Pools und Golfplatz in der Wüste, kein Infinity-Pool gleich am Meer; je weniger Wasser Sie verbrauchen, desto mehr bleibt für die Lokalbevölkerung
  • drehen den Wasserhahn während des Zähneputzens zu (spart bis zu 5 Liter pro Minute), nehmen eher eine kurze, erfrischende Dusche statt ein Bad (spart ca. 50 Liter)
  • lassen Bett- und Frotteewäsche nur wechseln, wenn sie schmutzig ist
  • waschen Ihre Kleider/Füsse/Ausrüstung nicht unter fliessendem Wasser, sondern im einmal aufgefüllten Waschbecken
  • melden den Hotelangestellten tropfende Wasserhähne
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen.

Tourismus mit lokalen Produkten

Ihr Reisebüro

  • hat eine Strategie zur Förderung der lokalen Wertschöpfung in den Destinationen
  • macht seinen Einfluss auf die Partner geltend, damit sie lokale Zulieferer bevorzugen
  • fragt seine Partner nach dem Anteil, den sie lokal beschaffen
  • gibt ihnen Tipps und konkrete Unterstützung, um diesen Anteil zu erhöhen, ohne die Versorung der einheimischen Bevölkerung zu gefährden und die Preise in die Höhe zu treiben
  • wirbt mit der Authentizität seiner Reisen und kann diese belegen
  • sensibilisiert die Reisenden und die eigenen Mitarbeitenden dafür, wie sich die lokale Wertschöpfung und damit die Beziehung zur Lokalbevölkerung durch gezielte Massnahmen verbessern lässt.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • kocht mit Produkten, die von lokalen Produzenten frisch geliefert wurden und verwöhnt Sie gerne auch mit einheimischen Menüs
  • hat Baumaterialien und Einrichtungsgegenstände wo immer möglich lokal eingekauft
  • hilft seinen lokalen Zulieferern durch Vermittlung guter Kontakte und Know-how, die nachgefragte Qualität und Quantität zu erbringen, ohne einseitig vom Tourismus abhängig zu werden
  • achtet bei der Beschaffung darauf, die Versorgung der Einheimischen nicht zur gefährden und die Preise nicht in die Höhe zu treiben
  • berücksichtigt lokale Anbieter bei Ausschreibungen bevorzugt und zahlt die Lieferungen ohne Verzug
  • lässt Sie von einheimischem Personal umsorgen und investiert in dessen Weiterbildung und Laufbahn
  • ist stolz auf seinen Beitrag zur lokalen Wirtschaft und informiert Sie gerne darüber
  • bietet Ihnen Besuche bei lokalen Restaurants und Produzenten an oder empfiehlt sie Ihnen
  • gibt Ihnen gerne Tipps, wo Sie lokal hergestellte Souvenirs erhalten.

Sie stellen selber die Weichen auf fair

  • informieren sich, wie viel vom Preis für Ihre Reise am Ferienort bleibt und wie die Lokalbevölkerung davon profitiert
  • wählen Angebote, bei denen Sie die Spezialitäten des Landes kennenlernen können
  • informieren sich über die Kultur am Ferienort und stellen sich darauf ein, mit dieser bereits im Hotel in Kontakt zu kommen. Ein paar Wörter in der Landessprache zu kennen vereinfacht den Austausch
  • sprechen besondere Bedürfnisse in Bezug auf Ihre Ernährung an und lassen sich beraten, welche lokalen Nahrungsmittel für Sie geeignet sind
  • freuen sich, die kulinarischen und anderen Besonderheiten des Landes kennen zu lernen und suchen aktiv nach Ausflügen und Aktivitäten, die Ihnen den Austausch mit den Einheimischen ermöglichen
  • unterstützen das lokale Handwerk durch die Wahl Ihrer Souvenirs
  • kochen auch einmal zu Hause ein Menü aus Ihrem Ferienland und befriedigen damit Ihr Fernweh. Dafür gibt es eine Reihe von Zutaten, die dort fair produziert wurden
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen. 

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Tourismus und Arbeitsbedingungen

Ihr Reisebüro

  • hat sich zur Einhaltung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation verpflichtet und hält darüber hinaus in einer Policy fest, Mitarbeitende zu fairen Bedingungen anzustellen
  • arbeitet mit Partnern zusammen, die mit dem grössten Teil der Angestellten direkte Festanstellungsverträge abgeschlossen haben und nicht auf prekäre Arbeitsverhältnisse mit ZeitarbeiterInnen und Subunternehmen setzen. Der Reiseveranstalter hat hierzu eine Klausel in seinen Zulieferverträgen
  • verpflichtet sich und seine Geschäftspartner zu umfassenden Massnahmen gegen Kinderarbeit
  • bekennt sich zu seiner gewerkschaftsfreundlichen Haltung
  • unterstützt Weiterbildungsmöglichkeiten in der Destination.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • hat selbst oder über die Hotelkette eine Policy, die sicherstellt, dass die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation eingehalten werden und die Mitarbeitenden zu fairen Bedingungen angestellt sind. Diese Policy umfasst nebst Löhnen über dem gesetzlichen Mindestlohn und der klaren Benennung der Lohnbestandteile und -abzüge sowie der Arbeitszeit, Freizeit und Ferien auch Aspekte der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie das Recht auf gewerkschaftliche Organisation
  • hat eine Policy zum Schutz von Frauen, Gastarbeitern und ethnischen Minderheiten gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz sowie eine Kinderschutzpolicy
  • hat klare Verfahren und Massnahmen zum Schutz vor sexuellen Übergriffen
  • hat mit dem grössten Teil seines Personals Festanstellungsverträge abgeschlossen und arbeitet nur sehr zurückhaltend mit Subunternehmen und ZeitarbeiterInnen
  • ist stolz auf seine langjährigen Beziehungen zu den Mitarbeitenden, fördert sie aktiv in ihrer Laufbahnentwicklung und bemüht sich im Rahmen seiner Möglichkeiten um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – und weist dies auf Anfrage auch gerne aus.

Sie stellen selber die Weichen auf fair

  • informieren sich über die häufigsten arbeitsrechtlichen Probleme im Tourismus
  • wissen zwar, dass auch fünf Sterne keine Garantie für die Einhaltung minimalster Arbeitsrechte bieten. Aber wo der Preis für die Leistung konkurrenzlos tief ist, halten Sie sich zurück, weil Sie wissen, dass das Discountergeschäft immer zu Lasten der Angestellten und der Ökologie gemacht wird
  • wählen mit ihrem Reisebudget vereinbare Leistungen, für die der Leistungserbringer angemessen bezahlt wird
  • wissen, wie die Entlöhnung an Ihrem Ferienort im Allgemeinen aussieht und welchen Stellenwert das Trinkgeld als Bestandteil des Einkommens einnimmt
  • informieren sich über die örtlichen Gepflogenheiten bezüglich Trinkgeld und halten sich daran
  • pflegen einen anständigen Umgang mit dem Personal, das während Ihrer Ferien für Ihr Wohl sorgt und die von Ihnen beanspruchten Dienstleistungen erbringt
  • melden Ihrem Tourismusanbieter vor Ort und Ihrem Reisebüro klare Verletzungen von Arbeitsrechten, wie Kinderarbeit, Diskriminierungen oder Übergriffe.
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen. 

Tourismus und Menschenrechte

Ihr Reisebüro

  • bekennt sich zur Einhaltung der Menschenrechte - der Bürgerrechte, der sozialen und wirtschaftlichen Rechte, der Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation, der Rechte von Indigenen und insbesondere auch der Rechte von Kindern - und hat eine Policy dazu
  • nimmt seine menschenrechtliche Unternehmensverantwortung mit besonderer Umsicht wahr, wo Staaten ihrer Schutzpflicht nicht nachkommen oder gar selbst Menschenrechte verletzen  
  • hat den Branchenkodex zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor kommerzieller sexueller Ausbeutung im Tourismus "Child Protection Code" unterzeichnet und gibt Ihnen dazu einen Infoflyer
  • erhebt seine Wirkung auf Menschenrechte entlang der ganzen Wertschöpfungskette, berichtet transparent über die Erkenntnisse und über die Schritte, die zur Verbesserung der Menschenrechtswirkung des Unternehmens gemacht werden
  • hat einen Nachhaltigkeitskodex für seine Zulieferer (Hotels und andere Dienstleister), die mit ihrer Unterschrift garantieren müssen, dass sie die Menschenrechte der Angestellten und anderer Anspruchsgruppen achten. Es unterstützt seine Partner bei deren Einhaltung und überprüft diese regelmässig
  • schult seine Mitarbeitenden im Mutterhaus und in den Destinationen zu Menschenrechten und der Verantwortung des Unternehmens für deren Einhaltung
  • sagt Ihnen, wo Sie beobachtete oder erlittene Menschenrechtsverletzungen melden können und kann Ihnen genau erklären, wie nach solchen Meldungen und Beschwerden verfahren wird
  • macht Ihnen Informationen zur Menschenrechtslage in der Destination zugänglich.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • bekennt sich zur Einhaltung der Menschenrechte und hat eine Policy dazu. Ausserdem hat er einen Nachhaltigkeitscodex für Zulieferer unterzeichnet, mit dem er sich gegenüber dem Reiseveranstalter unter anderem auch verpflichtet, Menschenrechte zu achten
  • hat den Branchenkodex zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor kommerzieller sexueller Ausbeutung im Tourismus "Child Protection Code" unterzeichnet und hat einen Infoflyer an der Rezeption oder im Zimmer aufliegen
  • hat eine Strategie für die kontinuierliche Verbesserung der Menschenrechtswirkung des Unternehmens und berichtet regelmässig über die erzielten Fortschritte. Diese zielt auf anständige Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden des eigenen Betriebs und der Zulieferer ab, aber auch auf die umfassende Respektierung der Menschenrechte der Lokalbevölkerung und der Reisenden
  • schult seine Mitarbeitenden zu Menschenrechten und der Verantwortung des Unternehmens für deren Achtung
  • sagt Ihnen, wo sie beobachtete oder erlittene Menschenrechtsverletzungen melden können und kann Ihnen genau erklären, wie nach solchen Meldungen und Beschwerden verfahren wird.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • buchen Ferien, bei denen Sie darauf vertrauen können, dass Ihr Hotel oder der Anbieter Ihrer Ausflugstour keine Menschenrechte verletzt
  • informieren sich über die Menschenrechtslage in Ihrer Feriendestination und machen sich Gedanken, wie Ihre Reise die Menschenrechtslage beeinflusst
  • getrauen sich, jede Menge Fragen zu stellen. Zum Beispiel auch danach, wer auf dem Gelände gewohnt hat, wo heute das Hotel oder Resort steht, und wo diese Menschen jetzt wohnen
  • mischen sich nicht in die Belange des Landes ein, melden aber, wenn im Zusammenhang mit dem Hotel oder sonstigen touristischen Einrichtungen Menschenrechtsverletzungen geschehen
  • achten selbst die Menschenrechte, insbesondere, indem Sie keine Kinder ausbeuten, ethnische Minderheiten diskriminieren oder als Freier zum Menschenhandel beitragen
  • gehen schonend mit den natürlichen und kulturellen Ressourcen des Landes um
  • achten auf die Würde der Menschen, indem Sie Ausflüge zu Dörfern oder Slumtouren nur dann unternehmen, wenn Sie von oder mit den Besuchten selbst organisiert wurden. Sie verzichten auf Waisenhausbesuche mit Kinderkontakt.
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen.

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Tourismus und Artenschutz

Ihr Reisebüro

  • hat eine Policy zum Schutz der Artenvielfalt. Diese definiert auch Massnahmen zur Begrenzung der touristischen Aktivitäten aufgrund der ökologischen und sozialen Tragfähigkeit der Destination und setzt auf Zusammenarbeit mit Fachstellen und lokalen Akteuren
  • beachtet bei der Gestaltung seines Angebots dessen ökologische und soziale Verträglichkeit
  • definiert in seinen Verträgen mit Partnern ökologische Mindeststandards und überprüft regelmässig deren Einhaltung
  • sensibilisiert und schult seine lokalen Partner für den Schutz des Lebensraums der einheimischen Pflanzen und Tiere und fördert besonders verantwortungsvolle Angebote und Initiativen
  • informiert seine Mitarbeitenden und die Reisenden über ein angemessenes Verhalten und einen sinnvollen Beitrag zum Artenschutz an den jeweiligen Destinationen.

Ihr Tourismusanbieter vor Ort

  • hat eine Policy zum Schutz der Artenvielfalt. Diese definiert auch Massnahmen zur Begrenzung der touristischen Aktivitäten aufgrund der ökologischen und sozialen Tragfähigkeit der Destination
  • schützt das örtliche Ökosystem und trifft bauliche und betriebliche Massnahmen für einen schonenden Umgang mit Wasser und Energie, die Vermeidung von Abfall und den Erhalt von Küsten, Berg- und Trockengebieten
  • respektiert und unterstützt die traditionelle Lebens- und Wirtschaftsweise der örtlichen Bevölkerung
  • schult sein Personal im respektvollen Umgang mit dem Lebensraum der einheimischen Menschen, Tiere und Pflanzen
  • bietet nur Ausflüge und Freizeitaktivitäten unter kompetenter Führung an, die das sensiblen Gleichgewicht der Umgebung nicht stören
  • hat keine Mini-Zoos und Delfinarien und bietet auch keine Ausflüge zu solchen an
  • führt auf seiner Speisekarte keine bedrohten Spezies
  • sensibilisiert die Gäste für einen sorgsamen Umgang mit der Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt und unterstützenswerte einheimische Initiativen zum Schutz der Biosphäre
  • verkauft keine Produkte aus gefährdeten Tier- oder Pflanzenarten gibt Ihnen gerne Tipps, wie Sie beim Kauf von Souvenirs zum Schutz der Biodiversität beitragen können
  • setzt sich aktiv ein für den Schutz von Landschaft und Artenvielfalt, in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren vor Ort
  • informiert transparent über die getroffenen Massnahmen.

Sie stellen die Weichen auf fair

  • informieren sich gründlich über mögliche Umweltauswirkungen und getroffene Schutzvorkehrungen, bevor Sie Angebote wie Trekkings in die Berg- und Gletscherwelt, Expeditionen in den Regenwald, Tauchsafaris, Dünenwanderungen oder Bootstouren durch Mangrovengebiete buchen
  • lassen sich nicht von Greenwashing-Bezeichnungen wie Naturtourismus, Eco-Lodge oder Schutzprojekt blenden, fragen beim Anbieter nach und recherchieren, wie sich das Angebot auf die biologische Vielfalt und die betroffene Bevölkerung auswirkt und ob wirklich "öko" drin ist, wo "öko" drauf steht
  • ersparen Wildtieren Stress und Krankheiten, indem Sie ihre Rückzugsgebiete respektieren, ihnen nicht zu nahe kommen und sie weder füttern noch berühren
  • verzichten auf Aktivitäten wie Schwimmen mit Delphinen und den Besuch von Delphinarien und Zoos, in denen Tiere nicht artgerecht gehalten werden
  • nehmen nur an Beobachtungstouren mit seriösen Anbietern teil, die mit kleinen Gruppen unterwegs sind, ihre Gäste gründlich über ein rücksichtsvolles Verhalten instruieren und die Tiere herankommen lassen, statt sie zu verfolgen
  • setzen beim Tauchen oder Schnorcheln auf einen Anbieter, der sich nachweislich für den Schutz der Tauchgründe einsetzt und die TeilnehmerInnen gründlich schult, und achten darauf, keine Korallen oder Meerestiere zu berühren oder mit Ihrer Ausrüstung zu schädigen
  • wählen, wenn Sie sich für den Besuch eines Schutzparks oder die Teilnahme an einer Safari entscheiden, eine Destination, die sich glaubwürdig für den Schutz der Wildtiere einsetzt, und bevorzugen Angebote, bei denen ein Teil der Einnahmen in Massnahmen gegen die Wilderei und deren Folgen (z.B. verwaiste Tierbabys) fliesst
  • kaufen weder zuhause noch unterwegs Produkte aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten wie Schmuck aus Korallen, Schildpatt und Elfenbein oder Taschen aus Reptilleder
  • lernen ursprüngliche Natur- und Kulturlandschaften vor Ihrer Haustür und entdecken einheimische Tier- und Pflanzenarten in einem Naturpark in der Schweiz oder im benachbarten Ausland
  • achten darauf, dass keine gefährdeten Tierarten auf Ihren Teller kommen und beachten beim Kauf von Fisch und Meeresfrüchten das MSC-Label und die Tipps von WWF/Fairfish
  • setzen sich für den Schutz von Umwelt, Klima und Wildtieren/Bewahrung der Artenvielfalt ein.
  • machen die fünf einfachen "fair unterwegs"-Faustregeln zu Ihren persönlichen Leitsätzen auf Reisen. 
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