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Antworten auf knifflige
Fragen zum Thema sozial-
und umweltverträglich Reisen

Aktuell

02. Januar 2012

Indien: Indigenes Volk sichert erstmals Landrechte in Tigerreservat

Zum ersten Mal wurden die Rechte eines indigenen Volkes in Indien an seinem angestammten Land...

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22. Dezember 2011

Indigenentourismus - kritische Anmerkungen und Tipps von Survival international

Die Menschenrechtsorganisation Survival International beobachtet kritisch die Auswirkungen von...

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02. November 2011

Martin R. Dean: Ein Koffer voller Wünsche

Basel, 02.11.2011, akte/ Seit über einem halben Jahr sind die 37 Jahre alte Maia Gut und der über...

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Indien

Blickwechsel

Wechseln Sie die Perspektive. Wir stellen Ihnen Personen vor, die Ihnen auf Ihrer Reise begegnen könnten. Menschen, die Sie im fremden Land herumführen, Ihnen das Essen servieren, Ihnen Souvenirs verkaufen, Sie im Taxi fahren oder das Hotel besitzen, in dem Sie übernachten – und vom Verdienst aus dem Tourismus leben. Erfahren Sie, wie diese Menschen die Begegnungen mit den Reisenden erleben, was sie sich vom Tourismus erhoffen und welche Träume und Pläne sie haben.

Rajan, Rikshaw-Fahrer aus Südindien

Rajan ist einer über 1'400 Rikshaw-Fahrer, die es in Kollam im südindischen Bundesstaat Kerala geben soll. Oft kann er nicht arbeiten, weil wieder mal einer der Reifen platt ist. Bis sein Arbeitsgerät einsatzfähig ist, dauert es eine Weile. "Ich fahre Touristen nicht nur von A nach B, sondern gebe laufend Tipps zu allen Tempelfesten der Umgebung", sagt Rajan stolz. Nur wenige sind so "touristenfreundlich" wie er. Erst kürzlich hat er dafür die Auszeichnung "Kerala State Tourism Awards" bekommen. "Mehr Touristenführer als Rikshaw-Fahrer" beschreiben ihn alle, die jemals schon mit ihm gefahren sind. Am liebsten macht Rajan die Rundfahrt zum Hafen, durch die Fischersiedlung, um den TouristInnen die Probleme zu zeigen, die es hier gibt. Viele seiner Kollegen verlangen von den fremden Gästen gerne Fantasiepreise. Rajan hingegen hat feste Tarife für seine Fahrten. Reich wurde Rajan mit seiner Arbeit bisher nicht. Nicht ohne Grund hat sein Haus bis heute keinen Stromanschluss und sein Traum einer eigenen Rikshaw wird noch eine Weile ein Traum bleiben.

von Christina Kamp, Tourism Watch Nr. 33, 2003

Chandrika, Zimmervermieterin aus Kovalam, Südindien

Suchend schweift Chandrikas Blick über das unübersichtliche, von dichter tropischer Vegetation überwucherte Gelände vor dem Haus. "No tourist coming", stellt sie nach einer Weile resignierend fest. Obwohl die Saison noch nicht zu Ende ist, finden dieses Jahr nur wenige der RucksacktouristInnen den Weg zu Chandrikas Haus. Ausgebucht war es nur in der Weihnachtszeit, als unten am Strand alles belegt war [weiterlesen]

 

Letzte Aktualisierung: 07.02.2012