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imagine-Festival

Herzlich Willkommen beim Reisetagebuch aus Kolumbien!

05. November 2009

Wir sind nun seit Dienstag in Medellin und haben bereits einige Infos per Twitter verschickt. Viel gibt es eigentlich noch nicht zu erzählen.
Die imagine-Jugendlichen sind schwer beschäftigt und in den letzten hektischen Vorbereitungen fürs Festival am Freitag. Das imagine-Büro ist überfüllt, eine hektische Atmosphäre prägt den kleinen Raum. Grosse Bühnenbanner werden mit „imagine“ bemalt, Papierschablonen milimetergenau ausgeschnitten und direkt mit dicker weisser Farbe bestrichen. Nicht nur der Stoff selber ist nach dieser Aktion weiss, sondern auch die Malerin, Natali. Ein Amusement für uns vier.

Das Telefon klingelt ständig und wenn nicht, dann gibt es bestimmt ein Telefonat, das nach aussen getätigt wird. Wir fragen uns was wohl wäre, wenn es hier keine Handys und Telefone gäbe. Unvorstellbar.
Aaron stürmt aufgeregt ins Büro – selbstverstänlich mit dem Handy am Ohr. Eine Band, welche am Festival spielen wird, versteht eine Order nicht und will einen Tag vor dem Festival zum Soundcheck erscheinen. Schwierig, die Bühne wird doch erst am Festivaltag selber aufgebaut. Nach einigen Minuten und mehreren klaren Worten seitens Aarons, versteht nun auch die Band das Problem.

Am Abend gehen wir jeweils zusammen mit ein paar imagine-Jugendlichen Abendessen und lassen so den Tag ausklingen. Tage, welche meistens relativ früh enden, da wir alle – ausser Lena- noch ein wenig vom Jetlag geprägt sind.
Doch bis am Freitag sollten wir auch dies überwunden haben, sodass wir dann das Festival in vollen Zügen geniessen können.

Wir haben übrigens bei einigen Jugendlichen schon mal nachgefragt, was bisher für sie die positvsten und negativsten Punkte sind für ihr imagine2009- Jahr.
Die Organisation der Gruppe und auch der Zeitplan funktionieren dieses Jahr besser als bisher. Die Kerngruppe ist inzwischen ein eingespieltes Team und aufgrund der gesamelten Erfahrung konnte auch die Zeit besser eingeteilt werden. Schwierigkeiten gibt es jedoch immer noch bei der Grösse der Gruppe: Sie bräuchten dringend noch mehr Jugendliche, welche mithelfen. Denn neben der Uni oder der Arbeit ist es teilweise eine grosse Belastung, imagine auch noch unter einen Hut zu bekommen.

Wir sind also nun gespannt auf das Festival und freuen uns natürlich riesig. Auch auf unseren Stand, an dem wir imagine und imagine international vorstellen, Merchandising Produkte verkaufen und natürlich auch Schweizer Schokolade verschenken werden.

Kategorie:
Blog, Kolumbien

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Letzte Aktualisierung: 23.05.2012