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WeltkarteAfghanistan

Auszug aus dem Jahresbericht 2009 von Amnesty International
In den Regionen im Süden und Osten Afghanistans, die von Taliban, anderen aufständischen Gruppen und vermeintlich mit der Regierung verbündeten örtlichen Milizen terrorisiert wurden, lebten Millionen von Menschen in permanenter Unsicherheit. Ihr ohnehin beschränkter Zugang zu Nahrungsmitteln, Gesundheitsdiensten und Schulbildung wurde durch willkürliche Angriffe, Entführungen und gezielte Übergriffe auf die Zivilbevölkerung zusätzlich erschwert. Die Taliban und andere oppositionelle Gruppen weiteten ihre Angriffe erheblich aus und operierten in mehr als einem Drittel des Landes, auch in Gebieten in der Mitte und im Norden, die früher als sicher galten. Die zunehmenden militärischen Auseinandersetzungen zwischen regierungsfeindlichen Gruppen und US-amerikanischen Truppen bzw. NATO-Einheiten kosteten über 2000 Zivilisten das Leben. Die Regierung war nicht einmal in den von ihr kontrollierten Gebieten in der Lage, für rechtsstaatliche Verhältnisse zu sorgen und die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.
Lesen Sie den vollständigen Jahresbericht bei amnesty international Deutschland.

