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Morgenstund, Metall im Mund - 23 Januar 2012

23. Januar 2012

Wie in einem 360-Grad Kino zieht es an mir vorbei, eine dunkle Welt aus Metallgittern, darin eingepfercht PalästinenserInnen, zu hören ist die bellende Stimme einer israelischen Soldatin durch das Mikrofon. Es ist 4.30 morgens, ich befinde mich zum ersten Mal am Checkpoint Qalandya – nach UN OCHA einem der grössten der 519 Checkpoints und sogenannten ‘physischen Hindernissen’ in der Westbank. Er befindet sich zwischen Ostjerusalem, welches 1967 von Israel illegal annektiert bzw. angeeignet wurde und Ramallah, dem Hauptsitz der palästinensischen Autorität in der Westbank. Was geht vor in diesem Checkpoint, an dem gestern ein Palästinenser niedergeschossen wurde, nachdem er sich mit einer Axt auf die schwerbewaffneten Soldaten gestürzt hatte?

Von Jerusalem her durchquere ich den Checkpoint Richtung Ramallah. Das Passieren zweier Drehkreuze dauert nicht mal eine Minute; noch ahne ich nicht, dass mich der Rückweg Richtung Jerusalem, durch das Labyrinth aus aneinander gereihten Metallgittern und Stacheldrähten, Drehkreuzen, Metalldetektoren und das scheinbar endlose Warten dazwischen mehr als die Hundertfache Zeit kosten wird.

Auf der Westbank-Seite des Checkpoints warten in einer nach aussen offenen ‘Wartehalle’ um die 300 PalästinenserInnen. Grünes Licht wirft lange Schatten der hohen, mich umgebenden Metallgitter auf den grauen Betonboden. Ansonsten ist die Halle stockdunkel. Benutzbare Toiletten oder Waschmöglichkeiten gibt es im ganzen Checkpoint nicht. Gebaut ist er für den Durchlass von 4000 Menschen pro 24 Stunden; wir werden jedoch 1500 Personen innerhalb von nur schon 3 Stunden zählen. Das Zählen von passierenden Menschen erfüllt für uns den Zweck, neben der israelischen Armee akkurate Daten über die Checkpoints zu liefern, die schlussendlich auf dem Schreibtisch der UN, dem internationalen roten Kreuz, und dem Quartet (Russland, US, EU, UN) landen.

Ins Innere des eigentlichen Checkpoint gelangt man durch käfigartige Gänge: gerade mal so breit wie ein Mensch, nach allen Seiten mit Gittern versehen, darin PalästinenserInnen im Gänsemarsch, an deren Ende Drehkreuze. Neben den Käfigen, hinter Gittern ein Kontrollraum, aus massiven Wänden und Panzerscheiben. Das einzige Licht im Raum sind ein paar rote Knöpfe – und die Umrisse einer schwarzen Gestalt. Es ist der Soldat, welcher während seiner Nachschicht das Öffnen und Schliessen der Drehkreuze reguliert.

An der Haltung des Soldaten ist zu erkennen, dass er immer wieder einschläft. Sobald dies von den PalästinenserInnen bemerkt wird, folgt ein Johl- und Pfeiforchester ihrerseits, welches ihn aus dem Schlaf schrecken wird. Sobald sein Knopfdruck dann die Drehkreuze öffnet, stürzen sich so viele Menschen wie möglich durchs Drehkreuz, ins Innere des Checkpoints. Mit einem weiteren Knopfdruck verriegelt der Soldat das Drehkreuz wieder ruckartig, oft nach nur wenigen Sekunden. Und immer wieder patrouillieren Soldaten vorbei. Im ganzen Checkpoint werde ich nie eine Situation zu Gesicht bekommen, in der israelische Soldaten und PalästinenserInnen sich in einem gemeinsamen Raum bewegen werden, ohne dass sie durch Gitter, Wände, oder Panzerscheiben getrennt wären.

Ob zur Arbeit, ins Spital oder in die Schule, die Wartezeit für die PalästinenserInnen variiert willkürlich. Man kann 20 Minuten bis zu 3 Stunden warten – jeden Tag. In der gleichen Zeit lässt sich die Schweiz durchqueren; hier sind es 50 Meter. Die Unvorhersehbarkeit der Wartezeit zwingt viele Arbeiter, sich schon um 3 Uhr morgens auf den Weg zum Checkpoint zu machen – sie stehen unter grösstem Druck, den Checkpoint so schnell wie möglich zu durchqueren. Manche Arbeiter dürfen  aufgrund des Checkpoint einmal, manche drei Mal pro Monat zu spät kommen, bevor ihnen von ihrem israelischen Arbeitgeber auf der anderen Seite gekündigt wird.

Ich wende meinen Blick wieder den PalästinenserInnen zu. Die Hände in den Hosentaschen, die Kapuzen tief über die Stirn gezogen. Aus den Augenwinkeln nehme ich einen jungen Mann wahr; gegen das Metallgitter lehnend, schlottert sein ganzer Körper vor Kälte. Mitleid durchströmt mich. Ich wende meinen Blick von ihm ab.

Daneben steht eine alte, zerbrechlich wirkende Frau, die von einem jungen Mann gestützt wird. Ungefragt wird sie von den Männern in der Schlange vorgelassen. In den ‘Käfigen’ pressen sich die Männer an die Gitter, damit sich die alte Frau neben ihnen an den Metallstangen vorwärts bewegen kann. Ich bin besorgt darüber, dass sie von den vielen Männern, die beim Öffnen der Drehkreuzen nach vorne stürmen, erdrückt werden könnte. Erleichtert atme ich auf, als sie heil am anderen Ende ankommt. Ich beobachte, dass die Männer Frauen ungefragt die Schlange überspringen lassen. Die Aufrechterhaltung sozialer und damit menschlicher Normen und Regeln inmitten einer Situation, in der die Menschen unter solch grossem Druck stehen, berührt mich.

Ein älterer, gedrungener Palästinenser nähert sich mir. Dunkle Kleider, ein rot-weisser Palästinenserschal um seinen ledergebräunten Kopf gewickelt. Ich vermute in ihm einen einfachen Arbeiter und stelle mich durch meine Arabisch-Unkenntnisse auf die öfters erlebte Sprachbarriere ein. Als er jedoch die ersten Worte spricht, bemerke ich sein fast einwandfreies Amerikanisch. Er hätte mal fünf Jahre lang in New York gearbeitet, erzählt er mir – ich wurde wieder einmal, wie so oft hier, von meinen eigenen Vorurteilen eingeholt. "Die ersten 20 Jahre der Besatzung waren die Besten", fügt er hinzu, "da gab es noch keine Checkpoints, und wir konnten uns frei in der Westbank bewegen". Dazu muss man wissen, dass Checkpoints erstmals nach 1987 auftauchten, nach der ersten Intifada, einer palästinensische Massenbewegung zivilen Ungehorsams.

"Die allermeisten Israelis denken, die Checkpoints seien ausschliesslich für die Sicherheit Israels", erzählt mir kurz darauf eine ältere Frau der israelischen Organisation Machsom Watch, die, wie wir, Checkpoints überwachen. Dem ausschliesslichen Sicherheitsaspekt widerspricht jedoch der Fakt, dass die meisten Checkpoints, wie auch Qalandya, nicht an der von der UN anerkannten, legalen Grenze zu Israel um 1967, sondern innerhalb der von Israel besetzten palästinensischen Gebiete gebaut wurden. Ein Teil Ostjerusalems wurde 1967, nach internationalem humanitären Recht illegal, besetzt und annektiert bzw. in den eigenen Staat integriert. Die restlichen Teile Ostjerusalems, die Israels Regierung nicht verwalten will, werden mittels einer Separations-Mauer und verschiedener Checkpoints leichter in die Westbank bzw. die besetzten Gebiete ‘abgestossen’. Die Strategie für diese illegale Grenzziehung lautet ‘so viel Land wie möglich für Israel, mit so wenigen PalästinenserInnen darauf wie möglich’. Dies manifestierte sich darin, dass der Mauerbau Israels viele palästinensische Dörfer von ihren Feldern und damit ihrer Existenzgrundlage abgeschnitten hat: Die PalästinenserInnen befinden sich nun östlich der Mauer in der Westbank, ihr Land jedoch westlich der Mauer, teilweise angeeignet durch Israel und für die ehemaligen BesitzerInnen unzugänglich.

Was sind jedoch die Folgen, insbesondere des Qalandya Checkpoint? Die palästinensischen EinwohnerInnen Jerusalems werden vom Rest der palästinensischen Bevölkerung separiert und ihre Wohnorte stark fragmentiert, der Zugang zur annektierten Altstadt Jerusalems als religiöses Zentrum dreier Weltreligionen, zur Arbeit oder ins Spital ist für viele nun schwieriger zu bewältigen als die Reise in ein anderes Land. Viele haben Angst, dass der Tag kommen wird, an dem ihnen dieser Zugang gänzlich versagt wird.

Plötzlich ein Rumoren, Proteste aus der Menge. Ich erblicke junge Palästinenser, die Schlange überspringend, flink die Gitter über den ‘Käfigen’ erklimmend – sie suchen nach einem winzigen Spalt oder einem der Drehkreuze, um sich von oben her zwischen die schon dichtgezwängten Menschen in den Käfig-Gängen hineinzuzwängen. Eine gefährliche Angelegenheit, in den sich drehenden Drehkreuzen können sie leicht eingequetscht werden. Die Proteste schwellen in Sekundenschnelle zu einem, für mich unverständlichen, arabischen Stimmengewirr an. Die Schlange löst sich schlagartig auf und alle Männer stürzen sich gleichzeitig auf die drei engen Eingänge der Käfig-Korridore. Menschen werden gegen die Gitter geschwemmt, kleben daran. Das Prinzip "der Frühste wird der Erste sein" kippt nun zu "der Stärkste wird der Erste sein". Im Gewimmel kann ich kaum einzelne Menschen erkennen; ich sehe nur all die Hände, die über den Köpfen Gitterstäbe umklammern. Einzelne Hände ohne erkennbare Besitzer. Sie klammern fest, lassen los, da sie von der sich bewegenden Masse weggezerrt werden.

Es tut weh mit anzusehen, wie sich Aggressionen, die durch den Checkpoint als Bauwerk einer fremden Besetzungsmacht entstehen, sich zwischen den PalästinenserInnen selbst entladen. Viele Frauen und ältere Männer nehmen sofort Abstand von der Menge, um nicht erdrückt zu werden. Sie werden nun mindestens eine Stunde neben der Menge warten müssen, damit sich der Aufruhr gelegt hat, und auch sie sich wieder durch die ‘Käfige’ wagen können. Einer von ihnen ist Ahmed. Er steht jeden Morgen um 3 Uhr auf, um durch seine Arbeit in Israel seinen vier Kindern eine Existenz zu ermöglichen. Wie unzählige Männer vor ihm, hat auch er sich vor Kurzem beim Druck gegen die Gitter einen Brustknochen gebrochen. Seitdem ist er vorsichtiger. Die Frustration und aufgestaute Wut, in den letzten Stunden beim Warten aufgebaut und nun ihren freien Lauf nehmend, ist beinahe in der Luft spürbar. Wie ein Ballon, der irgendwann einmal platzt.

Eine Welle der Erschauderung erfasst meinen Körper. Ob durch den Anblick vor mir, die Kälte oder beidem ausgelöst, weiss ich nicht. Emotionen verspüre ich in diesem Moment nicht. Was ich erblicke, hat meine Emotionen gelähmt. Hat mein Denken und meine Sprache abgewürgt. Ich kann nur dastehen, eine passive Zuschauerin, überwältigt, machtlos, nutzlos. Nur meine Augen arbeiten, saugen unentwegt alles um mich herum auf. Und je mehr sie aufsaugen, desto mehr verstumme ich. Eine innere Barriere erlaubt mir nicht, meinen Blick jeweils länger als ein paar Sekunden auf den ringenden Männern ruhen zu lassen. Auch wenn mich kaum jemand um mich herum wahrnehmen mag; meine Scham, diese Männer in ihrer verzweifelten Situation zu beobachten, hütet für mich ihre letzte, menschliche Würde, das wohl fundamentalste Menschenrecht. Die Installation des Checkpoint an sich, leer, ist nicht unmenschlich; erst die Atmosphäre, gefüllt mit Menschen, macht diesen Ort unmenschlich.

"Keine Regierung der Welt tut das seinen Menschen an", bemerkt ein vorbeieilender Palästinenser mit einem Blick zu mir. Ein anderer Palästinenser wendet sich an mich: "Es ist lieb, dass ihr hier seid; aber es nützt nichts. Es gibt keine Hoffnung; die Checkpoints sind immer noch hier und es wurde mit den Jahren nur noch schlimmer". Kleine symbolische Zeichen von Dankbarkeit werde ich in den nächsten Wochen trotzdem erleben: sei es eine Banane, ein Bonbon, oder einen Kaffee, welche mir im Checkpoint manchmal ohne Worte von den wartenden Menschen überreicht werden.

Auch auf Vorurteile werde ich hier treffen. Nach dem ich mich eines Morgens mit zwei Frauen von Machsom Watch unterhalten habe, erkundigt sich ein 19-jähriger Palästinenser bei mir, wer die Frauen seien. Ich erkläre es ihm. "Die zwei sind Israelis und gegen die Checkpoints!?", fragt er verblüfft. Ich versuche ihm zu erklären, dass es auch viele Israelis gäbe, welche die Besatzung und die Checkpoints ablehnen würden. "Das ist nicht möglich", entgegnet er,  "wenn die Israelis mich schlagen und attackieren wollen, tun sie es einfach. Sie müssen mich doch hassen." Wer könnte ihm in dem Moment dieses Vorurteil verübeln, schiesst mir durch den Kopf.

Die ersten Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die Dachlücken des Checkpoints. Das abwechselnde Pfeifen der Männer wird bei Sonnenaufgang vom Pfeifen der Spatzen abgelöst – hüpfend auf einem Stacheldraht, 4 Meter über mir. Sie scheinen das Menschengewimmel unter sich mit Neugier zu beobachten – wahrscheinlich am vorurteilslosesten von uns allen.

Das Brüllen einer Soldatin schreckt mich aus meinen Gedanken. Wie muss es sich als älterer Palästinenser anfühlen, von einer 19-jährigen Teenager-Soldatin angebrüllt zu werden? Wie muss eine 19-jährige den alten Palästinenser als Menschen wahrnehmen, um ihm mit so wenig Respekt begegnen zu können? Dehumanisierung schiesst mir durch den Kopf; die Unfähigkeit, Gedanken und Gefühle eines anderen Menschen anzuerkennen. Dies kann gleichzeitig der Ausweg aus einem inneren Konflikt sein, um einen Job mit sich vereinbaren zu können, den man, vielleicht auch ungewollt, auszuführen befohlen wurde. Hier sehe ich das Unmenschliche in diesem Checkpoint. Die Emotionen und das Mitgefühl nicht wahrnehmen zu können, zu wollen. Sogar damit zu spielen, was mir in subtiler Weise bald auffallen wird.

Ich werde erfahren, dass die Arbeit an Checkpoints die meist gehasste innerhalb der israelischen Armee sei – langweilig, monoton, die Stunden zählend. Und gleichzeitig ist für mich die Besatzung und das ungleiche, asymmetrische Machtverhältnis zwischen Israelis und PalästinenserInnen in diesem Checkpoint so unmittelbar spürbar wie selten. Wenn auch ein ungewollter und mühsamer Job: die Kontrolle einer verzweifelten Menschenmenge durch einen Knopfdruck kann Machtgefühle hervorrufen. Gefühlte Macht kann verführerisch sein, abhängig machen. In diesen Strudel geraten wohl die sogenannten ‘Black soldiers’ – so werden die ‘toughen’, aggressiven Soldaten innerhalb der Armee genannt. Daneben gibt es die netteren, ‘soften’ Soldaten – die ‘Yellow soldiers’. An so einen werde ich während meiner Checkpoint-Schicht am Neujahrsmorgen geraten. Aus dem Kontrollraum heraus wird er mich immer wieder taxieren, nicht feindlich, sondern mit einem seelenruhigen Blick. Anfangs ist es mir unangenehm und ich weiche aus; dann jedoch lasse ich meinen Blick in seinem Blick ruhen. Ohne Winken oder sonstige Gesten. Als er sieht, dass ich erkältet bin, hält er ein Taschentuch an die Panzerscheibe. Ich winke ab, aber lächle, denn die Geste berührt mich. Und inmitten des harten Checkpoints fühle ich plötzlich fast etwas Friedvolles in mir.

Nun ist es an uns, den Checkpoint zu durchqueren. Wir dürfen einen Gang benutzen, der für Frauen, Kinder und Kranke eingerichtet wurde – die ‘Humanitäre Reihe’. Ich spüre meine Angst. Dabei bin ich mir bewusst, dass diese vordergründig psychologisch ist, durch die Atmosphäre des Ortes selbst ausgelöst; jedoch lindert auch mein rationales Einreden, keine physische Gefahr erwarten zu müssen, die Angst nicht.

In einem von fünf kleinen Räumen mit Drehkreuz, welche zu den Metalldetektoren und Passport-Kontrollen führen, warten wir mit ca. 20 weiteren PalästinenserInnen. Ich stehe wie betäubt da und lasse das Warten über mich ergehen. Innerhalb von 50 Minuten werden wir nicht mehr als 2 Meter weit kommen. Dann ertönt die mechanische Stimme einer Soldatin; die jungen Palästinenser antworten mit Johlen und schlagen gegen die Blechwand. Das Drehkreuz wurde geschlossen. Den Grund werden weder wir noch die PalästinenserInnen erfahren. Ich werde in den nächsten Wochen merken, dass Willkürlichkeit hier System hat. Anstatt jedoch einem passiven Akzeptieren dieses Ausgeliefertseins Platz zu machen, werden mich PalästinenserInnen immer wieder durch ihren beharrlichen, trotzigen Widerstand und lauten Protest beeindrucken.

Uns selbst bleibt nichts anderes übrig als an einem anderen Drehkreuz neu anzustehen. Nach weiteren 50 Minuten bzw. fünf Stunden nach unserer Ankunft im Checkpoint trete ich in die Sonne hinaus. Ich blinzle. Bevor ich mich besinne, sitze ich in einem kleinen Bus, spüre die warmen Sonnenstrahlen durchs Fenster und sehe die Vorstadt Jerusalems an mir vorbeiziehen.

Langsam erwache ich aus diesem Alptraum, der für viele PalästinenserInnen Alltag ist. Zurück bleibt jedoch ein bestimmtes Gefühl. Es wird mich noch stundenlang begleiten. Ich bin da, aber ich bin nicht da. Die Hülle meines Körpers reagiert auf mein Umfeld, mein gefühltes Ich hat sich jedoch in die entfernteste Ecke meines Selbst verkrochen. Die Bilder im Checkpoint haben sich in mein Bewusstsein eingebrannt. Sie werden mich wohl nie mehr loslassen.

Unser Team überwacht und dokumentiert den Qalandya Checkpoint dreimal pro Woche, von 4.30-7.30 Morgens)

Kategorie:
Blog, Israel, Palästina

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Letzte Aktualisierung: 23.05.2012