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		<title>fairunterwegs.org: jugend blog</title>
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			<title>fairunterwegs.org: jugend blog</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 10 Jul 2008 08:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Kenia - Donnerstag 10 Juli 2008</title>
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			<description>Die letzten Tage habe ich mich nur noch an Orten bewegt, die eine sichere Nähe zu einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die letzten Tage habe ich mich nur noch an Orten bewegt, die eine sichere Nähe zu einer funktionierenden Toilette garantieren. Irgendwo einen Käfer aufgelesen, der mich treu begleitet.</p>
<p class="bodytext">Donnerstag, der letzte Tag, die letzten Sitzungen, eine kurze Evaluation in wunderbarer Umgebung, auf der Terrasse des Nationalpark-Restaurants. Die andern geniessen das Essen, ich die Aussicht.</p>
<p class="bodytext">Zehn Tage Kenia, Embu, Nairobi - was bleibt? Viel zu tun, für alle. Es waren intensive Tage, schwierige Gespräche, Diskussionen manchmal, ein gegenseitiger Angewöhnungsprozess, der alle gefordert hat. Afrika und seine Kultur, das ist noch mal eine andere Dimension. Und den Kenianer ging’s mit uns wohl genau so. Sie haben von uns Vorgaben, Leitlinien, Aufträge erwartet, die wir ihnen nicht geben konnten, nicht geben wollten. imagine international ist ihr Projekt. Und wir haben von ihnen Strukturen, Konzepte erwartet, die sie noch gar nicht haben konnten. Kennen lernen war diesmal mehr als nur zu wissen, mit wem man/frau es zu tun hat. Es war ein langsamer, manchmal zähflüssiger Prozess, sich zu verstehen, zu begreifen, aus welcher Logik wer wie argumentiert. Es war aber auch ein gegenseitiger Lernprozess, der sich als tragfähige Basis erweisen könnte.</p>
<p class="bodytext">Kurzes Fazit, noch steht unsere interne Reiseevaluation aus: imagine international in Kenia ist möglich, aber die Zusammenarbeit wird von allen mehr abverlangen, als dies bis jetzt der Fall war. Und alle müssen sich gut überlegen, ob sie über die Ressourcen verfügen, diesen Prozess auf die Schiene zu bringen. Er birgt Risiko, aber auch die Chance, etwas Neues zu schaffen, gemeinsam. Gelingt er, ist es ein neuer Meilenstein in der noch jungen Geschichte von imagine international. Gelingt er, sind wir ganz nahe an der Zielsetzung, die wir 2004 formuliert haben: Gemeinsam über alle kulturellen und geographischen Grenzen hinweg ein Netzwerk von Jugendlichen gegen Rassismus und Diskriminierung aufzubauen.<br />Stefan</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kenia - Mittwoch 9 Juli 2008</title>
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			<description>Aufgewacht sind wir in einem neuen Hotel am anderen Ende der Stadt, in Westlands einer Region, wo...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Aufgewacht sind wir in einem neuen Hotel am anderen Ende der Stadt, in Westlands einer Region, wo sich vor allem die Weissen angesammelt haben. Allerdings ist auch das All African Conference of Churches ziemlich religiös angehaucht, was das Leben der Raucher ziemlich schwierig macht. Nach dem Morgenessen begaben wir uns an die Weiterarbeit am Projekt imagine Afrika. Wir versuchten mögliche Schwierigkeiten, die unsere Afrikanischen Freunde in ihrer Arbeit antreffen könnten herauszufinden und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen. </p>
<p class="bodytext">Mittags ging’s dann zum Lunch in eine nahe Shoppingmall. Essen in Kenia ist so eine Sache. Irgendwie merkt man, dass die Engländer ihre Spuren hinterlassen haben – Fastfood – meistens Burger und Pommes – die nach einer Woche durchgehend nicht mehr so gut schmecken wie zu Beginn. Durch den Nairobi-Stadtverkehr ging es zum Safari-Park. </p>
<p class="bodytext">Hier kam es zur nächsten dicken Überraschung. Für Einheimische kostet der Eintritt umgerechnet etwa zweieinhalb Dollar und für die Auswärtigen glatte 40 Dollar! Darauf beschlossen Jonas und Ich auf den Park zu verzichten, nahmen in der angrenzenden Lodge platz und schickten Lillian alleine auf die Reise.<br />Vier Stunden später kamen sie etwas gezeichnet zurück und wir begaben uns auf die Rückreise zum Hotel. <br />&nbsp;<br />Nach dem Abendessen forderte der lange Tag seinen Tribut und ein schnelles Ende war in Sicht. Morgen ist ja auch noch ein Tag!<br />Yannick </p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kenia - Dienstag 8 Juli 2008</title>
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			<description>Was darf man sich unter einem Massai Markt vorstellen, mitten in der  Hauptstadt Kenias? Wir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Was darf man sich unter einem Massai Markt vorstellen, mitten in der&nbsp; Hauptstadt Kenias? Wir können es euch jetzt erzählen: bevor wir den Markt mit unserem Bus erreicht haben, standen wir mehr als eine halbe Stunde im Verkehrschaos. Parkplatz in der Nähe? Nein! So wurden wir sehr prominent vor dem Markt herausgelassen und sogleich von den ersten Marktverkäufern in Beschlag genommen. „Jou Sistaaa!!!“ oder „my Friend“ hörten wir von allen Seiten. Ganz schwierig war es, die Übersicht zu behalten, denn zwischen den Marktständen hatte es kaum Platz zum stehen oder gehen. Hinter und vor uns wurden wird flankiert von unserer Keniadelegation. Beim Einkauf wurden wir von unserem Busfahrer John unterstützt. Er ist ein ausgebildeter Massai Krieger und kennt die Tricks der Verkäufer und hat alles was wir uns angesehen haben zu erst bestens geprüft.<br />Wir haben längst nicht alles vom Markt gesehen. Zu viele Stände und Menschen und zu wenig Platz. Zu dem wurden wir als Mzungu (weisse Menschen) erkannt und von Bettlern belagert. Wir kämpften uns den Weg zurück zu unserem Bus. Erschöpft von den Eindrücken ging es zurück ins Methodist Guest House. Wenig später mussten wir unsere Sachen packen und ein neues Hotel suchen. Unsere Reservation wurde überbucht und wurde somit ungültig. Also machten wir uns auf den Weg eine neue Unterkunft für die letzten zwei Nächte zu finden. Thats what we call a challenge...<br />Nach dem Nachtessen hatten wir ein sehr erfolgreiches Meeting. imagine Kenia ist in die Köpfe unserer Delegation übergegangen. Die Kasinter und Eyaaner sind ein Team geworden, sie arbeiten nun zusammen als ein Team, nicht mehr als zwei Organisationen und somit konnten wir konkret über Inhalte sprechen. Wir sind gespannt was kommen wird....</p>
<p class="bodytext">Jonas </p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 08:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kenia - Montag 7 Juli 2008</title>
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			<description>Nach der Grenzerfahrung vom Sonntag war es nun Zeit, dass wir Schweizer unser Programm...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach der Grenzerfahrung vom Sonntag war es nun Zeit, dass wir Schweizer unser Programm starteten.</p>
<p class="bodytext">Ziel der Reise ist herauszufinden, ob und wie ein drittes imagine international in Kenia möglich ist.<br />Wir hatten inzwischen Zeit, diverse Eindrücke zu sammeln, uns ein kleines Bild der beiden Gruppen zu machen. Eine der grössten Schwierigkeit, welche sich hier stellt, ist, dass es zum ersten Mal keine Dachorganisation im Hintergrund gibt.</p>
<p class="bodytext">In Brasilien ist das CAMM, welches gewisse Erfahrung und somit auch Sicherheit mitbringt, ebenso in Kolumbien mit der Corporacion Region, einer grossen NGO. Hier in Kenia treffen wir aber auf zwei kleine, selbstständige Jugendgruppen, welche bisher nur in ihren Communities agiert haben.<br />Unser primäres Ziel ist es also herauszufinden, wie sich die zwei Gruppen ein imagine Kenia vorstellen können, wie die Zusammenarbeit aussehen könnte, denn zwischen den beiden Orten Nairobi und Embu liegen doch immerhin 200km. Wir planten für den Montag zwei Panels, am Morgen eines und am späteren Nachmittag das zweite.</p>
<p class="bodytext">Am Morgen präsentierten wir imagine Basel mittels Filmen, Diashows und Powerpointpräsentationen.<br />Wir schilderten unsere Struktur, Arbeitsweise, unsere Probleme und Ziele. Nach knapp zwei Stunden, konnte man den vier Gesichtern einen beeindruckten und leicht erstaunten Ausdruck entnehmen.<br />Sie waren gleichzeitig überrascht, beeindruckt, begeistert und auch ein bisschen verängstigt von der ungeahnten Dimension von imagine Basel. Am Nachmittag war es dann an ihnen, mögliche Strukturen und Ideen zu imagine Kenia zu entwickeln.</p>
<p class="bodytext">Präsentiert haben sie eine grosse Vision von einem imagine Afrika. Ein Festival, welches das ganze Land, ganz Afrika beeinflussen und verändern soll. Für uns Anlass, noch ein drittes Panel am Abend zu starten. Wir haben ihnen klar gemacht, dass eine so riesige Vision nicht umsetzbar ist, Strukturen nicht verheben könnten.<br />Wir haben sie nochmals ausarbeiten lassen, wie die Zusammenarbeit zwischen ihnen genau aussehen könnte, denn wir brauchen gewisse Strukturen und klare Ziele, damit wir sicher sein können, dass einerseits die Zusammenarbeit funktioniert und auch fast viel wichtiger, die beiden Organisationen nicht an einem zu grossen Projekt zerbrechen.</p>
<p class="bodytext">Im Vorfeld kamen wir von imagine Basel auf die Idee eines Dachverbands, welche die zwei Organisationen verbindet. Tatsächlich kamen sie unabhängig von uns auf eine ähnliche Idee, die Gründung einer NGO.<br />In dieser NGO könnte gemeinsam etwas Neues gegründet werden, nicht mehr die einzelnen Organisationen EYAA und Kasinter würden im Vordergrund stehen, sondern gemeinsam verbunden mittels einer NGO eine neue gemeinsame Zukunft (zu den weiter bestehenden Organisationen) aufbauen.<br />Ein weiterer Vorteil einer NGO ist, dass sie dann tatsächlich landesweit, oder auch schon nur in Nairobi und Embu arbeiten können. Denn die Community based organisations wie die beiden es sind, dürfen nur sehr eingeschränkt in ihren Quartieren agieren und zum Beispiel auch kein Fundraising im grösseren Rahmen betreiben.</p>
<p class="bodytext">Für uns ein kleiner Erfolg nach diesem ersten, arbeitsreichen Tag. Doch wir haben nicht nur gearbeitet, am Mittag wurden wir von Simon und seiner Frau Nancy zu einem Mittagessen in ihrem Haus eingeladen.<br />Die beiden wohnen am Rande des Slums, welches wir am Sonntag besucht haben. Sie haben eine Kuh, drei Ziegen und ein paar Hühner. Wir wurden&nbsp; für 2 Stunden wieder in eine ganz andere Welt katapultiert. Eine winzig kleine Farm, bestehend aus einer „Küchen-Barracke“, einem Stall, einem Gebäude mit Wohn- und Schlafzimmer und noch einem kleinen, undefinierbaren Hüttchen, umrahm von einer Mauer, welche die Räume und den „Innenhof“ von der Strasse trennt. Kaum angekommen, startete Simon den DVD Player mit dem Film ihrer Hochzeit. Ein mind. 2 Std. Film, wir wissen es nicht genau, denn wir haben uns doch leicht ablenken lassen und manchmal auch den Knopf zum Vorspulen gedrückt.</p>
<p class="bodytext">Ein guter Start in die zweite Hälfte unseres Aufenthalts, wir sind gespannt, was die verschiedenen Sitzungen noch alles hervorbringen werden, denn der Grundstein für ein drittes imagine international wurde gelegt. </p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kenia - Sonntag 6 Juli 2008</title>
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			<description>Slum in Embu, Slum in Nairobi, Besuch bei Kasinter, der zweiten potentiellen imagine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Slum in Embu, Slum in Nairobi, Besuch bei Kasinter, der zweiten potentiellen imagine international-Gruppe. Sie haben ein Fest vorbereitet in einer Schule mit behinderten Kindern, um einerseits ihr Wirkungsfeld, andererseits ihre Arbeit zu zeigen.</p>
<p class="bodytext">Stöckchendünne Beine, kaum 40 Zentimeter lang, ein Oberkörper, der mit spindeldürren Ärmchen haltlos hin und her schwankt, ein Köpfchen, kaum grösser als eine Männerfaust, daneben ein Kopf wie ein Ballon auf einem formlosen Körper, ein Strichdünner Mund, der nur gutturale Laute von sich gibt, sieben, acht Kinder, 12, 13 Jahre alt, in zusammengezimmerten Holzrollstühlen, an der Kopfseite des feuchten, dunklen Raums Matten, auf denen sich drei kleinere Körper hin und her wälzen, unfähig, sich motorisch nur einigermassen zu kontrollieren, 10 m2 Elend, das Hilflosigkeit in Wut verwandelt, die sich nirgends hin richten und nur noch durch Teilnahmslosigkeit gebändigt werden kann. Auf der kleinen Bank zwei junge Frauen, die sich stoisch der Kinder annehmen, ausgestossene, ausgesetzte Kinder. Aber welche Mutter in einem Slum wie Kasarani hat Zeit, sich 24 Stunden am Tag um ein Kind zu kümmern, wenn 5, 6 weitere Münder zu stopfen sind?</p>
<p class="bodytext">Danach drei Stunden Vorführungen, Tänzer, Akrobaten, Theater, wir auf Plastikstühlen, wie ausgestellt, uns gegenüber 60, 70 teils schwerst behinderte Kinder, verzweifelt müht man den Blick auf die Vorführungen, versucht, das Gegenüber zu vergessen. Weghören, wegschauen, weglaufen möchte man, raus auf die Strasse, auf der der Regen übel riechende Kloaken hinterlassen hat. Eine Grenzerfahrung, bei der selbst Sarkasmus und Zynismus nicht mehr weiter helfen.</p>
<p class="bodytext">Stefan</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			
			
			<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kenia - Saamstag 5 Juli 008</title>
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			<description>Der Samstag stand ganz im Zeichen von der Rückkehr nach Nairobi. Nach dem Frühstück packten wir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Samstag stand ganz im Zeichen von der Rückkehr nach Nairobi. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und checkten aus dem Hotel aus.In Embu wurden wir von den Jugendlichen durch die Stadt geführt. Der Marsch ging durch die Slums, die auf die Namen “Dallas“ und “Bonanza“ hörten, und waren durchaus ein wenig einschüchternd.</p>
<p class="bodytext">Wir entschieden uns den Lunch auf dem Rückweg nach Nairobi einzunehmen und machten uns auf den Weg – zum Lunch kam es allerdings erst am Zielort. Die Fahrt von Embu dauerte zwei Stunden und führte uns durch die wilden Landschaften des afrikanischen Hinterlandes. Ich war froh, dass wir einen eigenen Fahrer und Bus hatten, denn das lokale Transportsystem sah doch ziemlich besorgniserregend aus.</p>
<p class="bodytext">Im Bankenzentrum von Nairobi fanden wir ein schönes Lokal mit Aussicht auf das „treibige Geschäften“.</p>
<p class="bodytext">Das kenianische Essen besteht zu grossen Teilen aus Fleisch und das meist im Schnellverfahren gekocht – nämlich frittiert. Schmecken tut’s – aber die Abwechslung fehlt.<br />Nach dem späten Lunch checkten wir in unserem Hotel ein und verbrachten, aufgrund der Anstrengungen einen eher geruhsamen Abend auf der Terrasse.</p>
<p class="bodytext">Yannick<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kenia - Freitag 4 Juli 2008</title>
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			<description>Heute stand ein Schulbesuch auf dem Programm. Zuerst durften wir dir Direktorin kennen lernen. Wir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Heute stand ein Schulbesuch auf dem Programm. Zuerst durften wir dir Direktorin kennen lernen. Wir sassen alle zusammen in einem kleinen Büro und hörten mehr oder weniger gespannt den Worten der Direktorin zu. Danach führte sie uns zu einer Klasse auf dem Pausenhof, wo sie uns ihre Präsentationen vorzeigten, wie zum Beispiel Sprechgesang. Der Lehrer animierte die Klasse uns Fragen zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler, alle zwischen 8 und 16 Jahre alt, interessierten sich vor allem für das politische System der Schweiz, was uns sehr verwundert hat, verglichen mit Schülern bei uns. Bei der weiteren Besichtigung des Schulareals wurden wir von den kleinsten der Schule begleitet. Sie lachten, rannten uns nach und versuchten uns zu berühren, wir kamen uns vor wie Popstars. Kurz darauf eilten uns einige Lehrer zur Hilfe und schickten die Klassen zurück in ihre Zimmer.</p>
<p class="bodytext">Den Nachmittag verbrachten wir auf einem Berg. Eine halbstündige Wanderung auf einem steilen Weg hat uns auf die kleine Hochebene gebracht. Die Aussicht war umwerfend. Wir blickten über die Ebene und unterhielten uns mit den Jugendlichen aus Embu, welche uns den ganzen Tag begleiteten. Der Aufstieg war ansträngend, nicht nur die Aussicht war atemberaubend. Ein erfolgreicher Tag mit vielen schönen Eindrücken ging zu Ende mit einem Ruhigen Abend in unserem Hotel in Embu. </p>
<p class="bodytext">Jonas</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 12:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kenia - Donnerstag 3 Juli 2008</title>
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			<description>Quer durch den Grossstadtmoloch Nairobi, vorbei an ein paar Erinnerungen vom Weltsozialforum aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Quer durch den Grossstadtmoloch Nairobi, vorbei an ein paar Erinnerungen vom Weltsozialforum aus dem letzten Jahr, das Stadion, das Slum Kasarani, das wir die nächsten Tage besuchen werden, on the road to Embu. Eine ereignislose Fahrt, die kenianische Provinz, die an vieles erinnert, das ich Jahre zuvor in Moçambique sah. Die Kleinstläden, gebrauchte Lastwagenpneus, Frauen und Jugendliche, die vor Kleinstwarenmengen sitzen und auf KäuferInnen warten.</p>
<p class="bodytext">Embu, Provinzhaupstadt, 200'000 EinwohnerInnen, wo die Hauptstrassennoch geteert sind und seitlich übergangslos in roter Erde enden. Embu Youth Aids Advocates (EYAA), die Organisation, die wir besuchen um eine eventuelle Zusammenarbeit mit imagine international zu diskutieren, hat im Hinterhof einer verfallenden Werkshalle von der Gemeinde einen Anbau zur Verfügung gestellt bekommen. Sie haben renoviert, gemalt, Türen und Fenster eingesetzt, und nun sitzen wir hier, 18 Jugendliche mit meiner Ausnahme, auf 12 Quadratmeter, Schulter an Schulter, and we share our experiences.</p>
<p class="bodytext">Eine reine Freiwilligenorganisation, die bei Jugendlichen und in Schulen Aidspräventionsarbeit leistet, mit Forums- und Puppentheater, Stücke, die selber entwickeln, schreiben und aufführen. Da sie über kaum Geld verfügen und sich den Bus nicht leisten können, sind sie oft zu Fuss mit dem ganzen Equipment unterwegs, in die um liegenden Weiler und Schulen, Kilometer weit.<br /><br />Sie haben Fragekästen eingerichtet in Schulen, wo alle Fragen, Sorgen, Probleme deponieren können. Oft geht es um Freundschaft, um erste Liebeserfahrungen. Oder auch: „Es gibt Kondome für Grosse. Gibt’s das auch fürt Kleine?“ Lustig auf den ersten Blick, weniger lustig wahrscheinlich, wenn man den Hintergrund kennen würde.</p>
<p class="bodytext">Wir alle stellen uns und unsere Organisationen vor, es gibt viele Fragen zu imagine, vor allem zu persönlichen Erfahrungen mit Rasismus und Gewalt, zur Organisation des Anlasses, zu meinen persönlichen Herausforderungen. The biggest challenge? To learn to trust and to learn to share power and responsability.<br /><br />Morgen werden wir Aktivitäten von EYAA besuchen, mitmachen. Wir sind gespannt.<br /><br />Stefan</p>]]></content:encoded>
			<category><a href="laender/kenia/in-kuerze.html" title="Kenia">Kenia</a></category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kolumbien - Mittwoch 10 Oktober 2007</title>
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			<description>Von Vogelgezwitscher geweckt, sprangen wir vom dem Bett direkt in den Pool. Noch mit nassen Haaren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Von Vogelgezwitscher geweckt, sprangen wir vom dem Bett direkt in den Pool. Noch mit nassen Haaren begannen die einen mit dem Frühstück, welches heute nicht nur Rührei und Arepas, sondern auch Konfitüre, Chocolo, Schinken und Früchte beinhaltete. Auch ein paar Langschläfer krochen langsam aus ihren Betten.<br />Nach dem Frühstück machten sich neun „Suizombianos“ (plus Chauffeur in Badehose) mit dem Bus auf Richtung Stadtzentrum von Santa Fe.</p>
<p class="bodytext">Während der Rest unter Kokospalmen am Pool faulenzte, tuckerten die neun EntdeckerInnen zur Puente Occidental, welche über dem Rio Cauca (der laut Jonas voller Krokodilen ist...) verläuft. Die 1887 von Jose Maria Villa konstruierte Hängebrücke war beeindruckend: Sie knarrte und wackelte, alsbald ein Fahrzeug über die Brücke fuhr. Trotz der Hitze genossen wir die wunderschöne Aussicht auf die kolumbianische Berglandschaft.</p>
<p class="bodytext">In Santa Fe angekommen, wurden wir magisch von der bunten Vielfalt der Marktstände angezogen. Uns mit neu gekauften Fächern Luft zuwedelnd, sahen wir uns das Städtchen bei Tageslicht an. Trotz erfrischendem Eis, war nach unserer Rückkehr zur Finca ein Bad zur Abkühlung von Nöten. Spontan entwickelte sich eine neue, etwas heftige Art von Wasserball, ein Amüsement sowohl für die SpielerInnen, wie auch die ZuschauerInnen.<br />Nach kolumbianischer Zeitrechnung gesehen pünktlich, machten wir uns auf den Weg zurück nach Medellin. Siebenundzwanzig Personen quetschten sich bis in einen Nachbarort in den Bus mit zwanzig Plätzen, wo dann aber ein Paar freiwillig mit dem öffentlichen Bus weiterfuhren. Voller Vorfreude auf den „Geschmank“ (Eine Wortkreation von Pan: Geschmack und Gestank) von Medellin, kurvten wir auf dem „erdrutschgeschädigten“ Weg an Bananenplantagen und kleinen Häusern vorbei. Die Schönheit der Landschaft, welche durch den Regen etwas Schleierhaftes bekam, kann man mit Worten kaum beschreiben. Unmittelbar nach der Ankunft im Hotel, wurde die –inzwischen bei uns legendäre- Saftbar gestürmt. Wir bekamen eine halbe Stunde Zeit, um uns den Staub der Reise abzuwaschen, bis wir uns anschliessend für das Abendessen wieder trafen. Wir teilten uns dafür in zwei Gruppen auf, um die Wartezeit aufs Essen zu verkürzen. Die eine Gruppe ging ins Su Menu, die andere schräg vis-à-vis in ein anderes Restaurant. Trotz kleinerer Gruppe, war die Bedienung in diesem Restaurant schlicht und einfach überfordert, aber immerhin gab’s dann doch noch was zu essen. Voll gestopft mit Schokoladenkuchen, rollten „die Süssen“ ins Hotel zurück. Auch dieser Abend wurde mit einem Bierchen auf der Terrasse abgeschlossen, dieses Mal begleitet von Regen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			<category><a href="laender/kolumbien/in-kuerze.html" title="Kolumbien">Kolumbien</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 13:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kolumbien - Dienstag 9 Oktober 2007 </title>
			<link>http://www.fairunterwegs.org/jugend/events/blog-detail/article/kolumbien-dienstag-9-oktober-2007.html?no_cache=1</link>
			<description>Ein grauer, kalter, regnerischer Morgen. Unser Bus wartet bereits eine Stunde vor vereinbarter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ein grauer, kalter, regnerischer Morgen. Unser Bus wartet bereits eine Stunde vor vereinbarter Uhrzeit vor unserem Hotel. Ein kurzes und frühes Frühstück für uns. Eine nach dem anderen versammelt sich mit seiner Reisetasche im Hoteleingang, die Angestellten und der Chef schauen komisch, wir werden gefragt, wo’s denn hingehen soll. Wahrscheinlich überkam sie die Angst einer plötzlichen Abreise unsererseits, ohne dass wir die Rechnung bezahlen. Wir erklärten, dass wir übers Wochenende nach Santa Fe gehen würden. Die ehemalige Hauptstadt des Departements Antioquia liegt ca. 2h ausserhalb von Medellin, sie ist tiefer gelegen und von daher ist es dort auch deutlich wärmer. Auch ein paar KolumbianerInnen kommen zu unserem Hotel. Doch irgendetwas geht nicht auf – wir sind zu viele, im Bus hat es doch nur Platz für 20 Personen, sprich genau für uns SchweizerInnen. Wir fragen nach. Ein Missverständnis. Jota (unser Chefbetreuer &#9786; ) nahm aufgrund eines Gespräches vom Vorabend an, dass drei von uns später mit den anderen Kolumbianern nachreisen würden. Kurzerhand erklären sich Nico und Lilly, welche Santa Fe schon kennen, bereit, später mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nachzureisen. Eine richtige Entscheidung, denn wir lernten ein Verkehrsmittel kennen, das wir in dessen Funktion so noch nicht kannten. Ein „Auto-Taxi-Bus“. Ein normaler Personenwagen, welcher wie ein Taxi bestellt werden kann und einem zu einem beliebigen Ort fährt, aber nur, wenn es eine längere Strecke ist. Kosten tut dieses Autotaxi ungefähr soviel wie ein Bus, welcher ebenfalls weiter als der Stadtverkehr fährt.<br />Die Reise konnte also auch für Nico, Lilly, Tatiana und David losgehen. Das Wetter verschlechterte sich, Nebel kam auf. Wir kurvten die Hügel hoch, den Felsen entlang, der Nebel wurde dichter, verschlang die Berge, Täler und Häuser in sich. Verschlang die Strasse, teilweise war die Sicht auf 3m beschränkt. Die Nebel von Avalon in Kolumbien.<br />Abrupt bremste unser Auto, auf der Strasse lagen Felsblöcke. Ein paar Meter weiter ein Kegel aus Schutt und Dreck. Die Hänge rutschten und versperrten die Strasse fast komplett. Vergangene Nacht hatte es einen starken, anhaltenden Regen, welcher zu diesen Abrutschen führte. Gekonnt umkurvte unser Fahrer die Hindernisse. Auch auf dem weiteren Weg fuhren wir immer wieder an Schutt, Dreck und Steinen auf der Strasse vorbei. Dabei kam uns das Unwetter vom vergangenen August in der Schweiz in den Sinn. Den Medienrummel den es gab, hier las und hörte man nichts dergleichen, die Leute nahmen es zur Kenntnis und begannen vereinzelt mit Räumungsarbeiten. Kinder regelten den Verkehr, ältere Männer bugsierten die Steine von der Strasse. Technische Hilfsmittel? Von wegen. Schaufeln und Hände. Vereinzelt mal ein „Lastwagen“.</p>
<p class="bodytext">Wir näherten uns Santa Fe als unser Taxi von der Strasse in einen kleinen Weg abbiegt, denn laut Adresse, soll unsere Finca irgendwo hier sein. Wir waren&nbsp;ein bisschen ratlos, denn wir hatten angenommen, dass die Finca mehr oder weniger im Stadtzentrum liegt. Nächstes Missverständnis an diesem Tag. Wir kamen tatsächlich an, die Busgruppe richtete sich gerade ein. Die Reiseleitung versammelte sich, es wird besprochen was wir jetzt tun sollen, denn der Stadtkern lag noch ungefähr 15km entfernt, unmöglich um zu Fuss hinzugelangen und unser Busfahrer sollte laut Abmachung am gleichen Tag wieder zurück nach Medellin fahren. Unser Busfahrer. Es sollte mal erwähnt werden, dass wir seit der Ankunft am Flughafen immer den gleichen Fahrer mit dem gleichen Bus haben. Fast zu allen Tages- und Nachtzeiten fährt er unsere Gruppe überall hin wo wir wollen. Es herrscht auch keine Anonymität, wir unterhalten uns stets mit ihm, er legt unsere Musik auf und ist enorm geduldig. Ihm und seiner Entscheidung, mit uns bis zum nächsten Tag auf der Finca zu bleiben, verdanken wir es, dass wir das Städtchen Santa Fe überhaupt zu Gesicht bekamen. Obwohl er keine Kleider zum wechseln und nicht mal eine Badehose dabei hatte (was enorm fies ist, wenn man bedenkt, dass wir einen grossen Pool im Garten haben), erklärte er sich bereit, auch zu bleiben, damit wir am Abend und evtl. am nächsten Tag noch Santa Fe besuchen konnten. Ein grosses Dankeschön an unseren Busfahrer.<br />Der Rest des Tages ist relativ einfach zu beschreiben: Wir waren alle entweder im oder um den Pool, unter Kokospalmen oder unter freiem Himmel. Musik (dieses Mal irgendwelche Schnulzen von unserem Busfahrer...) erklingt in voller Lautstärke aus der Stereoanlage. Einige lesen, malen, schlafen oder sonnen sich. <br />Aus- und Entspannen stand auf dem Terminplan. Nicht schwierig in dieser Umgebung: Die Finca liegt fast in einem kleinem Urwald. Palmen, Bananenbäume, sonstige üppige Pflanzen, für uns ein kleines Paradies. <br />Nach dem Mittagessen stiessen noch weitere KolumbianerInnen zu uns. The Show can go on. Wir feierten- und zwar wieder Mal einen Geburtstag.</p>
<p class="bodytext">David, ein medellinscher imaginler wurde 20 Jahre alt. Sogar eine Torte wurde mitgebracht und von allen verzerrt. Ein kurzer Beschrieb wie das Tortenessen in Kolumbien funktioniert: Man habe eine grosse Torte, welche vor allem aus Sahne oder ähnlichen Cremes besteht. Teller sind kein Thema, geschweige den Gabeln oder Löffel. Die „Fünfzinkige“ (Hand) und Serviette sind absolut zweckgerecht.<br />Wir assen mit, der ein oder andere Kommentar lässt aber darauf schliessen, dass wir uns doch alle wieder auf die Schweizerische Torten-Ess-Kultur freuen. <br />Am Abend gingen wir noch zusammen ins Dorf. Dieses Mal aber alle -sprich ca. 30 Personen - im Bus mit unserem Busfahrer. <br />Das Städtchen im Kolonialstil provozierte sogleich diverse „aaah“ und „jöööö“ aus unserem Mund. Wir schlenderten ein wenig durch die Strassen und liessen die Eindrücke auf uns wirken. Beim Hauptplatz sassen wir dann in eine kleine Bar und tranken noch gemeinsam etwas. Zurück auf der Finca liess sich das Programm nicht mehr verfolgen: Schlafen, dösen, weiterfeiern, reden, wahrscheinlich war&nbsp;von allem etwas dabei. <br />Vielleicht bestaunte auch die eine oder der andere den Himmel: denn hier zeigte er sich in seiner vollen Sternen-Pracht, anders als in Medellin.</p>
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			<category><a href="laender/kolumbien/in-kuerze.html" title="Kolumbien">Kolumbien</a></category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 13:52:00 +0200</pubDate>
			
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