imagine-Festival
Kenia - Mittwoch 9 Juli 2008
Aufgewacht sind wir in einem neuen Hotel am anderen Ende der Stadt, in Westlands einer Region, wo sich vor allem die Weissen angesammelt haben. Allerdings ist auch das All African Conference of Churches ziemlich religiös angehaucht, was das Leben der Raucher ziemlich schwierig macht. Nach dem Morgenessen begaben wir uns an die Weiterarbeit am Projekt imagine Afrika. Wir versuchten mögliche Schwierigkeiten, die unsere Afrikanischen Freunde in ihrer Arbeit antreffen könnten herauszufinden und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen.
Mittags ging’s dann zum Lunch in eine nahe Shoppingmall. Essen in Kenia ist so eine Sache. Irgendwie merkt man, dass die Engländer ihre Spuren hinterlassen haben – Fastfood – meistens Burger und Pommes – die nach einer Woche durchgehend nicht mehr so gut schmecken wie zu Beginn. Durch den Nairobi-Stadtverkehr ging es zum Safari-Park.
Hier kam es zur nächsten dicken Überraschung. Für Einheimische kostet der Eintritt umgerechnet etwa zweieinhalb Dollar und für die Auswärtigen glatte 40 Dollar! Darauf beschlossen Jonas und Ich auf den Park zu verzichten, nahmen in der angrenzenden Lodge platz und schickten Lillian alleine auf die Reise.
Vier Stunden später kamen sie etwas gezeichnet zurück und wir begaben uns auf die Rückreise zum Hotel.
Nach dem Abendessen forderte der lange Tag seinen Tribut und ein schnelles Ende war in Sicht. Morgen ist ja auch noch ein Tag!
Yannick
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