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		<title>fairunterwegs.org: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten</description>
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			<title>fairunterwegs.org: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 06:40:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Reiseservice Imagine Bern wird als erster* Schweizer  Veranstalter mit dem Nachhaltigkeitszertifikat TourCert ausgezeichnet</title>
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			<description>Imagine zeigt, was an Massnahmen für Verbesserungen im Umwelt- und Sozialbereich und an Transparenz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Basel, 11.03.2010, akte/&nbsp; Am 11. März 2010 wird Heinz Hirter, der Inhaber von Reiseservice Imagine, auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) als erster Schweizer Veranstalter* das Zertifikat von TourCert für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung entgegennehmen. Der kleine Anbieter – schon immer ein Pionier in sozialer Verantwortung – hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht gemäss den Vorgaben der CSR-Reporting Inititative geschrieben und letzte Woche den positiven Prüfungsbericht erhalten. Das CSR-Berichtsverfahren wurde vom Dachverband der kleinen und mittleren Reiseveranstalter, &quot;forum anders reisen&quot; (far), in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) Stuttgart, der Arbeits-stelle Tourism Watch des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) Bonn sowie der Gewerkschaft UNI-Europe entwickelt. Ein Berichtsleitfaden und „Avanti“, ein spe-ziell entwickeltes Softwaretool mit Eingabemasken für einen umfassenden Angebots-, Mitarbeiter-, Unterkunfts-, Kundenzufriedenheits- und anderen Checks vereinfachen die Erfassung der relevanten Kennzahlen. Der Nachhaltigkeitsbericht wird von KATE begutachtet und aufgrund dieses CSR-Gutachtens prüft ein Zertifizierungsrat von unabhängigen Fachleuten aus Tourismus, Wissenschaft, Politik sowie Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen die Auszeichnung des Unternehmens mit dem Gütesiegel TourCert.<br /><br />Natürlich wollte der arbeitskreis tourismus &amp; entwicklung von Heinz Hirter wissen, was der Prozess für sein Unternehmen bedeutet und gebracht habe. Hirter schätzte die Erarbeitung des Firmenporträts mit den Zielen und dem Leitbild. Der Mitarbeitercheck habe neue Anstösse auch für künftige Mitarbeitergespräche gegeben. Er habe die Kundeninformation nochmals verbessert und werde künftig die Kundenzufriedenheit konsequenter auswerten. Schliesslich habe er nach Auswertung des eigenen Umweltverhaltens zum Beispiel beschlossen, künftig auch Rechnungen und Buchungen papierlos zu machen. Es habe gut getan, das Firmenporträt und Leitbild zu erarbeiten und dabei die Ziele zu reflektieren. Die Kosten und der Arbeitsaufwand seien in einem verträglichen Rahmen geblieben.<br /><br />Einige Eckdaten des Nachhaltigkeitsberichts von Imagine sind besonders bemerkenswert: Als Reiseveranstalter hat Hirter erreicht, dass allein im südlichen Afrika 400 Unterkünfte seines Programms nachhaltig sind. Und als Reiseverkäufer hat er es geschafft, 893 von 1'367 gebuchten Nächten in nachhaltigen Unterkünften zu verkaufen, obschon jeder Kunde die Übernachtungen individuell auswählte. Ein Ergebnis von guter Beratung und guter Kenntnis der Produkte. Hirter meint: &quot;Jeder Akteur der Tourismusbranche, ob Reiseveranstalter, Reiseverkäufer, Airline oder Hotel, kann sich für Nachhaltigkeit einsetzen: Zunächst intern, dann auch bei der Information der Kundschaft, bei der Auswahl der Unterkünfte und Angebote, der Wahl der Zulieferer und der Honorierung von deren Nachhaltigkeit über faire Preise.&quot; </p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_ImagineReisen.bmp.jpg" width="300" height="60" alt=""><br /><i><b>______________________________________________________________________</b></i></p>
<p class="bodytext"><b>Verleihung der TourCert-Zertifikate an Unternehmen des forum anders reisen: 11. März 2010, 11.05 - 11.15 Uhr, Halle 7.1 a, Saal New York 3,<br />ITB – Messe Berlin</b></p>
<p class="bodytext"><i>Quellen: Imagine-Nachhaltigkeitsbericht 2010; <a href="http://www.reiseberatung.ch/faire-infos.html"  onclick="pageTracker._link('http://www.reiseberatung.ch/faire-infos.html');">www.reiseberatung.ch/faire-infos.html</a>; <a href="http://www.kate-stuttgart.org"  onclick="pageTracker._link('http://www.kate-stuttgart.org');">www.kate-stuttgart.org</a>; <a href="http://www.tourcert.org"  onclick="pageTracker._link('http://www.tourcert.org');">www.tourcert.org</a>; <a href="http://www.forumandersreisen.de"  onclick="pageTracker._link('http://www.forumandersreisen.de');">www.forumandersreisen.de</a><br /><br /><b>* Der erste Schweizer Reiseveranstalter? Nicht ganz: Gleich zwei kleine Schweizer Reiseveranstalter erhalten heute&nbsp;das Siegel von TourCert. Lesen sie dazu auch die Meldung<br /><a href="aktuell/news/article/team-reisen-ag-als-erstes-schweizerisches-reiseunternehmen-csr-zertifiziert.html?cHash=b2bd7ee025" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Team Reisen AG als erstes* schweizerisches Reiseunternehmen CSR - zertifiziert</a>; <br /></b><b>Der arbeitskreis tourismus &amp; entwicklung gratuliert auch TeamReisen und Geschäftsführer Christian Burkhardt zur TourCert Auszeichnung und hofft, dass die gesamte Globetrotter Gruppe, der TeamReisen seit 2009 angehört, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen ebenfalls bald durch TourCert zertifizieren lässt....</b></i><br /><i><b><br />______________________________________________________________________<br /></b></i></p>
<p class="bodytext"><i>Erfahren Sie mehr zu Nachhaltigkeitsberichten von Reiseveranstaltern:</i></p><ul><li><i><a href="aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-zur-nachhaltigkeit-der-reiseveranstalter-es-ist-moeglich.html?cHash=d0a8c99098" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Der fairunterwegs-Koffer zur Nachhaltigkeit der Reiseveranstalter: Und es ist doch möglich! </a></i></li><li><i><a href="aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-freut-sich.html?cHash=5519102598" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Endlich kriegt er Nachhaltigkeitsberichte zu lesen – von grossen, aber auch kleinen Reiseveranstaltern</a></i></li><li><i><a href="fair-tipps/zur-wahl-von-angeboten/ausgewaehlte-label.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Weitere empfehlenswerte Labels für Tourismusbetriebe</a></i></li></ul><p class="bodytext"><i><a href="fair-tipps/zur-wahl-von-angeboten/ausgewaehlte-label.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Weitere Labels</a><br /></i>      </p>]]></content:encoded>
			<category>Brennpunkt Tourismus</category>
			<category>Jung &amp; Fair</category>
			<category><a href="themen/unternehmen.html" title="Unternehmen">Unternehmen</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 06:40:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Team Reisen AG als erstes* schweizerisches Reiseunternehmen CSR - zertifiziert</title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/aktuell/news/article/team-reisen-ag-als-erstes-schweizerisches-reiseunternehmen-csr-zertifiziert.html?no_cache=1</link>
			<description>Der arbeitskreis tourismus &amp; entwicklung gratuliert TeamReisen und Geschäftsführer Christian...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nachhaltigkeit anstreben, freiwillig Verantwortung für soziale, ethische und ökologische angemessene Standards zu übernehmen sind Ziele, welche sich TeamReisen als Reiseveranstalter gesetzt habt. Dies aus der Überzeugung, dass viele kleine Schritte sowohl intern als auch extern auf lange Sicht eine spürbare Wirkung erzielen. Im Jahr 2009 haben der Reiseanbieter in Bern&nbsp; in einem aufwändigen Prozess die Voraussetzungen für den Erhalt des CSR-Zertifikates erarbeitet.<br /><br />Heute wird TeamReisen die Zertifizierungs-Urkunde in einem feierlichen Akt anlässlich der internationalen Tourismus Messe (ITB) in Berlin übergeben. Damit sind TeamReisen zusammen mit Reiseservice Imagine die ersten Schweizer Unternehmen, die das CSR-Qualitäts-Siegel für nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen führen dürfen.</p>
<p class="bodytext"><b>Was heisst CSR?</b><br />CSR bedeutet Corporate Social Responsibility und bezeichnet eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung, welcher über die gesetzlichen Anforderungen&nbsp; hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit, für Beachtung ökologisch relevanter Aspekte (Umwelt), für bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitenden und Kunden sowie dem Austausch mit relevanten Anspruchsgruppen wie Hotels, Partneragenturen, Fluglinien usw. Definiert ist der Begriff von der EU als „Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren.“<br /><br /><b>Was genau hat TeamReisen getan, um CSR-zertifiziert zu sein?</b><br />Zunächst einmal musste die Entscheidung fallen, an diesem Prozess teilzunehmen. Daraufhin wurde der Mitarbeiter Daniel Bill der Team Reisen AG als Nachhaltigkeits-Beauftragter bestimmt und an mehrere Schulungen delegiert. Anschliessend untersuchte das Team in einem aufwändigen Datenerhebungsverfahren, welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen die verkauften Reisen haben. Dabei geht es nicht nur um die Prozesse im Büro in Bern. Einbezogen wird auch das, was in den Reiseländern passiert. Im Verlauf dieses Prozesses wurden grosse Datenmengen zusammengetragen. Als Endergebnis wurden zehn so genannte Kernindikatoren ausgewiesen, wie z.B. die durchschnittlichen CO2-Emissionen oder die lokale Wertschöpfung vor Ort. Das Unternehmen mass in Zahlen, wie sozial und ökologisch nachhaltig es wirtschaftet. <br /><br />Ziel von Team Reisen ist es, seine Qualität nicht nur dem Kunden gegenüber, sondern auch der Umwelt und den Menschen gegenüber, mit denen sie zu tun haben, stetig zu verbessern und negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft soweit wie möglich zu reduzieren. Der wichtigste Teil dieses Prozesses ist daher das Verbesserungsprogramm. Dort wird konkret festgelegt, wer mit welchen Massnahmen bis wann für eine Verbesserung verantwortlich ist. Es wird jährlich aktualisiert. <br /><br />Die Durchführung des Prozesses, die Struktur des Nachhaltigkeitsberichtes und die 10 Kernindikatoren müssen sich an bestimmten Vorgaben orientieren. Diese Vorgaben hat ein Zertifizierungsrat aus unabhängigen Experten aus Hochschulen, von Umweltorganisationen und aus der Tourismusindustrie definiert.<br />Ein unabhängiger Gutachter prüft, ob der Nachhaltigkeitsbericht den Vorgaben entspricht, ob er wahr und vollständig ist und ob die Mindestwerte eingehalten wurden. Ist dies der Fall, so empfiehlt der Gutachter dem Zertifizierungsrat die Vergabe des TourCert-Siegels. <br /><br /><b>Was hat die Kundschaft davon?</b><br />Die Qualität einer Reise hängt auch ganz entscheidend von der Umweltqualität oder zufriedenen Mitarbeitern ab. Niemand möchte eine vermüllte Wüste vorfinden oder mit unzufriedenen Reiseleitern konfrontiert sein, um nur zwei Beispiele zu nennen. Je mehr das Unternehmen die Verantwortung auch für solche Aspekte der Reise in der Planung und Durchführung wahrnimmt, desto zufriedener werden am Ende auch die Kunden sein. Daher legt Team Reisen auch in der Kundebefragung Wert auf Rückmeldungen zu diesen Nachhaltigkeitsaspekten. <br /><br />Christian Burkhardt, Geschäftsführer von Team Reisen, ist überzeugt: „Die heutigen Herausforderungen können wir nur meistern, wenn wir uns stetig verbessern und Nachhaltigkeit ernst nehmen.“</p>
<p class="bodytext"><i>Quelle: Team Reisen Medienmitteilung vom 26.02.2010; <a href="http://www.desert-team.ch/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window"  onclick="pageTracker._link('http://www.desert-team.ch/');">www.desert-team.ch</a>; </i><br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_img_logo_desert_team_startseite400.gif.gif" width="300" height="31" alt=""></p>
<p class="bodytext">__________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>* Der erste Schweizer Reiseveranstalter? Nicht ganz: Gleich zwei kleine Schweizer Reiseveranstalter erhalten heute&nbsp;das Siegel von TourCert. Lesen sie dazu auch die Meldung<br /><a href="aktuell/news/article/reiseservice-imagine-bern-wird-als-erster-schweizer-veranstalter-mit-dem-nachhaltigkeitszertifikat.html?cHash=937974c929" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Reiseservice Imagine Bern wird als erster* Schweizer Veranstalter mit dem Nachhaltigkeitszertifikat TourCert ausgezeichnet</a><br /></b></p>
<p class="bodytext"><b>Verleihung von TourCert, dem Siegel für Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung im Tourismus, ist heute an der ITB Berlin um  11.05-11.15 Uhr, Halle 7.1.a Saal New York</b></p>
<p class="bodytext">__________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><i>Erfahren Sie mehr zu Nachhaltigkeitsberichten von Reiseveranstaltern: <br /><a href="aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-zur-nachhaltigkeit-der-reiseveranstalter-es-ist-moeglich.html?cHash=d0a8c99098" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-zur-nachhaltigkeit-der-reiseveranstalter-es-ist-moeglich.html?cHash=d0a8c99098</a></i></p><ul><li><i><a href="aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-zur-nachhaltigkeit-der-reiseveranstalter-es-ist-moeglich.html?cHash=d0a8c99098" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Der fairunterwegs-Koffer zur Nachhaltigkeit der Reiseveranstalter: Und es ist doch möglich! </a></i></li><li><i><a href="aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-freut-sich.html?cHash=5519102598" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Endlich kriegt er Nachhaltigkeitsberichte zu lesen – von grossen, aber auch kleinen Reiseveranstaltern</a></i></li><li><i><a href="fair-tipps/zur-wahl-von-angeboten/ausgewaehlte-label.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Weitere empfehlenswerte Labels für Tourismusbetriebe</a></i></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Jung &amp; Fair</category>
			<category>Brennpunkt Tourismus</category>
			<category><a href="themen/unternehmen.html" title="Unternehmen">Unternehmen</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 05:51:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Südafrika: Das Budget im Taschentuch</title>
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			<description>Petronella Diergaard (67) ist eine der ältesten Einwohnerinnen von Nababeep. Alle nennen sie Oma...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Während der letzten zehn Jahre kaufte Oma Nellie im örtlichen Silver Cash Shop auf Kredit ein. Der Ladenbesitzer bewahrte Oma Nellies Rentenkarte und ihre Identitätspapiere auf, um ihre Rente damit abheben zu können. Damit hatte er nicht nur eine Garantie, dass sie ihren Kredit zurückzahlte, sondern auch, dass sie ausschliesslich in seinem Laden einkaufte. Normalerweise sind Lebensmittel und andere Waren in diesen kleinen Läden teurer als anderswo. Zu den erhöhten Preisen kamen am Ende des Monats nochmals 15% als Zins für den Kredit hinzu. Oma Nellie, welche kaum lesen und schreiben konnte, war dadurch in eine Schuldenspirale geraten. Noch mehr Macht erhielt der Ladenbesitzer, nachdem das Sozialdepartement angefangen hatte, in Lebensmittelläden Geldautomaten aufzustellen, damit die Leute ihre Rente dort abheben konnten. Er verlangte von allen Rentnerinnen und Rentnern, welche die Automaten benutzten, dass sie einen Teil ihrer Einkäufe in seinem Laden tätigten.<br /><br />Während einer Tür zu Tür-Kampagne über den Umgang mit Geld wurde die Namakwaland Catholic Development Organisation (Namko) - eine Partnerorganisation von Fastenopfer - auf Oma Nellies Zwangslage aufmerksam. Die alte Dame diskutierte mit der Mitarbeiterin von Namko über ihre schwierige finanzielle Lage und ihre Schulden von 800 Rand beim Silver Cash Shop . Sie wurde von Namko zum Workshop &quot;Haushaltbudget&quot; eingeladen und besuchte danach auch die Lese- und Schreibkurse. Ausserdem wurde sie stolzes Neumitglied bei der Nababeep Bo Straat-Spargruppe. Am wichtigsten war aber, dass sie – zusammen mit der Mitarbeitenden von Namko – mit dem Shopbesitzer zu verhandeln begann. Die Organisation wies den Mann darauf hin, dass seine Praxis illegal war. Schliesslich gab er Oma Nellie ihre Papiere zurück. Gleichzeitig wurde ein Rückzahl-Plan für ihre Schulden vereinbart. Nach einem Jahr war Oma Nellies schuldenfrei. Seither lässt sie sich ihre Rente bar auszahlen und verfügt selbst darüber. <br /><br />Da die Regierung von verschiedenen Organisationen wie Namko auf die Missbräuche aufmerksam gemacht wurde, hat sie inzwischen begonnen, die Geldautomaten in den Läden abzubauen – auch jenen im Silver Cash Shop. Die allergrösste Änderung aber hat bei Oma Nellie stattgefunden, wie Quinta Titus, Direktor von Namko, berichtet: Oma Nellie machte letzthin einen Besuch bei uns im Büro. Sie schwenkte ein Taschentuch mit vielen Knoten. Darin hatte sie das Geld für ihre festen Ausgaben fein säuberlich eingebunden: ein Knoten für Brot, einer für Kerzen…, einer enthielt sogar den monatlichen Sparbetrag für ihre Gruppe. <br />Das ist Oma Nellies Geschichte, welche Namko und Fastenopfer motiviert, mit unserer Arbeit fortzufahren.</p>
<p class="bodytext"><b><span lang="DE-CH">_________________________________________________________________________<br /></span></b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Gerechter Handel – auch im Süden</b><br />Auch innerhalb von armen Ländern im Süden gibt es unfairen Handel. Deshalb regen viele Projekte von Fastenopfer Spar- und Kreditgruppen an. Dadurch werden ganze Gemeinschaften unabhängig von ausbeuterischen Geldverleihern und können Notlagen mit eigenen Mitteln meistern – ein erster Schritt, der Selbstvertrauen schafft und Entwicklung überhaupt erst ermöglicht. </p>
<p class="bodytext"><b><span lang="DE-CH">_________________________________________________________________________</span></b></p>
<p class="bodytext"><i><a href="http://kapuziner.de/sprov/de/medien/zeitschriften/ite/index.php?navid=58" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window"  onclick="pageTracker._link('http://kapuziner.de/sprov/de/medien/zeitschriften/ite/index.php?navid=58');"><img style="padding-top: 5px; padding-bottom: 5px; padding-left: 5px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_cover_ite_01_10.jpg.jpg" width="54" height="81" alt=""></a>Der Beitrag erschien in ite, Illustrierte der Schweizer Kapuziner, 1/2010. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Jung &amp; Fair</category>
			<category><a href="laender/suedafrika/in-kuerze.html" title="Südafrika">Südafrika</a></category>
			<category>Brennpunkt Tourismus</category>
			<category><a href="themen/entwicklungspolitik.html" title="Entwicklungspolitik ">Entwicklungspolitik </a></category>
			<category><a href="themen/entwicklungspolitik/armut-milleniumsziele.html" title="Armut &amp; Milleniumsziele">Armut &amp; Milleniumsziele</a></category>
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			<category><a href="themen/finanz-handelspolitik/verschuldung-strukturanpassung-iwf.html" title="Verschuldung &amp; Strukturanpassung – IWF">Verschuldung &amp; Strukturanpassung – IWF</a></category>
			<category><a href="themen/kultur/geschichte.html" title="Geschichte">Geschichte</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 05:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Südafrika: Der blasse Regenbogen</title>
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			<description>Die Umgestaltung des früheren Apartheidstaats hat zur Bildung einer neuen Führungsschicht geführt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Geht er? Geht er nicht? Wurde er entlassen, oder hat er gekündigt? Solche Fragen um die Person von Jacob Maroga beschäftigten die Politik und die Medien, als ich mich Anfang November in Johannesburg aufhielt. Die Diskussionen um Maroga, seit 2007 Geschäftsführer des Elektrizitätskonzerns Eskom, hätten mich wohl nur am Rande inter­essiert. Doch in den Auseinandersetzungen um den schwarzen Manager kamen sehr deutlich die Spannungen zum Ausdruck, die immer noch zwischen Schwarz und Weiss in Südafrika bestehen. Die viel beschworene Regenbogennation – ein Südafrika, das die Rassenfrage hinter sich gelassen hat – scheint noch weit von ihren Zielen entfernt.<br /><br /><b>Staatskonzern in Nöten<br /></b>Der Staatsbetrieb Eskom produziert 95 Prozent des im Lande benötigten Stroms. Anfang 2008 kam es landesweit zu unzähligen Stromausfällen. Die Wirtschaft erlitt dadurch Milliardenverluste. Die Firma hatte jahrelang zu wenig in die Modernisierung ihrer Anlagen und den Bau von neuen Kraftwerken investieren können. Die Regierung versäumte es jahrelang, dafür ausreichend Kapital bereitzustellen. Im Zuge der Krise kam es dann zu Spannungen zwischen dem Verwaltungsrat der Firma und dem Management.<br /><br />Eskom braucht auch heute noch dringend mehr Investitionsmittel. Ausserdem fehlt es dem Unternehmen an genügend Einnahmen, weil viele Haushalte ihre Stromrechnung nicht bezahlen können oder wollen. Während der Apartheid galt es in den schwarzen Quartieren als Kampfform, die Stromrechnung zu ignorieren. In den letzten Jahren hat Eskom aufgrund der schwachen Einnahmen die Tarife massiv angehoben. Und für die nächsten Jahre forderte der Konzern eine weitere Erhöhung um 45 Prozent. Erst nachdem der ANC interveniert hatte, wurde die geplante Erhöhung auf 35 Prozent reduziert.<br /><br /><img title="The Arnot Power station, in Mpumalanga, South Africa. Pic:    Wikimedia Commons" style="padding-top: 5px; padding-right: 5px; padding-bottom: 5px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_800px-south_africa-mpumalanga-middelburg-arnot_power_station01.jpg.jpg" width="300" height="201" alt="">Der Streit zwischen dem Verwaltungsrat und dem Management eskalierte im Oktober. Maroga soll dem weissen Verwaltungsratspräsidenten Bobby Godsell seinen Rücktritt angeboten haben. Das mindes­tens behauptete Godsell. Er habe dem dann auch zugestimmt. Maroga weigerte sich jedoch zu gehen. Er erklärte, Godsell habe ihn rausgeschmissen.<br /><br />Godsell fühlte sich in der Folge von der Regierung allein gelassen und trat zurück. Obwohl ihn die zuständige Ministerin zum Bleiben aufforderte, liess er sich nicht umstimmen. Und auch Maroga ist jetzt nicht mehr Geschäftsführer, wie der für Godsell kommissarisch eingesetzte Vorsitzende Mpho Makwana Mitte November erklärte.<br /><br />Der Streit um die Eskom-Führung hat gezeigt, dass das Verhältnis zwischen Schwarz und Weiss nach wie vor stark belastet ist: So beschimpfte die Jugendliga der Regierungspartei ANC sowie die schwarze Lobbyorganisation Black Management Forum (BMF) Godsell als Rassisten. Das BMF behauptete, Verwaltungsräte öffentlich-rechtlicher Gesellschaften seien «Schlachthäuser» für schwarze Manager. Weisse Verwaltungsräte würden auch fünfzehn Jahre nach dem Machtverlust Einfluss aus­üben. Doch so einfach ist die Sache nicht.<br /><br /><b>ANC im Zwielicht<br /></b>Zu diesen Vorwürfen schwieg die Regierung. Die Minengewerkschaft wie auch Gwede Mantashe, der Generalsekretär des ANC, nahmen Godsell in Schutz und verwiesen auf seine positive Rolle während der Demokratisierung. Staatspräsident Jacob Zuma versuchte die beiden Kon­trahenten zu überreden, weiter zusammenzuarbeiten. Das sei typisch für den Präsidenten, der Konflikten gerne aus dem Weg gehe, hiess es daraufhin in den Medien. Es wurde auch gemunkelt, Zuma sei mit der (weissen) Ministerin Barbara Hogan unzufrieden, weil sie Godsell unterstützt hatte.<br /><br />Dabei darf das Interesse des ANC an Eskoms Expansionsplänen nicht übersehen werden. So besitzt der ANC über das Konsortium Chancellor House, das sich aus verschiedenen südafrikanischen Energie- und Informatikunternehmen zusammensetzt, einen 25-prozentigen Anteil an der Hitachi Power Africa. Dieses Unternehmen wiederum beliefert die staatliche Eskom mit Dampfgeneratoren. Ob Hitachi dafür der güns­tigste Lieferant ist und ob es vielleicht in Indien oder China billigere – oder bessere – Produkte gäbe, sind Fragen, die seither in den Medien gestellt werden.<br /><br /><img title="A400, Foto: eu-digest.com/labels/Airbus.html" style="padding-top: 5px; padding-right: 5px; padding-bottom: 5px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_A400-Transport-755913.jpg.jpg" width="300" height="200" alt="">Nach wie vor sind die Geschäfte des ANC und der politischen Elite ein heikles Thema. So hatte die südafrikanische Regierung Ende der neunziger Jahre Milliarden US-Dollar für den Kauf neuer Waffensysteme – Flugzeuge, Helikopter, Schiffe, Panzer und Raketen – ausgegeben. Dies wurde mit Kompensationsgeschäften gerechtfertigt, die rund 64&#8201;000 Arbeitsplätze hätten schaffen sollen. Die Regierung wurde jedoch von Kritiker­Innen der Korruption und des Nepotismus beschuldigt. Lieferant­Innen hätten Regierungsmitglieder und Militärangehörige bestochen. Der ANC soll ebenfalls profitiert haben (sie­he WOZ Nr. 38/06). Präsident Thabo Mbeki unterdrückte jedoch jede Untersuchung.<br /><br />Nicht von ungefähr kam denn auch im Herbst erneut das Gespräch auf diesen Skandal, als ein weiteres Waffengeschäft in die Kritik geriet. Ein Minister und ein General – beides ANC-Mitglieder – sollen an einer Firma beteiligt sein, die 2004 am geplanten Kauf eines Airbus A400M für die südafrikanische Luftwaffe haben mitverdienen wollen. Anfang November erklärte ein Regierungssprecher allerdings, der Kauf sei wegen der stets gestiegenen Kosten annulliert worden.<br /><br />Seit dem Ende des Apartheidregimes von 1994 ist die Zahl schwarzer Millio­närInnen rasant gewachsen. Gleichzei­tig haben auch die Korruptionsfälle zugenommen. In Südafrika spricht man von weissen «Godfathers» (PatInnen), die nach dem Machtwechsel «Geschenke» an einflussreiche Schwarze verteilten. Ein Abkommen zwischen dem Apartheidregime und dem ANC Anfang der neunziger Jahre wird von einigen als Kompromiss gesehen: Die weisse Elite habe erkannt, dass nur das Ende der Apartheid, und damit die politische Machtübernahme durch die schwarze Mehrheit, Neuinvestitionen anlocken werde. Ein Teil der schwarzen BefreiungskämpferInnen sah andererseits die Chance, sich ihre persönliche Zukunft abzusichern.<br /><br />Allerdings kann der ANC nicht generell als korrupt bezeichnet werden. Die Partei ist heterogen und verfügt über verschiedene Flügel. Ausserdem führt der ANC die Regierung nicht allein, sondern in einer engen Koalition mit dem Gewerkschaftsbund Cosatu und der Kommunistischen Partei.<br /><br />Innerhalb des ANC gibt es zudem immer wieder persönliche Konflikte wie etwa zwischen dem früheren Präsidenten Thabo Mbeki und Cyril Ramaphosa. Ramaphosa hatte ich in Simbabwe kennengelernt, als er Generalsekretär der südafrikanischen Minenarbeitergewerkschaft war. Später traf ich ihn in Nordirland. Als damaliger ANC-Generalsekretär beriet er irische Organisationen bei ihren Friedensbemühungen. Die Mbeki-Ramaphosa-Auseinandersetzung, die mit Ramaphosas Rückzug in die Wirtschaft endete, zeigt eine Konflikt­linie innerhalb des ANC auf. Da sind zum einen die ExilantInnen, die während der Apartheid vom Ausland aus gegen das Regime kämpften, und andererseits jene, die sich unter dem Banner der United Democratic Front (UDF) im Land selber für die Befreiung einsetzten. Der Stil der beiden Gruppen war grundverschieden: Die ExilantInnen waren straff hierarchisch organisiert, während die UDF zu offenen Debatten ermutigte. Als der ehemalige Exilant Thabo Mbeki zum Staatspräsidenten gewählt wurde, war schon absehbar, dass er das Parlament marginalisieren würde.<br /><br /><b>Zuma in den Siedlungen<br /></b>Seit Mitte des Jahres finden in Südafrika öfters Demonstrationen in armen Gegenden statt, wo die Menschen bessere staatliche Dienstleistungen, niedrigere Wasser- und Elektrizitätspreise sowie Arbeitsplätze fordern. Meistens ertönen die Proteste in Hüttensiedlungen in der Nähe von Städten, in denen die Arbeitslosigkeit besonders hoch ist.<br /><br /><img title="Kliptown/Soweto: 30'000 Leute leben auf kaum erschlossenem Gelände. Foto: Jerome Love, flickr.com" style="padding-top: 5px; padding-bottom: 5px; padding-left: 5px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_KliptownJeromeFlickr.bmp.jpg" width="300" height="199" alt="">KommentatorInnen beurteilen die Demonstrationen, so paradox das klingt, als Ausdruck einer erfolgreichen Infrastrukturpolitik. So sei die Zahl der Haushalte, die über Elektrizität und fliessendes Wasser verfügen, seit 1994 enorm gestiegen. Diejenigen, die jetzt protestieren, stehen noch auf den Wartelisten für die Anschlüsse. Die Regierung nimmt die Proteste ernst und schickt führende Parteimitglieder, um Beschwerden gegen korrupte oder inkompetente BeamtInnen zu untersuchen. Selbst Präsident Zuma fuhr in eine der betroffenen Siedlungen und wetterte dort gegen unzulängliche Dienstleistungen.<br /><br />Dank der offiziellen Politik des Black Economic Empowerment – der staatlichen Unterstützung für den wirtschaftlichen Aufstieg der Schwarzen – wuchs die schwarze Mittelklasse in den letzten Jahren rapide. Inzwischen befindet sich die geballte politische und wirtschaftliche Macht in den Händen einer relativ kleinen Gruppe Schwarzer – und natürlich weiterhin in denen der weissen Elite.<br /><br />Die neuen MachthaberInnen sind über Freundschaften, Partei- aber auch Familienbeziehungen vielfach mitein­ander verbunden. In allen wichtigen staatlichen Gremien und Gesellschaften (Eskom ist nur ein Beispiel) stellen sie heute eine Mehrheit in den Aufsichts­organen. Der Rest der schwarzen Bevölkerung hat davon jedoch wenig: Noch immer muss laut der Weltbank ein Drittel der Bevölkerung mit höchstens zwei Franken pro Tag auskommen.<br />________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>Südafrika in Zahlen</b><br />&#8658; Bevölkerung: 48,8 Millionen (Rund achtzig Prozent Schwarze)<br />&#8658; Fläche: 1,2 Millionen Quadratkilometer (rund dreissig Mal die Fläche der Schweiz)<br /><br />In einem Referendum sprachen sich 1992 68,7 Prozent der alleine stimmberechtigten weissen Bevölkerung für die Abschaffung der Apartheid, der Rassentrennung, aus. In der Folge wurden alle Gesetze der Rassentrenung aufgehoben.<br /><br />Nach über achtzig Jahren Kampf gegen die Apartheid gewann 1994 die Partei Afrikanischer Nationalkongress ANC die Wahlen. Der ANC-Führer Nelson Mandela wurde Präsident. Die Partei stellt in Koalition mit dem Gewerkschaftsdachverband Cosatu und der Kommunistischen Partei bis heute die Regierung. Auf Mandela folgten als Präsidenten Thabo Mbeki und Jacob Zuma.<br />_______________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>Ruth Weiss</b><br /><img style="float: right;" title="Ruth Weiss (Bild: privat)" src="uploads/RTEmagicC_RuthWeissPrivat.bmp.jpg" width="120" height="169" alt="">Die 1924 in Fürth bei Nürnberg geborene Ruth Weiss berichtet seit Langem  für die WOZ aus und über Afrika, wohin sie 1936 mit ihrer Familie  emigriert war. Die Journalistin und Schriftstellerin lebte bis 1966 in  Südafrika (wo sie gegen das Apartheidregime kämpfte) und berichtete  danach aus dem damaligen Rhodesien (später Simbabwe) über den  Unabhängigkeitskampf der schwarzen Bevölkerung. 1968 zwang sie das  weisse Regime von Ian Smith zur Ausreise; fast zur gleichen Zeit entzog  ihr die südafrikanische Regierung den Pass. Bis 1970 arbeitete Weiss bei  der britischen Tageszeitung «The Guardian» in England, danach arbeitete  sie in Sambia als Wirtschaftsredaktorin bei der «Times of Zambia» und  als Korrespondentin für die «Financial Times». Von 1975 bis 1978 lebte  sie in Deutschland; anschliessend arbeitete sie als Journalistin in  Simbabwe. Anfang der neunziger Jahre kehrte sie nach England zurück;  heute lebt sie wieder in Deutschland.</p>
<p class="bodytext">________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><i>Dieser Beitrag erschien in der Wochenzeitung vom 17. Februar 2010. Zusammen mit einer Auswahl weiterer spannender Beiträge ist er online auch zu lesen auf <a href="http://www.woz.ch"  onclick="pageTracker._link('http://www.woz.ch');">www.woz.ch</a>; Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung</i></p>]]></content:encoded>
			<category><a href="laender/suedafrika/in-kuerze.html" title="Südafrika">Südafrika</a></category>
			<category>Brennpunkt Tourismus</category>
			<category><a href="themen/entwicklungspolitik.html" title="Entwicklungspolitik ">Entwicklungspolitik </a></category>
			<category><a href="themen/menschenrechte.html" title="Menschenrechte">Menschenrechte</a></category>
			<category><a href="themen/nachhaltige-initiativen/politische-rahmenbedingungen.html" title="Politische Rahmenbedingungen">Politische Rahmenbedingungen</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Der neue fairunterwegs-Newsletter und der Tipp der Woche</title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/aktuell/news/article/-020c9db60a.html?no_cache=1</link>
			<description>Orientierung zwischen grünen Hypes und angesagten Lebensstilen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Basel, 08.03.2010, akte/ Immer mehr Tourismusbetriebe schreiben sich gesellschaftliche  Unternehmensverantwortung auf die Fahne. Diese so genannte Corporate  Social Responsibility (CSR) und der strategische Konsum sind heute in  aller Munde. Wichtig sind jetzt klare Vorgaben, was Tourismusunternehmen tun können  und sollen, um die Rechte der EinwohnerInnen in Tourismusgebieten zu  respektieren und gefährdete  Lebensräume, Tiere und Pflanzen zu  schützen, damit der Tourismus überhaupt zukunftsfähig wird. Fairunterwegs präsentiert im <a href="aktuell/newsletter/28-maerz-2010.html" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >neuen fairunterwegs-Newsletter</a> aktuelle Forderungen, hinterfragt Vorstösse kritisch, liefert Unternehmen Orientierung und Reisenden  griffige Entscheidungshilfen. </p>
<p class="bodytext"><b>Der Tipp der Woche: Ein neuer Service für mehr Ferienstimmung im Alltag</b><br />Damit sich Reiselustige nicht im  Dschungel der grünen Hypes und angesagten Lebensstile verirren, bieten  wir neu jede Woche einen <a href="fair-tipps/diese-woche-fair-unterwegs.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >einfachen  Tipp</a>, der Ferienstimmung in den Alltag bringt und neue Wege für  eine faire  Freizeit- und Urlaubsgestaltung eröffnet.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Jung &amp; Fair</category>
			<category>Brennpunkt Tourismus</category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 06:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Im Schatten des Tafelberges</title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/aktuell/news/article/im-schatten-des-tafelberges.html?no_cache=1</link>
			<description>Dokumentarfilm von Alexander Kleider und Daniela Michel, Südafrika 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Kapstadt, Südafrika 2009. In kaum einer anderen Stadt der Welt liegen Armut und Reichtum so dicht beieinander wie am Kap der guten Hoffnung. Der Dokumentarfilm<br />&quot;When the Mountain Meets its Shadow – Im Schatten des Tafelberges&quot; erzählt die Geschichten von Ashraf, Mncedisi, Zoliswa und Arnold, die in den Armenvierteln rund um Kapstadt auf unterschiedliche Art und Weise ums Überleben kämpfen. Ashraf und Mncedisi von der Anti Eviction Campaign setzen sich täglich in den Townships gegen Zwangsräumungen und Wassersperrungen ein. Zoliswa, eine alleinerziehende Mutter, sucht eine neue Stelle als Hausangestellte und Arnold macht eine Ausbildung zum bewaffneten Wachmann in der boomenden Sicherheitsindustrie. Als die Stadtverwaltung eine komplette Armensiedlung wegen der Fussball-WM 2010 räumen lassen will, werden Ashraf und sein Freund Mncedisi mit ihren eigenen unverarbeiteten Erlebnissen aus der Zeit der Apartheid konfrontiert.<br />Mit starken Portraits und beeindruckenden Aussagen zeichnet der Film ein Bild der südafrikanischen Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Apartheidvergangenheit und Anpassung an die neoliberale Weltwirtschaft.<br /><br />Im Vorfeld der Fussball WM in Südafrika zeigt die Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika (KEESA) den aktuellen Dokumentarfilm &quot;When the Mountain Meets its Shadow&quot;, der anhand von vier ProtagonistInnen ungelöste Probleme aus der Apartheidzeit – das &quot;unfinished business&quot; – anschaulich darstellt.</p>
<p class="bodytext">Die Vorführungen werden von verschiedenen Organisationen getragen, darunter&nbsp;FEPA, Solifonds und der arbeitskreis tourismus &amp; entwicklung.</p>
<p class="bodytext"><i>Vorführungen:<br />Zu Gast sind die FilmemacherInnen Alexander Kleider und Daniela Michel, sowie die Protagonisten Ashraf Cassiem und Mncedisi Twalo aus Südafrika.<br /></i><i>Basel: Sonntag, 28. März, Matinée 11.00 h im kult.kino atelier, Theaterstr. 7<br />Genf: Montag, 29. März, 20.00 h im CAC Voltaire, Maison du Grütli<br />Bern: Dienstag, 30. März, 20.00 h im Kino in der Reitschule, Schützenmatte<br /><br />Weitere Vorführungen mit Diskussion und Gästen:<br /></i><i>St. Gallen: Samstag, 8. Mai, 13.45 h anlässlich des SUFO (Sozial-/Umweltforum)<br />Luzern: Freitag, 28. Mai, 19.30 h im Romerohaus, Kreuzbuchstr. 44<br />Zürich: 6./13./20./27. Juni, Sonntags-Matinée 12.00 h Kino XENIX, Kanzleistr. 52<br />Basel: Donnerstag, 10. Juni, 18.30 h Union, Klybeckstrasse 95</i></p>
<p class="bodytext"><i>Der Flyer steht zum <a href="fileadmin/ContentGlobal/Website/Mountain flyer webd.pdf" title="Mountain flyer webd.pdf (351 KB)" >Download</a> bereit.</i></p>]]></content:encoded>
			<category><a href="laender/suedafrika/in-kuerze.html" title="Südafrika">Südafrika</a></category>
			<category>Film</category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 16:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der fairunterwegs-Koffer zur Nachhaltigkeit der Reiseveranstalter: Und es ist doch möglich! </title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-zur-nachhaltigkeit-der-reiseveranstalter-es-ist-moeglich.html?no_cache=1</link>
			<description>Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Reiseservice Imagine wird als erster Schweizer Reiseanbieter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Basel, 04.03.2010, akte/ Nächste Woche trifft sich Reisebranche zum jährlichen Stelldichein auf der ITB Berlin. Nachhaltigkeit wird von den Messeveranstaltern als übergreifendes Thema angekündigt. Der Sozial- und Umweltverantwortung von Reiseveranstaltern, oder Neudeutsch: der Corporate Social Responsibility (CSR) wird zum zweiten Mal ein Tag des ITB-Kongresses gewidmet. Der fairunterwegs-Koffer ist gespannt, was die Profis zu berichten wissen. Insbesondere soll auch eine Studie im Auftrag der ITB Berlin zum Thema &quot;Die Top-CSR-Unternehmen aus Sicht der Kunden&quot; präsentiert werden. <br /><br />Der fairunterwegs-Koffer hat sich im Vorfeld umgesehen. Die Tour d’Horizon zu den Antworten der Reiseveranstalter auf so brennende Herausforderungen wie Klimawandel, Rückgang der Biodiversität, Verbrauch natürlicher Ressourcen, Verdrängung kultureller Lebensstile oder schlechte Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben war einigermassen ernüchternd: Es sind noch immer viel zu wenige Tourismusunternehmen, die sich überhaupt um Nachhaltigkeit kümmern. Bei den wenigen, die es tun, sind einzelne Nachhaltigkeitsbemühungen zwar oft beachtlich, doch sie verhindern nicht, dass sich der ökologische Fussabdruck des Tourismus und damit auch die Schäden für die Bevölkerung in den Destinationen vergrössern statt verkleinern. <br /><br /><b>Der neue TUI-Nachhaltigkeitsbericht besticht durch Transparenz</b><br />Auch der erst letzte Woche erschienene Nachhaltigkeitsbericht der TUI AG stimmte ihn nicht optimistischer, obwohl er das 98 Seiten dicke Werk, in dem praktisch zu jedem Nachhaltigkeitsbereich viel steht und die Fortschritte dokumentiert werden, durchaus beeindruckend fand. Vernetzt mit vielen relevanten Fachstellen engagiert sich der Konzern im Nachhaltigkeitsmanagement der Destinationen, der Zulieferer und der Geschäftssitze. Themenschwerpunkte des Berichts sind die Biodiversitäts- und Klimastrategie des Konzerns. Das Klima ist auch einer der wenigen Bereiche, wo auch das Engagement von TUI Suisse aufscheint dank seinem Angebot der CO<sub>2</sub>-Kompensation über myclimate. <br />Fakt bleibt aber: Der TUI-Konzern stiess im Berichtsjahr insgesamt 6'343'292 Tonnen CO<sub>2</sub> aus. Der Ausstoss liegt in erster Linie wegen des Rückgangs der Reisetätigkeit im letzten Jahr leicht tiefer (minus 4,4 Prozent). Doch in allen Bereichen – Airlines, Kreuzschifffahrt und Hotels – sind die Emissionen pro Kopf gestiegen. Auch der von der TUI AG produzierte Abfallberg und der Wasserverbrauch pro Übernachtung haben zugenommen – trotz verschiedenster Nachhaltigkeitsbemühungen. Dabei steht TUI vermutlich nicht schlechter da als die Konkurrenten: Bloss weist er im Gegensatz zu diesen die Kennzahlen überhaupt aus. <br /><br /><b>Travelife: Ein brancheninterner Unterkunftscheck</b><br />Nicht veröffentlichte Kennzahlen sind nur einer der Gründe, warum es so schwierig ist, Nachhaltigkeitsberichte einzuschätzen oder zu vergleichen. Im Rahmen der freiwilligen Selbstverpflichtung weist jeder Tour Operator seine Nachhaltigkeitsbemühungen nach eigenen Kriterien aus. Der fairunterwegs-Koffer plädiert nachdrücklich für mehr Transparenz und mehr Systematik. <br />Kuoni und die TUI AG setzen auf die Auszeichung &quot;Travelife&quot;. Für dieses System wurden in einem ersten Schritt so genannte ethische Klauseln in die Verträge mit den Hotelpartnern aufgenommen. Diese werden dazu verpflichtet, die lokalen Arbeitsrechte und internationale Menschenrechte zu achten, keine geschlechts- und religionsspezifische Diskriminierung zu tolerieren, einen sicheren und hygienischen Arbeitsplatz zu bieten, die Arbeit rechtmässig zu entlöhnen und ökologische Standards einzuhalten. Letztes Jahr wurde der entsprechende Unterkunftscheck eingerichtet und das System der Öffentlichkeit vorgestellt. Der fairunterwegs-Koffer mahnt, dass die Erleichterung über ein einheitliches Label nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass die Auszeichnungen Bronze, Silber und Gold von travelife bloss die Einhaltung von brancheneigenen Kriterien ausweist, nicht aber von allgemein anerkannten Nachhaltigkeitsstandards. Es bräuchte aber ein System international anerkannter, relevanter und überprüfbarer Kriterien, um ermessen zu können, was das Engagement des einzelnen Reiseveranstalters – und eben nicht nur des Hotelpartners - wirklich wert ist, und um Benchmarks zu definieren.<br /><br /><b>Der Tourism Sustainable Council – eine globale Multistakeholderinitiative für CSR im Tourismus</b><br />Zu Jahresbeginn 2010 wurde der Tourism Sustainability Council lanciert, ein Zusammenschluss der beiden internationalen Initiativen Partnership for Global Sustainable Tourism Criteria (GSTC) und Sustainable Tourism Stewardship Council (STSC). Diese Partnerschaft aus über 240 Organisationen, Nichtregierungs-Organisationen (NGO), Branchenverbänden und Touristik-Unternehmen - von der Schweiz ist M-Travel Switzerland dabei - erarbeitet einen weltweit gültigen Kriterienkatalog, um ein professionelles Zertifizierungssystem für nachhaltigen Tourismus zu erstellen. Auf das Resultat und die Akzeptanz dieser Mutlistakeholder-Initiative ist der fairunterwegs-Koffer gespannt. <br /><br /><b>Imagine Reiseservice erhält das Nachhaltigkeitszertifikat TourCert</b><br />Für Reiseveranstalter gibt es aber schon heute ein überzeugendes Verfahren, um eigene Nachhaltigkeitsanstrengungen auszuweisen. Der kleine Anbieter in Bern -&nbsp; schon immer ein Pionier in sozialer Verantwortung, hat seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht gemäss den Vorgaben der CSR-Reporting Inititative verfasst. Letzte Woche hat imagine den positiven Prüfungsbericht erhalten und darf an der ITB Berlin die Auszeichnung TourCert für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung entgegennehmen. Das CSR-Berichtsverfahren wurde vom Dachverband der kleinen und mittleren Reiseveranstalter &quot;forum anders reisen&quot; (far) in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) Stuttgart, der Arbeitsstelle Tourism Watch des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) in Bonn sowie der Gewerkschaft UNI-Europe entwickelt. Ein Berichtsleitfaden und &quot;Avanti&quot;, ein speziell entwickeltes Softwaretool mit Eingabemasken für einen umfassenden Angebots-, Mitarbeiter-, Unterkunfts-, Kundenzufriedenheits- und andere Checks vereinfachen die Erfassung der relevanten Kennzahlen. Der fairunterwegs-Koffer gratulierte Heinz Hirter, dem Inhaber von Reiseservice Imagine, und fragte nach, was ihm der Prozess gebracht habe. Hirter schätzte die Erarbeitung des Firmenporträts. Es habe gut getan, die Ziele und das Leitbild zu reflektieren.  Der Mitarbeitercheck habe neue Anstösse auch für künftige Mitarbeitergespräche gegeben. Hirter habe die Kundeninformation nochmals verbessern können und werde künftig die Kundenzufriedenheit konsequenter auswerten. Schliesslich habe er nach Auswertung des eigenen Umweltverhaltens zum Beispiel beschlossen, künftig auch Rechnungen und Buchungen papierlos auszustellen. Die Kosten und der Arbeitsaufwand für den Nachhaltigkeitsbericht seien in einem verträglichen Rahmen geblieben.<br />Einige Eckdaten des Imagine-Nachhaltigkeitsberichts findet der fairunterwegs-Koffer besonders bemerkenswert: Als Reiseveranstalter hat Hirter erreicht, dass allein im südlichen Afrika 400 Unterkünfte seines Programms nachhaltig sind. Und als Reiseverkäufer hat er es geschafft, 893 von 1'367 gebuchten Nächten in nachhaltigen Unterkünften zu verkaufen, obschon jeder Kunde die Übernachtungen individuell auswählte. Dieses Ergebnis spiegelt die gute Beratung und profunde Kenntnis der Produkte. Hirter meint: &quot;Jeder Akteur der Tourismusbranche, ob Reiseveranstalter, Reiseverkäufer, Airline oder Hotel, kann sich für Nachhaltigkeit einsetzen: Zunächst intern, dann auch bei der Information der Kundschaft, bei der Auswahl der Unterkünfte und Angebote, der Wahl der Zulieferer und der Honorierung von deren Nachhaltigkeit über faire Preise.&quot;<br /><br /><b>Die bisherigen Bemühungen reichen bei weitem nicht aus</b><br />Der fairunterwegs-Koffer wünscht sich, dass mehr Tourismusunternehmen dies beherzigen. Denn nach Ansicht der letzten September veröffentlichten Klimastudie des World Economic Forums sind die bisher geplanten Massnahmen der Reisebranche zur CO<sub>2</sub>-Senkung ungenügend. Sie reichen nicht einmal, um den Status Quo zu halten: &quot;Das bis 2035 zu erwartende jährliche Branchenwachstum von ungefähr vier Prozent wird mehr Emissionen produzieren, als die bisher geplanten Massnahmen einsparen werden&quot;, wird Dr. Jürgen Ringbeck zitiert, Partner bei Booz &amp; Company und Senior Project Advisor der WEF-Studie. Der fairunterwegs-Koffer hat das ungute Gefühl, dass diese Aussage auch auf die anderen Bereiche zutrifft: Küstenschutz, Biodiversität, Wasserverbrauch…<br />__________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><b>Die Verleihung der TourCert-Zertifikate an Unternehmen des &quot;forum anders reisen&quot;: 11. März 2010, 11.05-11.15 Uhr, Halle 7.1 a, Saal New York 3, ITB- Messe Berlin</b></p>
<p class="bodytext"><b>* Nachtrag vom 11.03.2010: <br />Der erste Schweizer Reiseveranstalter? Nicht ganz: Gleich zwei kleine Schweizer Reiseveranstalter erhalten heute&nbsp;das Siegel von TourCert. Lesen sie dazu auch die Meldung<br /><a href="aktuell/news/article/team-reisen-ag-als-erstes-schweizerisches-reiseunternehmen-csr-zertifiziert.html?cHash=b2bd7ee025" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Team Reisen AG als erstes* schweizerisches Reiseunternehmen CSR - zertifiziert</a>; </b><b>Der arbeitskreis tourismus &amp; entwicklung gratuliert auch TeamReisen und Geschäftsführer Christian Burkhardt zur TourCert Auszeichnung und hofft, dass die gesamte Globetrotter Gruppe, der TeamReisen seit 2009 angehört, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen ebenfalls bald durch TourCert zertifizieren lässt....</b></p>
<p class="bodytext">__________________________________________________________________________________</p>
<p class="bodytext"><i><span lang="DE-CH">Quellen: <a href="http://www.tui-group.com/de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsmanagement/berichterstattung"  onclick="pageTracker._link('http://www.tui-group.com/de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsmanagement/berichterstattung');">www.tui-group.com/de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsmanagement/berichterstattung</a>; Imagine-Nachhaltigkeitsbericht 2010; <a href="http://newsletter.weforum.org/index.cfm?temp=showNewsletterListeDetails&amp;parents_id=308&amp;NLAbschnitt_NLAbschnittId=172&amp;NLMailSprache_NLMailId=9"  onclick="pageTracker._link('http://newsletter.weforum.org/index.cfm?temp=showNewsletterListeDetails&parents_id=308&NLAbschnitt_NLAbschnittId=172&NLMailSprache_NLMailId=9');">http://newsletter.weforum.org/index.cfm?temp=showNewsletterListeDetails&amp;parents_id=308&amp;NLAbschnitt_NLAbschnittId=172&amp;NLMailSprache_NLMailId=9</a> <a href="http://www.sustainabletourismcriteria.org/"  onclick="pageTracker._link('http://www.sustainabletourismcriteria.org/');">www.sustainabletourismcriteria.org/</a>; <a href="http://www.kate-stuttgart.org/"  onclick="pageTracker._link('http://www.kate-stuttgart.org/');">www.kate-stuttgart.org</a>; <a href="http://www.kuoni.ch/DE/services/corporate-responsibility/Pages/corporate-responsibility.aspx"  onclick="pageTracker._link('http://www.kuoni.ch/DE/services/corporate-responsibility/Pages/corporate-responsibility.aspx');">www.kuoni.ch/DE/services/corporate-responsibility/Pages/corporate-responsibility.aspx</a>; www.m-travel.ch/de/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit.aspx; <a href="http://www.reiseberatung.ch/faire-infos.html;"  onclick="pageTracker._link('http://www.reiseberatung.ch/faire-infos.html;');">www.reiseberatung.ch/faire-infos.html</a>; <a href="http://www.tourcert.org"  onclick="pageTracker._link('http://www.tourcert.org');">www.tourcert.org</a>;</span></i></p>
<p class="bodytext"><i>Lesen Sie auch: <br /></i></p><ul><li><i><a href="aktuell/news/article/der-fairunterwegs-koffer-freut-sich.html?cHash=5519102598" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Endlich kriegt er Nachhaltigkeitsberichte zu lesen – von grossen, aber auch kleinen Reiseveranstaltern</a></i></li><li><i><a href="fair-tipps/zur-wahl-von-angeboten/ausgewaehlte-label.html#c13508" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Fairunterwegs-Tipps: Weitere Labels</a></i></li><li><a href="aktuell/news/article/reiseservice-imagine-bern-wird-als-erster-schweizer-veranstalter-mit-dem-nachhaltigkeitszertifikat.html?cHash=937974c929" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Reiseservice Imagine Bern wird als erster* Schweizer Veranstalter mit dem Nachhaltigkeitszertifikat TourCert ausgezeichnet</a></li><li><a href="aktuell/news/article/team-reisen-ag-als-erstes-schweizerisches-reiseunternehmen-csr-zertifiziert.html?cHash=b2bd7ee025" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Team Reisen AG als erstes* schweizerisches Reiseunternehmen CSR - zertifiziert</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Brennpunkt Tourismus</category>
			<category><a href="themen/ethik/globaler-ethikkodex.html" title="Globaler Ethikkodex">Globaler Ethikkodex</a></category>
			<category><a href="themen/nachhaltige-initiativen.html" title="Nachhaltige Projekte">Nachhaltige Projekte</a></category>
			<category><a href="themen/nachhaltige-initiativen/standards-labels.html" title="Standards &amp; Labels">Standards &amp; Labels</a></category>
			<category><a href="themen/unternehmen.html" title="Unternehmen">Unternehmen</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 07:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Fair - unfair: Welthandel&quot;: Unser neues Filmangebot veranschaulicht globale Zusammenhänge</title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/aktuell/news/article/fair-unfair-welthandel-unser-neues-filmangebot-veranschaulicht-globale-zusammenhaenge.html?no_cache=1</link>
			<description>Drei Filme erzählen davon, warum ein Billighuhn fast den lokalen Handel in Kamerum zerstörte, wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Basel, 04.03.2010, akte/ Wussten Sie, dass Kaffee das zweitwertvollste Exporthandelsprodukt der Entwicklungsländer ist? Und dass sechs Anbieter - darunter Tchibo und Aldi - sich 85 Prozent des Weltmarktes teilen? Was steckt hinter dem beliebtesten Getränk der Deutschen? Der Film &quot;Coffee to go&quot; gibt Antworten. Er ist als einer von drei Filmen auf der DVD &quot;Fair - unfair: Welthandel&quot; enthalten. In drei Beiträgen über je ein Handelsprodukt (Orangensaft, Kaffee und Poulet) wird veranschaulicht, welches soziale Produkt und was für Lebensrealitäten der globale Handel schafft. Die Filme zeigen die Produktions- und Wertschöpfungskette vom Anbau in den Entwicklungsländern bis zum Verkauf in Europa und verdeutlichen die Unterschiede zwischen freiem und fairem Handel. <br />Jeder Film ist auf eine spezifische Altersstufe abgestimmt. So ist der Kurzbeitrag zum fairen Orangensaft als Rap für Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und &quot;Coffee to go&quot; eine knapp halbstündige Info-Doku für mindestens 14-Jährige. Die Dokumentation &quot;Chicken Curry&quot; schliesslich begleitet den Kameruner Bernard Njonga, Präsident der Association Citoyenne de Défense des Intérêts Collectifs (ACDIC), in seinem spannenden und schliesslich erfolgreichen Kampf gegen das gefrorene Billigimporthuhn, das den lokalen Handel fast zerstörte.<br />Sorgfältig von der Fachstelle Filme für eine Welt ausgearbeitetes didaktisches Begleitmaterial ermöglicht die Gestaltung interessanter Unterrichtsschwerpunkte zum globalen Lernen, um bei den SchülerInnen ein differenziertes Verständnis für den globalen Handel und die eigene Meinungsbildung zu fördern.<br /><i><br />Filme für eine Welt (CH) 2009, DVD-Video mit 3 Dokumentar-filmen (ca 80 Min.)+ DVD-ROM mit didaktischem Begleitmaterial D/F/I; empfohlen für Oberstufe, Sek I, Sek II. Die Lizenzrechte für diese DVD sind auf die Schweiz beschränkt. CHF 45.00<br />Zu beziehen bei <a href="kiosk/produkt/products/fair-unfair-welthandel/backPID/filme-im-verkauf.html?cHash=5a083a12c3" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >www.fairunterwegs.org/kiosk</a></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Jung &amp; Fair</category>
			<category><a href="laender/brasilien/in-kuerze.html" title="Brasilien">Brasilien</a></category>
			<category><a href="laender/kamerun/in-kuerze.html" title="Kamerun">Kamerun</a></category>
			<category><a href="laender/uganda/in-kuerze.html" title="Uganda">Uganda</a></category>
			<category><a href="themen/arbeit.html" title="Arbeit">Arbeit</a></category>
			<category><a href="themen/entwicklungspolitik.html" title="Entwicklungspolitik ">Entwicklungspolitik </a></category>
			<category><a href="themen/fairer-handel.html" title="Fairer Handel">Fairer Handel</a></category>
			<category><a href="themen/finanz-handelspolitik.html" title="Finanz- &amp; Handelspolitik">Finanz- &amp; Handelspolitik</a></category>
			<category><a href="themen/finanz-handelspolitik/liberalisierungen-gats.html" title="Liberalisierungen – GATS">Liberalisierungen – GATS</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 06:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tourism Watch fragt nach: Zauberformel CSR?</title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/aktuell/news/article/tourism-watch-fragt-nach-zauberformel-csr.html?no_cache=1</link>
			<description>Das aktuelle Positionspapier von Tourism Watch fordert Standards für eine transparente und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Thema der freiwilligen Unternehmensverantwortung oder Corporate Social Responsibility ist mittlerweile im Mainstream der Tourismuswirtschaft angekommen. So begrüssenswert diese Entwicklung ist, so notwendig ist eine Debatte über die Qualität der freiwilligen Maßnahmen. In dem Positionspapier von EED Tourism Watch werden Unternehmen sowie Politik aufgefordert, Standards für Transparenz und Verbindlichkeit zu schaffen. Es werden beispielhafte Aktivitäten der Reisewirtschaft sowie Handlungsfelder vorgestellt, in denen Unternehmen eine besondere Verantwortung tragen.<br /><br /><i>Hier gelangen Sie zur Broschüre: <a href="http://www.eed.de//fix/files/doc/100225_eed_profil_10_zauberformel_csr_deu_web.pdf" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window"  onclick="pageTracker._link('http://www.eed.de//fix/files/doc/100225_eed_profil_10_zauberformel_csr_deu_web.pdf');">Zauberformel CSR? Unternehmensverantwortung zwischen Freiwilligkeit und Verpflichtung</a><br />Weitere Informationen unter: <a href="http://www.tourism-watch.de/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window"  onclick="pageTracker._link('http://www.tourism-watch.de/');">www.tourism-watch.de</a></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Brennpunkt Tourismus</category>
			<category><a href="themen/unternehmen.html" title="Unternehmen">Unternehmen</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 05:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Georgios Zervas: Global Fair Trade. Transparenz im Welthandel</title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/aktuell/news/article/georgios-zervas-global-fair-trade-transparenz-im-welthandel.html?no_cache=1</link>
			<description>Zucker aus Paraguay oder aus der Schweiz? Rosen aus Kenia oder Holland? Wenn es um bewusstes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zucker aus Paraguay oder aus der Schweiz? Rosen aus Kenia oder Holland? Wenn es um bewusstes Einkaufen geht, ist es nicht immer einfach, sich zu entscheiden.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nahezu alles, was wir kaufen, ist irgendwie in globale Warenströme eingebunden, Selbst lokal erzeugte Produkte können nicht in grösseren Mengen produziert und in die Verkaufsstellen transportiert werdne, wenn nicht zuvor Erdöl importiert wird, das die Grundlage bildet für Düngemittel, das Benzin der Traktoren und Lastwagen sowie für die Herstellung der Einzelteile, aus denen die Fahrzeuge zusammen gebaut sind. </p>
<p class="bodytext">Die Herstellung, der Transport und die Lagerung von Waren verursachen Umweltkosten, die für KonsumentInnen meist nicht ersichtlich sind. Und um alles noch komplizierter zu machen: Ein vor Ort hergestelltes Produkt ist nicht grundsätzlich umweltfreundlicher als ein Produkt, das einen langen Transportweg hinter sich hat. Ferner ist zu bedenken, dass die Umweltverträglichkeit nur ein Aspekt unter vielen ist und gerade in Entwicklungsländern soziale und wirtschaftliche Aspekte eine ebenso wichtige (wenn nicht gar wichtigere) Rolle spielen. </p>
<p class="bodytext">Alles klar? Das Buch erläutert in verständlicher Sprache (vereinzelt Fachbegriffe), die konkreten Schritte zu einem fairen Welthandelssystem. Voraussetzung dafür sind unter anderem Mindestlöhne und Mindestpreise oder die Überprüfung der Produktionsstätten. Global Fair Trade enhält Materialien für den Unterricht, die zum besseren Verständnis der globalen Zusammenhänge beitragen und die SchülerInnen darin unterstützen, sich eine eigene Meinung zu bilden. </p>
<p class="bodytext">Übrigens: Zucker aus Paraguay schneidet - trotz längerem Transportweg - besser ab als Zucker aus hiesiger Produktion, weil die Zuckerrüben intensiver bearbeitet werden müssen als das Zuckerrohr. Und Rosen aus Kenia haben eine berssere Bilanz als solche aus Holland; aber nur im Winter, wenn in Holland die Treibhäuser beheizt werden müssen. </p>
<p class="bodytext"><i>Georgios Zervas: Global Fair Trade. Transparenz im Welthandel. Patmos, 2008, 199 Seiten,&nbsp;SFr. 31.50; Euro 18.-; ISBN 9783491360136; <br /><br />Das Buch ist erhältlich bei der Stiftung für Bildung und Entwicklung, Postfach 8366, 3001 Bern, Artikel-Nr. 3.3.8034; www.globaleducation.ch</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Jung &amp; Fair</category>
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			<category>Literatur</category>
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			<category><a href="themen/unternehmen.html" title="Unternehmen">Unternehmen</a></category>
			
			<author>info@akte.ch</author>
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 21:00:00 +0100</pubDate>
			
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