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Im Ausland lernen: Sprachkurse und Austauschprogramme

AeA - Séjours linguistiques

Aea vermittelt Sprachaufenthalte im Ausland für Erwachsene, SchülerInnen und StudentInnen. Mögliche Sprachen für Erwachsene sind Englisch - in England, Irland, USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Deutsch in Deutschland, Spanisch in Spanien und Lateinamerika und schliesslich Italienisch in Italien. Jugendliche ab 12 Jahren können nur nach Deutschland und England reisen. Sie werden in Familien untergebracht.

Informationen zu Kosten und Anmeldefristen direkt beim Veranstalter: AeA, Grand-Rue 45 - CP 43, CH-1814 La Tour-de-Peilz (Informationen in Französisch)

www.aea.ch


AFS - Intercultural Programs Switzerland

Schwerpunkt bei AFS ist die Vermittlung von AustauschschülerInnen bzw. –studentInnen. Die Liste der vermittelbaren Gastländer ist beeindruckend: Von Ägypten über Hongkong bis Venezuela. Sogar Grönland liegt drin, falls es jemand zu den Inuit zieht.
Ihr könnt für ein ganzes Jahr, ein Trimester oder nur ein Semester an den Austauschprogrammen teilnehmen. Bedingung ist eigentlich vor allem die Bereitschaft, dass eure Familie während eures Auflandsaufenthaltes gleichfalls einen Gast aufnimmt.
Übrigens, wer älter als 18 ist bzw. seine Schule bereits beendet hat, kann via AFS auch einen Einsatz in einem Umwelt- und Sozialprojekt planen. Auch diese Liste an Projektangeboten ist eindrücklich.

Kosten: Ein Jahresaufenthalt schlägt mit 8’900, das Trimester mit 5’700 Franken zu Buche. Der Semesteraustausch kostet 3'900 Franken. Darin eingeschlossen sind Reisekosten, Krankenversicherung, Vor- und Nachbereitung, Unterkunft und Verpflegung und Schulbesuch und sonst noch einiges. Dazu kommen die Anmeldegebühr von 50 Franken, Visagebühren, sonstige Versicherungen, Schuluniformen und Persönliches. 

Anmeldung: bis zum 31. August für Destinationen mit Abreise im Winter (zwischen Januar und März) und bis zum 31. Januar für die Destinationen im Sommer (zwischen Juli und September)

Veranstalter: AFS Interkulturelle Programme, Löwenstrasse 16, CH-8001 Zürich

www.afs.ch


Couchsurfing

Couchsurfing will wertvolle Verbindungen zwischen Menschen schaffen. 1999 gegründet ist Couchsurfing das grösste Internet-Netzwerk für kostenlose Gastfreundschaft. Eine Million Mitglieder in 231 Ländern sind registriert, das Durchschnittsalter liegt bei 27 Jahren. CouchsurferInnen sollen ihren Ferienort mit dem Gefühl verlassen, einen guten Einblick bekommen zu haben. Im besten Fall entstehen Freundschaften zu den GastgeberInnen. Kommentare zeigen die Vertrauenswürdigkeit der Mitglieder an. Schon bei der Anmeldung wird darauf aufmerksam gemacht, dass es sich nicht um eine Dating-Plattform handelt. Um die eigene Glaubwürdigkeit zu steigern und die eigene Identität zu verifizieren, zahlen Neumitglieder 22,20 US Dollar. In einem ausführlichen Profil kann man den Ort der Couch und die eigenen Lebensumstände beschreiben, stellt Interessen und die persönliche Philosophie vor. Das soll potenziellen Gästen bei der Suche nach passenden GastgeberInnen helfen. Mitglieder verpflichten sich nicht, eine Couch zur Verfügung zu stellen oder jedes Mitglied bei sich zuhause aufzunehmen. Es ist auch in Ordnung, eine Sightseeingtour anzubieten oder eine Einladung zum Kaffee auszusprechen. Erfahrungsberichte zeigen, was möglich ist. Spannend wird ein Treffen auch dann, wenn sich unterschiedliche Philosophien, Religionen und Ansichten begegnen.

www.couchsurfing.org


Grupo Casas Kolping: Gasthäuser, Hotels & Tagungsstätten in Lateinamerika

Wer in Lateinamerika eine familiäre, komfortable Unterkunft zu einem erschwinglichen Preis sucht, wird vielleicht in einem der Häuser der "Casas Kolping" fündig. Die "Grupo Casas Kolping" ist der Zusammenschluss der Kolpinghäuser* in Lateinamerika. Die nach christlichen Grundsätzen geführten Unterkünfte in Mexiko, Kolumbien, Peru, Bolivien, Uruguay und Chile sind organisiert als Hotels und Gasthäuser, Tagungsstätten sowie Jugend- und Studentenwohnheime.
Die meisten Häuser bieten eine ideale Infrastruktur für alle Arten von Veranstaltungen. Willkommen sind aber auch alle Reisenden, seien sie individuell, als Gruppe oder geschäftlich unterwegs. Kolpinghäuser gibt es auch in Europa, Afrika und Nordamerika.

* Das Internationale Kolpingwerk versteht sich als Solidargemeinschaft mit dem Ziel der Förderung des Gemeinwohls im christlichen Sinn durch die Aktivitäten seiner Mitglieder und seiner Gruppierungen.

www.grupo-casas-kolping.net

 

Hospitality Club

Der Hospitality Club wurde im Jahr 2000 gegründet. Ziel ist es, das interkulturelle Verständnis zu fördern und den Mitgliedern die Möglichkeit zur gegenseitigen Hilfe beim Reisen zu geben. Wenn das aufgeht, machen die UserInnen authentische Reiseerfahrungen im Alltag ihres Ziellandes. Mitglieder haben die Möglichkeit, ihr Profil auf der Webseite zu hinterlegen. Dabei gibt man beispielsweise an, ob und wie lange man Gäste aufnehmen und in welchen Sprachen man sich verständigen kann. Registrierte können sich mit anderen Mitgliedern in Verbindung setzen und Übernachtungsanfragen stellen oder Treffen vorschlagen. Insgesamt machen rund 449'000 Personen aus 221 Ländern mit. Besonders in Deutschland ist die Community mit über 80'000 registrierten Benutzern gross. In Ländern mit weniger gut ausgebautem Internet ist die Teilnehmerzahl übersichtlich. Es ist ratsam, nicht jedem Mitglied blind zu vertrauen, sondern die Kommentare anderer Reisender zu beachten. Manche nutzen den Club als Dating-Plattform. Schade auch, wenn sich die Idee darauf reduziert, Geld für ein Hotelzimmer zu sparen. Die Mitgliedschaft im Hospitality Club ist kostenlos.

www.hospitalityclub.org


ICYE - Sozialeinsatz im Ausland

Der Internationale Jugend- und Kulturaustausch motiviert junge Menschen, sich im Ausland auf freiwilliger Basis zu engagieren. Offene und willensstarke Volunteers ab 18 Jahren finden dort interessante Einsätze in vielseitigen Projekten, die sich direkt vor Ort für Kinder, arbeitslose Jugendliche, Umweltanliegen oder das Kunsthandwerk einsetzen.

Begleite das Team bei den täglichen Handgriffen und entdecke die versteckten Herausforderungen und Reize direkt on the job. Auch nach Feierabend bist du mitten unter der Bevölkerung. Du wohnst in einer Gastfamilie oder direkt im Arbeitsprojekt und lernst ganz nebenbei eine neue Sprache.

Kosten:
Kurzeinsätze: Startmonat CHF 1‘000.- und für jeden weiteren CHF 500.-, exklusiv Flug, Visum und Sprachkurs.
Intensivere Sozialeinsätze: Einkommensabhängige Preise ab CHF 4'900.- für 6 Monate respektive CHF 6‘500.- für 12 Monate. Inbegriffen sind Vorbereitungsseminare, Vermittlung eines individuellen Volontariatsprojekts und einer Gastfamilie, Sprachkurs, Versicherungen, Betreuung im Ausland sowie ein Taschengeld. Für Flug und Visum bist du selber verantwortlich.

Weitere Informationen direkt beim Veranstalter. ICYE Internationaler Jugend- und Kulturaustausch, Belpstrasse 69, 3007 Bern.

www.icye.ch


IFYE (International Farm Youth Exchange) Schweiz

IFYE bietet jungen Leuten eine einzigartige Gelegenheit, ein Land nicht nur zu bereisen: Als Mitglied mehrerer Gastfamilien werden Landschaft, Kultur, Mentalität und Sprache erlebt und erlernt. IFYE wurde nach dem zweiten Weltkrieg auf Initiative der amerikanischen Jungfarmervereinigung gegründet. Durch einen kulturübergreifenden, in erster Linie landwirtschaftlichen Austausch hoffte man, einen Beitrag zur Annäherung zwischen einst verfeindeten Nationen zu leisten.

Jährlich ermöglicht IFYE gut 20 jungen SchweizerInnen (18 bis 30 jährig) Austausche in 16 verschiedenen Ländern in Europa und Übersee: Australien, Costa Rica, England, Estland, Finnland, Kamerun, Lettland, Nordirland, Norwegen, Österreich, Ontario (Kanada), Schottland, Schweden, Südkorea, Taiwan, USA.
Im Gegenzug erleben ausländische Jugendliche die Schweiz hautnah. Die Aufenthalte dauern je nach Land zwischen 1 ½ und 6 Monaten. Etwa alle drei Wochen wird die Gastfamilie gewechselt, um ein möglichst vielfältiges Bild von Land und Leuten zu erhalten. Neben der Mithilfe in der Familie nimmt der kulturelle Aspekt eine ebenso wichtige Rolle ein.

Kosten: Lediglich ein Organisationsbeitrag von CHF 480.00 sowie die Reisekosten müssen selber übernommen werden. Dies ist nur möglich, weil die gesamte Organisation auf ehrenamtlicher Tätigkeit von ehemaligen TeilnehmerInnen basiert

Wer Lust hat kann dem Verein auch nach der Reise treu bleiben und sich regelmässig an verschiedenen Anlässen mit Gleichgesinnten treffen und dabei Erfahrungen austauschen.

Weitere Informationen: Ursula Spillmann, Haldenstrasse 5d, 8904 Aesch, secretary@ifye.ch

www.ifye.ch


Rotary Youth Exchange

Wer zwischen 15 und 18 ist, kann sich für einen Jugendaustausch bei der Rotary-Organisation anmelden. Dieses Angebot steht Nichtmitgliedern gleichermassen wie Mitgliederfamilien offen. Während des Austauschjahres werden die Gastschüler von Rotary-Mitgliedern betreut. Schwerpunkt des Austausches ist Südamerika, aber auch Kanada, die USA und Australien sind dabei. Rotary bietet auch kürzere Austauschmodelle an.

  • "Kurzzeitaustausche von Familie zu Familie" ohne Schulbesuch für ca. 3-6 Wochen.
  • "New Generations Exchange". Jeweils 6-10 Jugendlichen bilden eine Gruppe und wechseln gemeinsam die kulturellen Seiten.
  • In ca. 100 Camps – hauptsächlich in Europa – können Jugendliche 1-3 Wochen an organisierten Ferien teilnehmen. Jeweils 1-2 Jugendliche aus jeden Land können sich anmelden.

Kosten für einen Jahresaustausch: 1’800 Franken Ausstattungs- und Administrationsbeitrag, zudem die Hin- und Rückreise, Ausflüge im Gastland, allfällige Schuluniform, Taschengeld, Versicherungen etc.

Anmeldung: Im Normalfall 3-4 Monate vor dem gewünschten Abreisetermin, je früher, desto besser. Für die Camps liegen jeweils ab Februar die Anmeldelisten aus.

Weitere Informationen direkt beim Veranstalter: Verein Rotary Jugendaustausch Schweiz/Liechtenstein, Bleicheweg 6, CH-5605 Dottikon,

www.rotary-youth-ex.ch


Servas

Servas ist eine weltweite nonprofit Friedensorganisation, die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Sprache und Hautfarbe zusammenbringt und anderes Reisen möglich macht. Gegründet wurde Servas 1947 nach den Grauen des Zweiten Weltkriegs, um durch direkten Kontakt der Menschen ein besseres Verständnis zwischen den Völkern zu schaffen. Heute öffen über 15'000 Servas-GastgeberInnen in mehr als 110 Ländern der Erde Servas-Reisenden ihre Tür, um sie für zwei Tage an ihrem Leben teilnehmen zu lassen.

www.servas.ch


Stiftung Jugendaustausch GUS

Strasdwuitje! - Schon mal auf Russisch Hallo gesagt? Seit 1988 organisiert der die Stiftung Jugendaustausch GUS den Jugendaustausch zwischen der Schweiz und Russland. Und in diese Städte fahrt ihr ab 2 Wochen für Sprachkurse oder einen Familienaufenthalt: Moskau, Sankt Petersburg, Irkutsk (Sibirien), Ulan-Ude (zwischen Baikalsee und Mongolei), Minsk (Weissrussland), Lviv und Uschgorod (beide Ukraine). Arbeitsaufenthalte gehen ab 4 Wochen Sprachkurs mit anschliessenden 4 Wochen Arbeit los. Dabei könnt ihr Einblicke u. a. in eine russische Bank oder in eine Radiostation bekommen. Oder wolltet ihr schon immer mal einen echten russischen Traktoren fahren oder Vorschulkinder betreuen? Das und noch mehr ist möglich - und gleichzeitig könnt ihr euer Russisch vertiefen bzw. euch von der sprichwörtlichen Melancholie der Sprache und Menschen anstecken lassen.

Anmeldung: Bis 8 Wochen (Russland) bzw. 6 Wochen (Ukraine, Belarus) vor Abreise. Der Reisepass muss mind. 18 Monate über das Ausreisedatum gültig sein.

Informationen zu Kosten direkt beim Veranstalter: Stiftung Jugendaustausch Schweiz – GUS, Postfach 4410, 6002 Luzern

www.schweiz-gus.ch


Velodach

Wer selbst schon mit dem Fahrrad gereist ist, weiss, dass diese Fortbewegungsart zur Passion werden kann. Das Tempo stimmt, die Nähe zur bereisten Umgebung auch und abends ist man aus eigener Kraft wieder ein ganzes Stück weitergekommen. Schön, dass es auch die Möglichkeit gibt, bei Gastgebern unterzukommen, die diese Passion teilen. Wer beim schweizerischen Velodach für 10 Franken im Jahr Mitglied wird, kann sich einerseits während seinen Radreisen seine Schlafplätze bei Velodachgastgebern suchen und bietet im Gegenzug selbst als Gastgeber Veloreisenden die Möglichkeit einer Übernachtung - Schlafunterlage und Dusche müssen dem Gast als Minimum zur Verfügung stehen. Das jährlich aktualisierte Verzeichnis für die Schweiz wird per Post verschickt. Wer Deutschland, Österreich, Frankreich oder Grossbritannien auf die gleiche Art erkunden will, kann beim Velodach die jeweiligen Broschüren für je 10 Franken bestellen und ist auch dort als Gast willkommen.

www.velodach.ch

 

YFU – Internationaler Jugendaustausch

Mit dem YFU könnt ihr einen Austausch auf fünf Kontinenten planen. Genauer gesagt ihr könnt aus 30 Ländern ein Ziel anpeilen. Zwischen für 4 - 11 Monate lang lebt ihr in einer Gastfamilie und besucht eine Schule vor Ort.  
Der Klassiker ist auch bei YFU der Jahresaustausch. In Afrika steht im Moment nur Südafrika zur Wahl. In Lateinamerika z. B. sind es Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Mexico, Uruguay und Venezuela. Eine grosse Zahl Austauschländer wird in Europa angeboten.
Die Vor- und Nachbereitung wird betreut. Während des gesamten Austauschprogrammes steht bei Bedarf ebenfalls Betreuung in den Ländern zur Verfügung. Das gibt den AustauschschülerInnen die nötige Sicherheit.

Kosten für einen Jahresaustausch: Zwischen 8’900 und 10’300 Franken in Länder Europas, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Etwas teurer wird es nach Neuseeland und vor allem, wenn ihr in die USA reisen wollt.

Anmeldung: meist bis ca. ein halbes Jahr vor der Abreise, aber es kann auch schon mal längere Anmeldefristen geben, zum Beispiel nach Neuseeland.

Weitere Informationen direkt beim Veranstalter: YFU Schweiz, Stadtbachstr. 42, 3001 Bern

www.yfu.ch


Letzte Aktualisierung: 30.07 2010