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27. November 2008

Für einen fairen Austausch mit Palästina – auch im Tourismus!

Anlässlich des Tages der internationalen Solidarität mit dem palästinensischen Volk vom 29....

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27. November 2008

Neue Aktionsplattform für Reisen ins Heilige Land

fairunterwegs.org verschafft dem Aufruf aus Palästina Gehör

Basel, 27.11.2008, akte/ Was braucht...

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27. November 2008

Öltropfen auf den heissen Stein – eine Reise zu den Olivenhainen in Palästina

Herbst ist Erntezeit in Palästina: Nach dem ersten Regen, der den Staub wegwäscht, gehen die...

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Finanz- & Handelspolitik

Finanz- und Handelspolitik

Das rasante Wachstum des internationalen Tourismus ist sicher auf die stetig steigende Nachfrage von immer kaufkräftigeren KonsumentInnen zurückzuführen. Die hohen Wachstumsraten sind klar aber auch das Resultat einer gezielten Förderung des Sektors, der im Rahmen der internationalen Finanz- und Handelspolitik als vielversprechender Devisenbeschaffer und Entwicklungsweg erachtet wird.

So fördern gerade verschuldete Länder des Südens den Tourismus auf „Empfehlung“ der Gläubiger im Rahmen der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erlassenen Strukturanpassungen und öffnen in der Folge der Freihandelsabkommen (GATS) der Welthandelsorganisation ihre Märkte laufend weiter für ausländische Anbieter. Dafür investieren Tourismusländer in teure Infrastrukturen (Flughäfen, Strassen, Wasserversorgung etc.), ziehen kapitalkräftige private Anleger für den Bau von Hotels mit attraktiven Investitionsanreizen (Steuerbefreiungen, günstigen Tarife für Wasser, Strom oder den Erwerb von Land etc.) und gewähren ausländischen Unternehmen immer mehr Freiheit.

Im harten Konkurrenzkampf unter den Tourismusländern werden gigantische Vorhaben geplant, meist über die Köpfe der betroffenen AnwohnerInnen hinweg. Dabei wird mit Millionenbeträgen jongliert, die nicht selten in privaten Taschen verschwinden. Die teuren Infrastrukturausbauten und Fördermassnahmen gehen aber zu Lasten der Staatskasse, letztlich der SteuerzahlerInnen im Tourismusgebiet, und kurbeln oft die Staatsverschuldung weiter an. Derweil haben Regierungen und Gemeinden aufgrund der in den international verbindlichen GATS-Abkommen gewährten Zugeständnisse an die Privatwirtschaft immer weniger Spielraum, zum Beispiel von einem Hotel zu verlangen, lokale Arbeitskräfte einzustellen oder Produkte aus der Region zu beziehen.

Wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus im Süden sind im Rahmen der heutigen Finanz- und Handelspolitik, die von den Wirtschaftsministerien und -kapitänen der Industrieländer bestimmt wird, nicht gewährleistet.


News

08. Oktober 2008 Verhandlungen über das bilaterale Freihandelsabkommen EFTA–Indien

Indische Zivilgesellschaft über Demokratiedefizite beunruhigt

Eine Delegation der indischen Zivilgesellschaft hat am Dienstag in Bern ihre Bedenken über die Verhandlungen zum bilateralen Freihandelsabkommen zwischen den...


24. September 2008 Vung Tau/Vietnam: Thuy Van Beach-Megaresort scheitert an den Finanzen

Basel, 24.09.2008, akte/ Aus ist der Traum für ein touristisches Megaresort am Thuy Van-Strand in Vung Tau/Vietnam. Die Hafenstadt im Südosten Vietnams ist Zentrum der Erdölverarbeitung und des Tourismus. Am Strand, wo...


15. September 2008 Langer Abschied vom Washington Consensus

Im Mai legte die „Wachstumskommission“ der Weltbank den „Wachstumsreport“ vor. Sie distanziert sich darin von ihren entwicklungsökonomischen Vorstellungen, die als „Washington Consensus“ bekannt sind. So stellt der Report fest,...


18. August 2008 Bleiben Millenniumsziele leeres Versprechen?

An der zweiten UNO-Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung vom 29. November bis 2. Dezember 2008 in Doha wird Bilanz darüber gezogen, wie weit die an der ersten Konferenz von Monterrey 2002 gemachten Zusagen der Regierungen...


22. Mai 2008 Euro 08: Ein nachhaltiger Grossanlass?

Erwartet werden in der Region Basel 750'000 Besucher und Besucherinnen in den Fanzonen, 110'000 Übernachtungsgäste und 200'000 Tagesgäste - die Euro 08 ist in aller Munde und in Werbung und Medien omnipräsent. Aber wie steht es...


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Letzte Aktualisierung: 02.12 2008