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Auszug aus dem Jahresbericht 2011 von Amnesty International

m August 2010 verurteilte ein Militärgericht vier Männer zum Tode, die von Angehörigen der Sicherheitsdienste Äquatorialguineas aus Benin entführt worden waren. Die Männer wurden sofort hingerichtet. Dasselbe Gericht verurteilte zwei gewaltlose politische Gefangene zu langen Freiheitsstrafen, obwohl diese bereits von einem Zivilgericht freigesprochen worden waren. Gewaltlose politische Gefangene wurden in Prozessen verurteilt, die nicht den internationalen Standards für ein faires Gerichtsverfahren entsprachen. Einige kamen nach der Begnadigung durch den Präsidenten jedoch wieder frei. Es gingen mehrere Berichte über politisch motivierte Festnahmen und Schikanen gegen politische Gegner ein. Häftlinge und andere Menschen wurden von Soldaten und Angehörigen anderer Sicherheitskräfte gefoltert, misshandelt und außergerichtlich hingerichtet, ohne dass diese sich hierfür strafrechtlich verantworten mussten. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit waren auch 2010 eingeschränkt. (Stand: 31.12.2010)

Lesen Sie den vollständigen Jahresbericht bei amnesty international Deutschland.

Erfahren Sie mehr zu Menschenrechten im Tourismus und aktueller Menschenrechtsarbeit in der Schweiz und weltweit auf unserer Aktionsplattform Menschenrechte.

 

Letzte Aktualisierung: 23.05.2012