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Für einen fairen Handel mit Palästina

 

 


- auch im Tourismus!


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Das Reiseportal

des arbeitskreises tourismus & entwicklung

 

Fair unterwegs auch über die Feiertage! Profitieren Sie von unserem RSS-Feed 

Realisiert

in Zusammenarbeit mit Partnern aus Süd und Nord

und dank der Unterstützung von Unternehmen, Behörden, Stiftungen, NGO's, sowie Einzelpersonen

fairunterwegs-Team

Aktuelles Team


Mark Schmid, Präsident arbeitskreis tourismus & entwicklung

Als freischaffender Konsulent für Entwicklungszusammenarbeit reise ich öfters beruflich. Vorab informiere ich mich so gründlich wie möglich über Tourismusangebote, Arbeitsbedingungen und Hintergründe der Region. Mit meiner Familie reise ich ins europäische Umland. Fernreisen wie einmal in die USA sollen selten bleiben, gut vorbereitet und nachbereitet. Als Präsident des arbeitskreises tourismus & entwicklung sorge ich dafür, dass die Interessen der verschiedenen Anspruchsgruppen - Reisende, Aufklärende, Reisebranche, Bevölkerung im Reiseland - bei www.fairunterwegs.org richtig vertreten sind. Im Portal werde ich regelmässig schauen, was wo in Sachen fair unterwegs an Neuem und Innovativem läuft. Ich hoffe, dass www.fairunterwegs.org vielen, die fair unterwegs sein wollen, anregende Inputs gibt.


Christine Plüss, Geschäftsleiterin arbeitskreis tourismus & entwicklung, Projektleiterin www.fairunterwegs.org

Früher als Reiseleiterin reiste ich viel und weit. Heute besuche ich so alle zwei Jahre unsere Partner. Letztes Jahr war ich mit den Adivasi im Urwald und lernte, wie sie leben. Das ist einmalig, ein wertvoller Austausch und unentbehrlich dafür, dass ich meine Arbeit hier richtig mache. Ich bin wurde früh mit der Problematik des Tourismus konfrontiert, in Dakar, wo ich mit Hotels hätte arbeiten sollen, die über die Köpfe aller hinweg zu Spekulationszwecken verkauft wurden. Danach studierte ich das Thema an der Uni, und seither hat es mich nicht mehr losgelassen. Den Ansatz des Fairen Handels im Tourismus finde ich - bei aller Skepsis betreffend Veränderbarkeit der Strukturen des Reisegeschäfts - viel versprechend. Dazu brauchen wir ein schlagkräftiges Kommunikationsinstrument. www.fairunterwegs.org soll lebendig unterhalten, gut informieren, und den Trend zum sozial und umweltverantwortlichen Tourismus als Lebensstil setzen.


Nina Sahdeva Ndotoni, Beauftragte für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit arbeitskreises tourismus & entwicklung

Seit ich mein eigenes Geld verdiene habe ich durchschnittlich alle fünf Jahre eine längere Reise unternommen. Es waren journalistische Recherchereisen oder Familienbesuche in Indien und in Afrika. Ich staune jeweils über andere Realitäten und Werthaltungen und lasse mich bestaunen und hinterfragen. Das erfrischt das Denken und Fühlen und lässt die Ängste vor dem Fremden schwinden. Bei www.fairunterwegs.org engagiere ich mich dafür, relevante Informationen und attraktive Beiträge zum Tourismus beizusteuern. Gerade nach den Abstimmungen zum Asyl- und Ausländergesetz wünsche ich mir, dass www.fairunterwegs.org Reisende motiviert, sich für Begegnungen zu öffnen, sich ökologischen und sozialen Fragen vor Ort zu stellen und die Bereicherung durch MigrantInnen im eigenen Land schätzen zu lernen.


Katja Erny, e-Marketing und Webadministration beim arbeitskreis tourismus & entwicklung

Ich reise praktisch nur per Velo oder zu Fuss und für weitere Distanzen steige ich gerne in den Zug. Bei meiner ersten grösseren Reise fuhr ich während zehn Monaten mit dem Fahrrad durch Europa, und machte mit der Fähre sogar einen Abstecher nach Tunesien. Momentan sind aber Fernreisen nicht das Thema, dazu ist unsere Tochter noch zu klein. Mir gefällt die Langsamkeit, bei der ich alle Düfte des Weges wahrnehme. Ich brauche auch Zeit, das Erlebte zu verarbeiten und Menschen zu begegnen. Seit Mai dieses Jahres sorge ich dafür, dass unser Reiseportal auch wirtschaftlich selbsttragend wird. Beim Tourismus ist das Fairhandels-Bewusstsein noch schwächer als in anderen Branchen. Ich hoffe, dass durch fairunterwegs.org eine immer grössere Community merkt, dass man auch beim Reisen Spuren hinterlässt.

Heinz Ledergerber, Sekretariat arbeitskreis tourismus & entwicklung

Heinz Ledergeber hat nach vielfältigen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Berufsbereichen als Innenarchitekt, Zeichner, Gestalter, Allrounder und Wirt zuletzt als Gewerkschaftssekretär gearbeitet.
Als aktiver und engagierter Politiker hat er sich schon immer für Sozial- und Umweltpolitik sowie für eine faire Entwicklungspolitik interessiert und sich damit auseinander gesetzt.

Seit Juni 2007 ist Heinz Ledergerber beim arbeitskreis tourismus & entwicklung für die Leitung Administration als zentrale Schaltstelle für die gesamten Tätigkeiten des arbeitskreises tourismus & entwicklung wie der Organisation, Koordination und der Durchführung und Kontrolle aller administrativen Arbeiten verantwortlich.


Nathalie Martin, Praktikantin arbeitskreis tourismus & entwicklung

Ferien, Sprachaufenthalt im Ausland, Auslandsemester: ich reise viel. So habe ich Griechenland, Portugal, England, Skandinavien, Spanien, Österreich und die Vereinigten Staaten kennen gelernt. Das war nicht immer nachhaltig, aber ich versuche wenn möglich mit dem Zug zu reisen, wo ich mehr erlebe als im Flugzeug. Ich liebe es, in andere Kulturen einzutauchen, mich in das Leben dort hinein zu versetzen. Das Praktikum beim arbeitskreis tourismus & entwicklung ist eine gute Ergänzung zu meinem Studium der Soziologie und Medienwissenschaften in Basel. Hauptsächlich werde ich mich hier um die Dokumentation und das Archiv kümmern. Für das Reiseportal werde ich Texte erfassen. Ich hoffe, dabei meine eigenen Reiseerfahrungen um das Know-how zu erweitern, dass es braucht, um fair unterwegs zu sein.


Externe MitarbeiterInnen


Reto Schmid, hausformat

Ich bin eigentlich der Abenteuertyp, der am liebsten mit dem Zelt auf Reisen geht. Durchgebuchte Ferien sind mir zuwider, ich habe das einmal gemacht und hatte nicht viel davon. Im Moment beschränken sich meine Reisen vor allem auf Europa - familienbedingt, ich habe drei Kinder. Aber ich träume schon von einer nächsten Reise: nach Südamerika, dort war ich noch nie. Dafür würde ich sicher mal zwei Monate einsetzen. Zusammen mit Ruth Hagen bin ich verantwortlich für das technische Funktionieren der Site, das Gestalten und Programmieren. Bei www.fairunterwegs.org werde ich auf jeden Fall die News regelmässig anschauen, mich regelmässig informieren, was neu drauf ist. Ich wünsche dem Reiseportal Tausende von NutzerInnen, die von den Tipps und Infos profitieren und sich rege im Forum austauschen.


Sacha Suter, hausformat

Meine Frau und ich sind am liebsten daheim im eigenen Haus, pflegen den Garten, essen mit Kollegen, gehen im Sommer vielleicht mal an den Hallwilersee baden. Aber unsere Hobbies haben mit Japan zu tun: Bonsai, Tai Chi, Japanisch, ich habe mich Zeit meines Lebens für Japan und seine Kultur Interessiert. Wir besuchen ab und zu Veranstaltungen der Schweizerisch-Japanischen Gesellschaft. So erleben wir einen Teil von Japan von hier aus und lernen JapanerInnen kennen. Irgendwann werden wir das Land auch besuchen. Für www.fairunterwegs.org habe ich vieles für den Hintergrund geschrieben und entwickelt: das Adressdatenbanksystem, das Newslettersystem, die Erweiterung für die Länderverwaltung. Jetzt bin ich schon ein klein wenig stolz auf das Reiseportal und hoffe, dass es sich weiter gut entwickelt.


Beni Stöckling, hausformat

Reisen sind mir wichtig. Wer weiss, wie es draussen aussieht, schätzt auch das Zuhause mehr. Unterwegs bemühe ich mich um dieselbe Fairness wie zu Hause: Ich reise möglichst so, wie es die lokale Bevölkerung tut. Auch wenn es konkret in Thailand bedeutete, mitzuerleben, wie ein Bus einen Vater und seine Tochter überfuhr. Für www.fairunterwegs.org war ich am Detailkonzept beteiligt und verantwortlich fürs Design, dafür, wo was hinkommt und wie die Site aussieht. Wer Ferien macht, will die schönen Seiten des Lebens leben. Ich wünsche, dass Reisende sich von www.fairunterwegs.org animieren lassen, trotzdem auch auf die andere Seiten zu achten. Und dass Veranstalter ihrer Kundschaft sagen: "Wir bieten die Sonnenseite, schaut aber auch bei www.fairunterwegs.org, was sonst noch ist." Das wäre super.


Anne-Lise Hilty, Redaktorin "Leonardo", VCS

In der Türkei besuche ich unsere Partner, nach Indien und Mexiko reiste ich je einmal, in den letzten Jahren bewegte ich mich vorwiegend innerhalb Europas. Ich reise meistens auf eigene Faust, möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und logiere in kleinen Gasthäusern. Nicht einmal, weil ich besonders fair sein will, sondern weil ich diese intensive, begegnungsreiche Art des Reisens bevorzuge. Für www.fairunterwegs.org lese, korrigiere und kommentiere ich zurzeit die Texte, die aufs Netz kommen. Neben den Länderinfos und den Tipps werde ich vor allem das Forum nutzen: Ich möchte mit Leuten Reiseerfahrungen austauschen, die ähnlich reisen. Ich wünsche www.fairunterwegs.org, dass alle, die schon lange auf der Suche nach nützlichen Infos zum fairen Reisen sind, hier endlich auf ihre Rechnung kommen.


Gisela Treichler, Geschäftsführerin TravelBookShop

Ich will dem Reisen eine Chance geben: Reisen können zu Begegnungen führen, Werte in Frage stellen und den Wissens- und Verhaltenshorizont erweitern. Aber dazu braucht es Bewusstsein. Vor über 30 Jahren gründete ich den Travel Bookshop in Zürich, wo sich Reiselustige dokumentieren können. Seit 1992 leite ich Reisen, bei denen ich dem Anspruch auf Fairness in den Begegnungen mit den Leuten im Land gerecht zu werden versuche: der Reise genug Zeit einräumen, Anstand beim Fotografieren, sich und dem Land die Chance geben, mehr als nur die Oberfläche kennen zu lernen. Auf www.fairunterwegs.org werde ich Bücher und Landkarten vorstellen, welche ein Land nahe bringen. Ich hoffe, dass das Reiseportal viele erreicht und zu einem neuen Reiseverhalten inspiriert - Reisende ebenso wie Reiseveranstalter.


Andreas Simmen, Programmverantwortlicher des Rotpunktverlags

Es war nicht immer so, aber heute reise ich meistens beruflich als Programmverantwortlicher des Rotpunkverlags. Ich besuche Buchmessen, AutorInnen, Veranstaltungen in Kuba, Mexiko, Argentinien, Chile. Und weil ich dort schon mehrmals war und viele Leute kenne, spielt sich das immer mehr abseits der touristischen Pfade ab. Wichtig ist mir der Kontakt zu den Leuten. Es ist mir unerklärlich, wie man ein Ferienresort geniessen kann, wo möglicherweise die lokale Bevölkerung noch in Sklaventracht serviert. Auf meiner allerersten Reise fuhr ich auf dem Frachtschiff nach Südamerika und brauchte dafür zwei Monate. Auf www.fairunterwegs.org stelle ich Bücher aus Lateinamerika aus unserem Programm vor. Ich wünsche www.fairunterwegs eine guten Start und ganz viele BesucherInnen. Es lohnt sich, man findet (fast) alle Informationen, die aufmerksame Reisende brauchen!


Regula Renschler, Initiantin und Mitgründerin des arbeitskreises tourismus & entwicklung

Ich tauche gerne in das Treiben fremder Städte ein, nehme das andere Lebensgefühl in mich auf. Fürs Radio reiste ich viel, so habe ich heute kein Bedürfnis nach Strand- oder Gruppenferien in der Ferne. Vielleicht gehe ich im November nach Madrid zu einer Freundin. Ich begreife aber Leute, die einmal eine Abwechslung vom Alltag suchen. Wer nicht sprachbegabt und flexibel ist, wird Mühe haben, alleine zu reisen und lokale Angebote zu nutzen. Daher braucht es faire Angebote auch für TouristInnen, die alles organisiert haben wollen. Für www.fairunterwegs.org schreibe ich Leseempfehlungen. Ich freue mich, dass der arbeitskreis so viel geschafft hat und hoffe, dass das Reiseportal zu einem bewussteinsbildenden Instrument wird für alle: PolitikerInnen, NGO-Szene, Reisebranche und Reisende.


Hansjörg Ruf, Leiter Nachhaltigkeit Bank Coop

Noch Anfang der 80er Jahre reiste ich viel. Mit der Familie hat sich das geändert: Seit rund 12 Jahren verbringen wir die Ferien im Sommer im Tessin und im Herbst in der Toscana. Dieses Jahr wollte mein Sohn einmal im Flugzeug reisen - so wie alle seine Kollegen. Also gehen wir nach Mallorca. Sobald es ein Angebot gibt, wird es halt genutzt. Schränkt man es ein, wie das Heliskiing, haben die Leute das Gefühl, man nehme ihnen etwas Wichtiges weg. Ich überlege möglichst unabhängig von Angeboten, wozu ich Lust habe. Flugreisen gehören nicht dazu. Ich habe das Projekt www.fairunterwegs.org von Anfang an begleitet und werde auf der Site die aktuelle Diskussion mitverfolgen. Es gibt im deutschsprachigen Raum kein unabhängiges Reiseportal wie www.fairunterwegs.org: Ich wünsche ihm viel Beachtung.


Matthias Leisinger, Leiter der Abteilung Corporate Responsibility, Kuoni

Auf meiner ersten eigenen Reise mit meinem Kollegen fuhr ich mit dem Interrail-Ticket von Irland über Südfrankreich nach Rumänien. Dabei habe ich das Reisen mit der Bahn für mich entdeckt. Es ist etwas vom Schönsten. Ich treffe Leute, reise bewusst an mein Ziel, habe immer etwas zu sehen und lerne die Distanzen wirklich kennen. Auch heute ziehen meine Frau und ich das langsame Reisen dem All-Inclusive vor. Letztes Jahr reisten wir in China per Zug auf der Seidenstrasse und haben uns mit Händen und Füssen verständigt. Mich faszinieren fremde Kulturen, das Reisen überhaupt. Beim Reiseportal fairunterwegs.org bringe ich über die Begleitgruppe die Sicht des Grossveranstalters ein. Nicht immer eine einfache Rolle. Denn zwar bringt der Tourismus den Ländern auch Positives, aber im realen Geschäft läuft nicht immer alles wie es sollte, und meine Handlungsspielräume sind eingeschränkt. Daher wünsche ich mir, dass fairunterwegs.org sich nicht nur bei der kritischen Reisekundschaft durchsetzt, sondern ganz besonders auch bei der Branche und der breiten Masse.


Marcel Altherr, CEO Metaversum AG

Früher war ich viel unterwegs, auf allen Kontinenten – privat und geschäftlich. Mit Metaversum, einem Beratungsunternehmen, das sich vor allem auf den Schweizer Markt fokussiert, sind Reisen etwas seltener oder vielmehr „virtuell“ geworden. So zum Beispiel bei unserem globethics.net Projekt - einem globalen Netzwerk von Personen und Institutionen, die sich für verschiedene Bereiche der Ethik interessieren, und das eine digitalen Ethikbibliothek und gemeinsame internetbasierte Forschung, Konferenzen, online Publikationen ermöglicht. Beim Reiseportal fairunterwegs.org begleite ich die Online-Umsetzung und da habe ich auch viele Hintergrundinformationen entdeckt, die dazu führten, dass ich mich selber gegen eine Reise zu meinem Traumziel Burma entschieden habe. Ich würde mir wünschen, dass noch viel mehr Touristen etwas mehr darauf achten würden, ob Sie mit Ihren Reisen den Ansprüchen an Fairness gerecht werden, die sie in ihrer eigenen Welt wie selbstverständlich für sich selbst reklamieren.

 

Walter Duss, Unternehmensberater und IT-Spezialist

Ich reise gerne, lerne gerne andere Kulturen und Weltgegenden kennen. Doch als fünfköpfige Familie macht man auch budgetmässig keine so grossen Sprünge. Meine drei Kinder sind zwischen zwei und zehn Jahre alt, also gehen wir eher auf einen Zeltplatz in der engeren Umgebung: Österreich, Schweiz. Dort lernen die Kinder auch Gleichaltrige aus allen Ländern kennen, und für uns Eltern ist das weniger Stress als eine Fernreise. Ich nehme im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) dessen Anliegen im Projektsteuerungsausschuss von www.fairunterwegs.org wahr. Dabei konnte ich als Wirtschaftsinformatiker auch viel Know-how einbringen: Wie macht man den Evaluationsprozess, was muss in den Kooperationsverträgen stehen. Jetzt wünsche ich www.fairunterwegs.org mindestens 10'000 Zugriffe monatlich.


Heinz Hirter, Geschäftsführer Reiseservice Imagine

Reisen ist meine Leidenschaft. Seit 1984 erkunde ich während etwa 10 Wochen pro Jahr fremde Länder in all ihren Aspekten. Dabei steht je nach Land wieder ein anderes Thema im Vordergrund: In Nordamerika ist es z.B. die unberührte Natur, in Indien die kulturelle Vielfalt, in Südafrika die jüngste politische Entwicklung. Schon bevor es die Organisation Fair Tourism in South Africa gegeben hat, versuchte ich, sozialverträgliche Angebote ins Programm von Imagine aufzunehmen. Bei der Projektbegleitung von www.fairunterwegs.org vertrete ich die Sicht der Reiseanbieter. Ich werde das Reiseportal auf meiner Site www.reiseberatung.ch prominent platzieren: Für meine KundInnen sind die Tipps und Hinweise zum sozial- und umweltverträglichen Reisen ein super Service. Das muss man dominant bringen!


Ehemalige MitarbeiterInnen


Renée Schauecker, Verantwortliche für Online-Kommunikation und e-Marketing, arbeitskreises tourismus & entwicklung

Den Massentourismus habe ich bisher eher instinktiv gemieden. Seit ich mit www.fairunterwegs.org zu tun habe, ist mir die Brisanz des Themas erst so richtig aufgegangen. Auf Reisen geniesse ich es, in dem fremden Land einfach zuzusehen und die Andersartigkeit einer Kultur zu erfahren. Eine Utopie wäre, eine Form zu finden, wie Leute, zu denen ich reise, auch zu mir reisen könnten: Ein Jahr reisen, das andere Jahr zu Hause bleiben und das Geld den Leuten geben, die sich sonst eine Reise nicht leisten könnten. Bei www.fairunterwegs.org bin ich seit Dezember 2006 verantwortlich fürs E-Marketing und die Pflege des Webauftritts. Ich wünsche dem Reiseportal Meinungsvielfalt und Ideenreichtum – und bin gespannt wie ein Flitzbogen, wie es sich entwickelt.

Ursula Bürki, Sekretariat arbeitskreis tourismus & entwicklung

Dort wo ich hinreise, will ich den Menschen mit Anstand begegnen. Also befasse ich mich vor einer Reise mit der Kultur der Menschen vor Ort. Grundsätzlich fliege ich so wenig wie möglich. 2003 war ich in Kuba, dem Land mit dem Sozialismus und den Sextouristen. Dank guter Vorbereitung verbrachte ich eine tolle Zeit mit KubanerInnen, mit denen ich heute noch im Kontakt stehe. Als Sekretärin des arbeitskreises tourismus & entwicklung biete ich den Hintergrund für jene, die an den Inhalten von www.fairunterwegs.org arbeiten. Ausserdem berate ich als ausgebildete Grafikerin in visuellen Angelegenheiten, zum Beispiel bei den Headern. Dem Portal wünsche ich, dass es zum Standard wird: Für alle, die eine Reise tun, soll es logisch sein, zunächst einmal auf www.fairunterwegs.org zu surfen.


Ruth Hagen, Projektverantwortliche www.fairunterwegs.org, arbeitskreis tourismus & entwicklung

Afrika ist mein Heimwehkontinent, besonders Westafrika, wo ich schon mehrmals und länger war, Kontakt zu Leuten habe und mich sehr zu Hause fühle. Ich reise gerne und viel, in den letzten Jahren vor allem innerhalb Europas. Als Individualreisende suche ich Kontakte und Gasthäuser, die zu mir passen, ohne jetzt genau sagen zu können, ob das immer fair ist. Ich habe mich darum gekümmert, dass alles, was auf www.fairunterwegs.org gehört, auch kommt, habe selber Beiträge erstellt, mit den IT-Leuten und Designern und InformationslieferantInnen verhandelt und alles strukturiert. Ich freue mich besonders auf die länderspezifischen Infos: Literaturtipps, CDs und Veranstaltungen. Dem Reiseportal wünsche ich viel Input von aussen. Es soll ein Projekt von vielen werden. Dann findet es auch den verdienten Anklang.


Nando Stöcklin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Pädagogische Hochschule Bern

Mein Verhältnis zum Reisen ist ambivalent. Ich reise gerne, möglichst ruhig, ohne viel Programm und am liebsten in nördliche Länder. Andererseits bleibe ich auch gerne daheim in den Ferien, lese, bastle, mache all die schönen Dinge, für die mir im Alltag die Zeit fehlt. In den letzten zehn Jahren bin ich nicht geflogen, und habe mir vor Reisen überlegt, wie ich negative Auswirkungen verhindern kann. Bei fairunterwegs.org war ich in der Konzeptphase beteiligt: Ich habe recherchiert und mit Christine überlegt, was es schon gibt und was sinnvollerweise auf die neue Site gehört. Es gefällt mir sehr gut, wie sie jetzt aussieht. Ich werde mich vor allem an die News und die Länderinformationen halten. Hoffentlich bekommen viele Nutzer Lust, die Ideen zum sozial- und umweltverantwortlichen Reisen umzusetzen.


Tonja Zürcher, Praktikantin arbeitskreis tourismus & entwicklung

Ich setze das Prinzip des „Slow Food“ auf meine Art des Reisens um: Viel Zeit zum Erleben statt alles (über)sehen. Meine Reiseziele liegen oft in Nordeuropa, wo ich Landschaft und Lebensstil geniesse. Selbstverständlich reise ich wenn immer möglich mit dem Zug, mit dem Planwagen oder aus eigener Kraft: Wandern, Kanu fahren, Velo fahren. So komme ich auch am besten mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt. Mein Praktikum in der Dokumentation des arbeitskreises tourismus & entwicklung passt zu meinem Studium der Soziologie und Geschlechterforschung. Das Webportal www.fairunterwegs.org enthält eine Fülle von Texten, von denen einige durch meine Hand aufgenommen wurden. Nicht nur deshalb soll es zur Pflichtlektüre aller Reisenden werden, aber insbesondere auch solcher mit kleinem Portemonnaie.


Bindu Sahdeva, Praktikantin arbeitskreis tourismus & entwicklung

Ich reise sehr gerne. Allerdings nicht oft und meistens in Europa. Mir ist bewusst, dass Fliegen sehr umweltschädigend ist. Trotzdem zieht es mich in die Ferne, besonders in wärmere Länder – ein dauernder Gewissenskonflikt. Aber ich habe eine Lösung gefunden: Ich wandere einfach irgendwann aus, dann muss ich nur einmal hinfliegen. Für www.fairunterwegs.org habe ich im Rahmen eines vom Gymnasium organisierten dreiwöchigen Praktikums Updates verschiedener Kennziffern und einige Veranstaltungen eingegeben. Ausserdem habe ich eine Auswertung des Forums gemacht und Ideen entwickelt, wie man es beleben könnte. Jetzt hoffe ich natürlich besonders, dass im Forum in Zukunft viel läuft.


Barbara Heer, Praktikantin arbeitskreis tourismus & entwicklung

Tourismus ist für mich ein wichtiges Thema. 2005 studierte ich ein halbes Jahr in Südafrika und machte anschliessend eine Feldforschung über kulturellen Tourismus und Backpacker Touristen. Ich bin fasziniert von Afrika und den Themen Ethnologie des Tourismus, Geschlechter und Globalisierung und Wirtschaftsethnologie allgemein. Wahrscheinlich werde ich auch meine Liz-Arbeit zu Tourismus schreiben und bin daher froh, während meines vierwöchigen Praktikums einen Einblick in die Tätigkeiten des arbeitskreises tourismus & entwicklung erhalten zu haben. Für die Abteilung „jung & fair“ von www.fairunterwegs.org habe ich Angebote für Ferieneinsätze, Praktika und Auslandjahre studiert und Kriterien entwickelt dafür, welche auf das Reiseportal gehören.


Seraina Müller, Praktikantin arbeitskreis tourismus & entwicklung

In den letzten fünf Jahren war ich viel unterwegs, als Studierende der Ethnologie unter anderem in Praktika im Kosovo, in Bolivien und in Schweden. Zum einen lerne ich auf Reisen Menschen in ihrem eigenen Umfeld kennen - statt nur als Flüchtlinge, wie zum Beispiel Albaner. Zum andern beobachte ich mich in einem neuen Umfeld. Vielleicht gebe ich hie und da einen Input, aber letztlich reise ich für mich und kehre reich an Erfahrungen zurück. Mein kleines Budget senkt die Hemmschwelle für Kontakte mit den BewohnerInnen im Gastland: Im Zug, im Bus, im einfachen Gasthaus. Für www.fairunterwegs.org habe ich Daten eingefüllt und recherchiert - und jetzt werbe ich bei meinen Freunden dafür. Damit in Zukunft jeder Individualtourist vor dem Verlassen der Schweiz ein paar Klicks auf der Seite gemacht haben wird.



Letzte Aktualisierung: 02.12 2008