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14. Juni 2007

Roger Gnoan M'Bala: Adanggaman

Der Widerstand eines afrikanischen Dorfes im 17. Jahrhundert gegen die Sklaverei in Form eines Liebesfilms. Schweizer Filmproduktion

Wir sind im 17. Jahrhundert. Ein afrikanisches Dorf hat wundersamerweise dem Sklavenhandel an der Westküste mit Hilfe des furchtsamen Königs Adanggaman widerstehen können. Adanggaman ist ein Tyrann, gierig nach Macht, Gold und Rum. Dorfchef N'Go herrscht als Patriarch über seine Familie. Er versucht seinen Sohn Ossei zu einer arrangierten Hochzeit mit einem Mädchen aus wohlhabender Familie zu zwingen. Doch der junge Mann widersetzt sich und heiratet eine andere Frau. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seinem Fater verlässt Ossei das Dorf. Adanggaman überfällt just in dem Moment das Dorf, plündert und brennt es aus, nimmt Männer, Frauen und Kinder gefangen.... Der Film handelt von der Suche Osseis nach seiner geliebten Frau.

Mit Adanggaman berührt Regisseur Roger Gnoan M'bala aus der Elfenbeinküste ein Tabuthema. "Es ist Zeit, dass wir für uns selbst und andere sprechen. Während Jahrhunderten dauerte der schamlose und schreckliche Handel an mit Opfern, die über die Meere verschwanden und wie Tiere behandelt wurden. Was vernachlässigt wurde, müssen wir jetzt angehen. Addangaman ist mein Beitrag. Lass uns vergeben, aber lass uns niemals vergessen."

Als DVD erhältlich über www.artfilm.ch

CH 2000 90' , Regie: Roger Gnoan M'Bala, Drehbuch: Jean-Marie Adiaffi, Roger Gnoan M'Bala , Bertin Akaffou, Kamera: Mohammed Soudani, Ton: Jean-Pierre Féni, Lokua Kanza, Schnitt: Monica Goux, Producer: Tiziana Soudani Mit: Rasmane Ouedraogo, Albertine N'Guessan, Ziablé Honoré Goore Bi, Bintou Bakayoko

AutorIn: Nina Sahdeva, arbeitskreis tourismus & entwicklung, Basel

Kategorie: Aequatorialguinea, Benin, Côte d'Ivoire, Film, Gabun, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Liberia


 

Letzte Aktualisierung: 24.05.2012