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27. November 2008

Für einen fairen Austausch mit Palästina – auch im Tourismus!

Anlässlich des Tages der internationalen Solidarität mit dem palästinensischen Volk vom 29....

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27. November 2008

Neue Aktionsplattform für Reisen ins Heilige Land

fairunterwegs.org verschafft dem Aufruf aus Palästina Gehör

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27. November 2008

Öltropfen auf den heissen Stein – eine Reise zu den Olivenhainen in Palästina

Herbst ist Erntezeit in Palästina: Nach dem ersten Regen, der den Staub wegwäscht, gehen die...

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Arbeit

Arbeit

Tourismus gilt als einer der wichtigsten Arbeitgeber der Welt: An die 100 Millionen Arbeitsplätze bietet er direkt in Hotels und Reiseunternehmen. Dazu kommen weit über 100 Millionen Jobs in Zulieferbetrieben, Transport- und Bauunternehmen, schätzt der „World Travel and Tourism Council“ (WTTC). Nicht erfasst in dieser Zahl sind all die Wirtinnen von Familienpensionen und „Bed&Breakfast“, die StrassenhändlerInnen, Souvenirverkäufer und selbst ernannten Guides, die rund um Hotels und Touristenattraktionen tätig sind. Sie gehören zum „informellen Sektor“, der nicht durch Arbeitsverträge geregelt ist.

Kein Wunder, wird der Tourismus weltweit für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen gefördert. Zu wenig beachtet wird dabei, welche Arbeitsplätze mit dem Tourismus geschaffen werden und wie viele gerade durch die Förderung des Tourismus in angestammten Erwerbszweigen verloren gehen – wenn etwa Fischer keinen Zugang zum Strand mehr haben oder Bauernfamilien ihr Land für die Subsistenzwirtschaft verlieren.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) kommt in ihren Studien zum Schluss, dass die Arbeitsbedingungen im Tourismus im Durchschnitt schlechter sind als in vielen anderen Wirtschaftsbereichen: tiefe Löhne, lange unregelmässige Arbeitszeiten, prekäre Bedingungen ohne Verträge, Kündigungsschutz und Sozialversicherungen. Gewerkschaftliche Organisation wird untersagt. Ausbildung und Aufstiegschancen sind gering; Führungsposten werden zudem oft von ausländischen Fachleuten wahrgenommen.

Schätzungsweise 60 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, die durchschnittlich fast ein Viertel weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen für dieselbe Arbeit. Zudem stehen sie mit Haushalt und Kindern oft unter einer Doppelbelastung, die ihre Arbeitstage unendlich lange macht. Das gilt auch für Frauen, die – vielleicht weil sie über ein kleines Kapital, ein eigenes Haus oder besondere Fähigkeiten verfügen oder Kredit aufnehmen können – ein eigenes Unternehmen gründen, Zimmer vermieten, einen Strassenstand oder Laden eröffnen. Die Selbstbestimmung in der Arbeit kann jedoch gewisse Nachteile des Angestelltenverhältnisses kompensieren. So oder so – Frauen benötigen im Tourismus gezielte Unterstützung, um davon profitieren zu können und nicht ausgebeutet zu werden.

Alarmierend ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren im Tourismus. Gemäss Schätzungen der ILO machen sie 10 bis 15 Prozent des touristischen Arbeitsmarktes aus – das sind nach konservativen Schätzungen rund 13 bis 19 Millionen Minderjährige. Die Betroffenen sind meist gezwungen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und zum Familieneinkommen beizutragen. Deshalb helfen nur umsichtige Massnahmen seitens der Tourismusindustrie und der Behörden, diesen Minderjährigen neue Perspektiven zu verschaffen. Mehr dazu bei Zahlen & Fakten.


News

23. Oktober 2008 Kerala/Südindien: Teilerfolg beim Streik der Hausboot-Arbeiter in den Backwaters

Basel, 17.10.2008, akte/ Während einer knappen Woche kamen im September die touristischen Aktivitäten in den Backwaters im Appaluza-Kuttanad-Gebiet in Kerala zum Erliegen. Dies zu einem Zeitpunkt, da für das traditionelle...


16. Oktober 2008 Malediven: Tourismusangestellte wehren sich für Arbeitsrechte und gründen Gewerkschaft

Basel, 17.10.2008, akte/ Erstmals in der Geschichte des Inselstaates hat das Parlament der Malediven ein Arbeitsgesetz verabschiedet. Darin werden der Mindestlohn, die maximale Arbeitszeit, die Pflicht zu Verträgen,...


16. Oktober 2008 Goa/Indien: Gewerkschaftsfusion mit neuen Forderungen

Verschiedene Gewerkschaften des Hotelpersonals in Goa haben sich zur Goa Abteilung der Hotel Federation of India (HEFOI) zusammengeschlossen. Dies geschah kürzlich an einer Gewerkschaftskonferenz in Margao.

 

 


16. Oktober 2008 Reiseleitung - kein Jekami-Job

Die hoch verantwortliche Arbeit erfordert eine formelle Qualifikation und entsprechende Entlöhnung


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Letzte Aktualisierung: 02.12 2008