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Tipps für die
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Antworten auf knifflige
Fragen zum Thema sozial-
und umweltverträglich Reisen

Aktuell

02. Februar 2012

Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat Kenias Regierung aufgefordert, eine Lösung zur Lage des...

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16. Januar 2012

Rebecca Lolosoli, Birgit Virnich: Mama Mutig – Wie ich das erste Frauendorf Afrikas gründete

Herbert Grönemeyer singt: "Männer sind unentbehrlich", und Rebecca Lolosoli beweist mit...

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03. Januar 2012

Kenia: Nach Ausweisung folgt Gewalt an indigenem Volk

Kenia ist ein beliebtes Reiseziel. Die Region Laikipia war zuletzt 2010 in den Schlagzeilen, als...

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Kenia

Blickwechsel

Wechseln Sie die Perspektive. Wir stellen Ihnen Personen vor, die Ihnen auf Ihrer Reise begegnen könnten. Erfahren Sie direkt von Menschen aus dem Gastland, wie sie Tourismus erleben und welche Träume und Pläne sie haben.

Das "leichte Geld" vom heissen Strand

Offenbar wird in der kenianischen Öffentlichkeit oft die Meinung vertreten, dass im Tourismus keine Kinder arbeiten. Die Studie, die 1995 in den kenianischen Verwaltungsbezirken Malindi, Mombasa und Kwale durchgeführt wurde, widerlegt diese Annahme klar: 86 werktätige Kinder und Jugendliche zwischen sechs und achtzehn Jahren wurden während einiger Wochen bei ihrer Arbeit am Strand begleitet und über ihre Arbeits  und Familiensituation befragt. Zusätzlich führte das Forschungsteam mit 97 Gemeindemitgliedern (community members), zwanzig Eltern, achtzehn Hotelmanagern, 32 Angestellten, sechzig Touristen und Touristinnen und fünfzig behördlichen und kirchlichen Stellen sowie NGOs Interviews. In den Hotels der beliebten Fremdenverkehrsorte waren nur sehr wenige Kinder in Gelegenheitsjobs sowie einige Jugendliche als Lehrlinge anzutreffen, was auf die verstärkten Arbeitskontrollen zurückzuführen sei [weiterlesen]

Hallo Taxi - Ich zahle keine Bestechungsgelder

Von Kurt Pelda, NZZ Folio 05/03

DAVID MWANGI, NAIROBI (EAK)
Er schätzt sein Alter auf 70 Jahre, ist verheiratet und hat fünf Söhne und drei Töchter. Sein Hobby ist das Autofahren. Er besitzt ein uraltes Londoner Taxi, Jahrgang unbekannt, Zählerstand 287 000 Kilometer. Nairobi, die Hauptstadt Kenyas, hat mehr als 2,5 Millionen Einwohner, viele leben in grosser Armut.
David Mwangis Monatseinkommen schwankt stark, zwischen 175 und 440 Franken (10 000 bis 24 000 kenyanische Schilling). Von seinem Lohn lebt seine zehnköpfige Familie, zusätzlich unterstützt er Verwandte. «Wenn ein Cousin Hilfe braucht, kann ich ihn nicht mit leeren Händen nach Hause schicken. Und weil bei uns Familien meist gross sind, kommen viele Leute bei mir vorbei.» Die Miete für «ein grosses Zimmer» kostet im Monat 51 Franken.
Taxameter und Grundgebühren gibt es in Nairobi nicht. Der Fahrpreis hängt vom Verhandlungsgeschick ab. 

Sie können den gesamten Artikel in der NZZ-Folio-Kolumne Hallo Taxi lesen.

 

Letzte Aktualisierung: 07.02.2012