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Im Ausland Arbeitserfahrungen sammeln: Praktika und Jobs

AIESEC

AIESEC ist ein internationaler Verein von Studierenden. Er wird unterstützt von der öffentlichen Hand ebenso wie von privaten Firmen. AIESEC vermittelt qualifizierte berufliche Praktika (nicht Freiwilligeneinsätze), verlangt ein hohes Engagement innerhalb der Organisation und hat Ähnlichkeit mit einer Studentenverbindung. Viele der Praktika sind auf  den Bereich "Management" ausgerichtet, es gibt aber auch solche im Bereich Entwicklung und Bildung, sowie im technischen Sektor. Im Vordergrund steht die Erfahrung in einer neuen Kultur sowie berufliche Qualifikation und weniger das soziale Engagement. Die Praktika dauern zwischen 2 und 18 Monaten.

Kosten: Die Anmeldungskosten variieren nach Art des Praktikums. Die Reisekosten sind Sache der Teilnehmenden. Vor Ort wird ein landesüblicher Lohn bezahlt, bzw. Kost und Logis für Praktika im Bereich Entwicklung.

Anmeldung: Wer an einem Praktikum im Ausland interessiert ist, wird zunächst Mitglied in der nächsten Zweigstelle von AIESEC (an vielen Unis), lernt dort die Möglichkeiten kennen und kommt nach dem Ausfüllen einer online-Bewerbung in ein ausgedehntes Auswahlverfahren. Es dauert zwischen  1 - 7 Monate, bis die geeignete Praktikumsstelle gefunden ist. Das läuft über den Zugang zur online-Datenbank, in die Bewerber wie Anbieter ihre Daten einspeisen. Die Teilnahme am Vorbereitungsseminar ist obligatorisch. Im Ausland hilft die lokale Zweigstelle bei der Integration.

Angaben ohne Gewähr. Erkundigt euch direkt bei der Organisation nach den aktuellen Preisen und Bedingungen.

Weitere Informationen und Anmeldung beim Veranstalter. Fragen, die nur die Schweiz betreffen (z.B. Mitgliedschaft) direkt an eurer Uni oder beim Nationalkomitee: info(at)aiesec.ch; +41 (0)31 370 05 05.

www.aiesec.ch

ASA Programm

ASA ist ein Netzwerk für entwicklungspolitisches Lernen und bietet den Perspektivenwechsel auf Zeit mit langer Nachwirkung. Dafür bietet ASA Stipendien für dreimonatige Arbeits- und Studienaufenthalte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Fair Trade in Nepal? Bioenergie und ländliche Entwicklung in Chile? Jugendbildung in Israel? Kunst statt Müll in Brasilien? Oder doch lieber Fußball für Entwicklung in Nigeria? ASA-Projekte sind so vielfältig wie die Teilnehmenden selbst. Während einige Projekte eher theoretisch angelegt sind (Studien, Evaluierungen), steht bei anderen Projekten die Praxis im Vordergrund. ASA legt besonderen Wert darauf, auch nicht-akademischen Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen. Die Praktika sind sehr anspruchsvoll, oft forschungsorientiert, es gibt viele Projekte im Bereich Konflikte, Wiederaufbau.

Anmeldung: Die Bewerbung ist für 21-30jährige Studierende oder Berufstätige nur online möglich, Stichtag für die Bewerbung ist im Januar. Ein Auswahlausschuss trifft eine Vorauswahl von Personen, die zum 3.5-stündigen Auswahlworkshop eingeladen werden. Erst auf dieser Grundlage werden die StipendiatInnen ausgewählt. Für die Schweiz gibt es ca. 20 Plätze.

Kosten: ASA-TeilnehmerInnen erhalten ein Stipendium für Vorbereitungs-, Flug- und Aufenthaltskosten. Die Vorbereitungskosten müssen jedoch zunächst vorgestreckt werden. Außerdem können zusätzliche Kosten für Fahrten zu den Seminaren sowie für den Auslandsaufenthalt (variierend je nach Gastland) entstehen.

Angaben ohne Gewähr. Erkundigt euch direkt bei der Organisation nach den aktuellen Preisen und Bedingungen.

Weitere Informationen und Anmeldung: ASA-Programm / InWEnt, Lützowufer 6-9, D-10785 Berlin

www.asa-programm.de

Aupair.ch – oui si yes

Die Homepage strotzt nicht gerade vor Schönheit, aber die Au-pair-Vermittlung der reformierten Landeskirche ist seriös, und das ist im Au-pair-Wesen wichtig. Der Einsatz als Au-Pair bedeutet, in einer Familie in der West- und Südschweiz, in England, Frankreich oder Italien zu leben und bei allen Hausarbeiten mit zu helfen. Das Erlernen der Sprache soll dabei im Vordergrund stehen. Ein bis zweimal pro Woche gibt’s Sprach- und Weiterbildungskurse. Verschiedene Kursangebote stehen zur Auswahl; die Kosten richten sich nach Stundenzahl und Schule. Die Arbeits- und Anstellungsbedingungen werden durch die Richtlinien der verschiedenen Vermittlungsstellen für Au-pair-Angestellte geregelt. Für einen Einsatz in der Schweiz ist das Mindestalter 15, für einen Einsatz im Ausland 18 Jahre.
Die Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages ist obligatorisch. Aupair.ch überprüft dessen Einhaltung und vertritt eure Rechte gegenüber dem Arbeitgeber.

Kosten: 40 Franken Einschreibgebühr, eine Bearbeitungsgebühr von 60 Franken für Kantone mit Kontaktstellen und 90 Franken für Kantone ohne Kontaktstellen, nach Vertragsabschluss eine Vermittlungsgebühr von 70 Franken für Kantone mit und 120 Franken für Kantone ohne Kontaktstellen.

Angaben ohne Gewähr. Erkundigt euch direkt bei der Organisation nach den aktuellen Preisen und Bedingungen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Au-pair-Vermittlung der reformierten Landeskirche, Zentralsekretariat, Frohsinnstr. 2a, CH-8374 Dussnang

www.aupair.ch

Hospitations-Praktikum in Lateinamerika, Afrika und Asien – HOPLAA

Die Bethlehem Mission Immensee, ein katholisches Missionswerk, bietet 20-30jährigen ein dreimonatiges Praktikum in einer Equipe in Übersee an. Damit möchte sie ihnen Lebens- und Glaubenserfahrungen unter Situationen von Armut, Marginalisierung sowie im Dialog mit Leuten anderer Religionen und Kulturen ermöglichen.

Die meisten Einsätze liegen an der Peripherie der Städte, bei den Armen auf dem Lande, unter Minderheiten. Es sind qualifizierende Praktika und geschehen direkt bei der Mission, nicht über eine Vermittlung.
Voraussetzung für ein Praktikum sind die Teilnahme an einem Anmeldetreffen, die zweimal jährlich stattfinden, gute Sprachkenntnisse (Spanische, Französisch oder Englisch), drei Wochenendevorbereitungen im RomeroHaus in Luzern in der Gruppe.

Für Angaben zu Kosten, weitere Informationen und Anmeldung: HOPLAA, Bethlehem Mission Immensee, Ressort Mission, CH- 6405 Immensee

www.bethlehem-mission.ch

ICYE – Sozialberufe, Lehrkräfte und Krankenpflege

Du liebst die intensive Auseinandersetzung und suchst eine berufsnahe Auslandserfahrung? In Afrika, Südamerika und Asien suchen Schulen, Spitäler, Kulturzentren, Wohnprojekte und ökologisch orientierte Organisationen internationale Volunteers für einen mehrmonatigen Einsatz. Das Programm richtet sich an Leute mit Eigeninitiative und Durchhaltevermögen, die bereit sind, unter lokalen Bedingungen zu arbeiten und zu wohnen.

Sozialberufe: Betreuung, Animation und pädagogisch-didaktische Aufgabengebiete mit einer Einsatzdauer von 6 oder 12 Monaten. Keine berufliche oder sprachliche Vorkenntnisse notwendig. Einkommensabhängige Preise ab CHF 4'900.- für 6 Monate respektive ab CHF 6‘500.- für 12 Monate. Vorbereitung, Betreuung, Praktikumsplatz und Sprachkurs vor Ort inklusive. Anspruch auf ein kleines Taschengeld vor Ort.

Lehrer/innen: durchschnittliches Wochenpensum von 12 bis 20 Lektionen auf Primarschulstufe. Bewerben können sich diplomierte Berufsleute mit mind. zwei Jahren Berufserfahrung und guten Englischkenntnissen. Kosten Nord-Süd-Programm: ab CHF 6‘500.- für 12 Monate. Anspruch auf ein reguläres Salär zu lokalen Tarifen.

Pflegefachleute: ambulante und stationäre Betreuung von kranken Menschen. Offen für diplomierte Berufsleute mit mind. zwei Jahren Berufserfahrung und guten Englischkenntnissen. Kosten Nord-Süd-Programm: ab CHF 4‘900.- für 6 Monate respektive ab CHF 6‘500.- für 12 Monate. Anspruch auf ein reguläres Salär zu lokalen Tarifen.

Angaben ohne Gewähr. Erkundigt euch direkt bei der Organisation nach den aktuellen Preisen und Bedingungen.

Detaillierte Dossiers stehen zum Download auf der Website zur Verfügung. Auskunft und Anmeldung: ICYE Internationaler Jugend- und Kulturaustausch, Belpstrasse 69, 3007 Bern.

www.icye.ch

PEP! mission 21

PEP! ist ein Weiterbildungsangebot von mission 21, dem evangelischen Missionswerk in Basel. Es besteht aus drei Teilen: Vorbereitungskurs, Einsatz in einem Projekt (6-12 Monate), Rückkehrseminar. Der Einsatz soll im Zusammenhang mit eurem Beruf oder eurer Ausbildung stehen. Ihr vertieft dabei euer Fachwissen und baut interkulturelle Sozialkompetenz auf. Während des Einsatzes in Afrika, Lateinamerika oder Asien erhaltet ihr ein eigenes Aufgabengebiet, für das ihr verantwortlich seid. Voraussetzung ist, dass ihr mindestens 22 Jahre alt seid und einen Berufsabschluss habt oder kurz davor steht und über Sprachkenntnisse verfügt. Im Rahmen des PEP!-Programms sind pro Jahr auch vier Zivildiensteinsätze möglich.

Kosten/ Entschädigung: Impfungen/Visa und sonstige Reisevorbereitungen sind Sache der PraktikantInnen, die Reise wird bezahlt, ebenso eine Entschädigung und die Sozialversicherungen sowie die Unterkunft.

Angaben ohne Gewähr. Erkundigt euch direkt bei der Organisation nach den aktuellen Preisen und Bedingungen.

Informationen und Anmeldung: mission 21, Missionsstr. 21, CH-4003 Basel

www.mission-21.org

StudEx

Im Auftrag des Schweizer Staatssekretariats für Bildung und Forschung (ehemals Bundesamt für Bildung und Wissenschaft) vermittelt StudEx für Lehrabgänger/-innen, Studierende sowie Studienabgänger/-innen (Uni/FHS) drei- bis zwölfmonatige Auslandpraktika in 32 europäischen Ländern. Die Organisation bietet ausserdem ausländischen Jugendlichen Praktikaplätze in Schweizer Firmen an und unterstützt  Praktikanten/-innen mittels eines monatlichen Stipendiums sowie einer Entschädigung für die Reise- und Sprachkurskosten. Diese Unterstützung erfolgt im Rahmen des europäischen Berufsbildungsprogramm "Leonardo da Vinci II", in welchem StudEx für die deutsch- und räteromanischsprachigen Landesteile die Koordinationsstelle innehat.
Die Vermittlung verläuft gebührenfrei über die online-Börse. Während des Praktikums, so wird verlangt, muss der Wohnort im selben Land sein wie die Praktikumsstelle, d.h. es gilt nicht nur die Praktikumsstelle zu finden, sondern auch eine Wohnmöglichkeit.

Weitere Informationen beim Veranstalter: StudEx c/o HTI, Postfach, CH-2501 Biel-Bienne

www.studex.ch


Letzte Aktualisierung: 03.02.2012