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Indien

Blumen, Früchte, köstliche Speisen und Getränke oder Kunsthandwerk aus dem Fairen Handel bringen Ferienstimmung in Ihren Alltag. Fair hergestellte und gehandelte Produkte aus aller Welt finden Sie in zahlreichen Läden und Verkaufstellen oder im Internet.

Cashewnüsse aus Malabar
Die Cashewnüsse von Pakka gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sie wachsen in den Hügeln der Malabar Region im Bundesstaat Kerala in Südindien. Die kargen Böden aus Lateriterde und der salzige Wind des Arabischen Meeres sind die beste Voraussetzung für gesunde und robuste Cashewbäume und damit für den unverwechselbaren Geschmack der Nüsse. In der Schweiz werden sie im hundertjährigen Ofen geröstet und von Hand verpackt. Mit 26 Mal mehr Vitamin C als Orangen und ohne Zusatz von Öl gehören die Cashewnüsse zu den natürlichen und gesunden Energiespendern.
Die Fair-Trade-zertifizierten Kleinbauern erhalten für ihre Arbeit einen stabilen Mindestpreis sowie eine Fair-Trade-Prämie für gemeinschaftliche soziale Projekte.
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Pfeffer
Neben Nüssen und Trockenfrüchten gibt es bei Pakka jetzt neu auch Pfeffer aus fairem Handel, sowohl schwarz als weiss. [einkaufen]

Reis aus Nordindien
Die Max Havelaar-Stiftung Schweiz zeichnet mit ihrem Label Reis aus, der in Indien nach international anerkannten Fair Handels-Standards angebaut wird.
Seit Reisbauer Tirath Pal Singh für den fairen Handel produziert, erzielt er höhere Erlöse. Er konnte sich mehr Land kaufen und sein Haus ist heute mit Elektrizität ausgerüstet [weiterlesen]

Teppiche aus Uttar Pradesh
Label STEP setzt sich in Indien für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne, umweltfreundliche Produktionsmethoden und gegen missbräuchliche Kinderarbeit in der Teppichherstellung ein. STEP ist ein Label der Max Havelaar-Stiftung Schweiz und wird an lizenzierte Teppichunternehmen vergeben.
Buddhiram, Reisbauer im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh, stellt Teppiche im Nebenerwerb her. Seit die Teppichexportfirma Singh ein modernes zentrales Knüpfatelier eingerichtet hat, haben sich seine Arbeitsbedingungen verbessert, aber auch sein Einkommen für die Familie, die auf das Zubrot aus dem Knüpfen angewiesen ist [weiterlesen]
Curry-Pulver aus Kerala
Das berühmte "Basel Mission Curry" aus Kerala, Südindien ist das älteste (!) Fairtrade-Produkt überhaupt.
Es ist eine starke Mischung aus mehr als 20 Gewürzen. Auch heute noch von Hand gemahlen, um das Aroma besser zu erhalten.
Das Curry gibt es in verschiedenen Grössen (500 g, 250 g, 125 g und 65 g).
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Projekt Bethania
Die Basler Mission (heute Teil von mission 21) gründete das christliche Ashram Bethania im indischen Bundesstaat Kerala und importierte 1953 erstmals ohne Zwischenhandel Masala, hier besser bekannt als Currypulver. Daraus entstand eine Produktionseinheit, die heute noch exklusiv für die Kalebasse Masala herstellt.
Die 23 Bestandteile dieser Gewürzmischung werden im Garten des Ashram Bethania angepflanzt, geerntet, an der Sonne getrocknet, von Hand geröstet und zerstampft. Dies geschieht mit Mörser und Stössel, so dass das Aroma, im Gegensatz zur industriellen Verarbeitung, erhalten bleibt. Fünf Frauen, die während der Regenzeit ihre eigenen Felder bebauen, haben so während der Trockenzeit eine willkommene und regelmässige Arbeit. Mit den Einnahmen kann Bethania ein Wohnhaus für alte Witwen sowie ein Waisenhaus für Mädchen finanzieren.
Lesen Sie mehr zum Fairen Handel - auch im Tourismus
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