Aktionen
Die Informationen zu unseren inhaltlichen
Schwerpunkten und
Kampagnen finden Sie auf der Plattform Aktionen.
Aktuelle Themen:
24. Mai 2012
Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Als erster Tourismuskonzern will Kuoni seine Verantwortung für die Respektierung der Menschenrechte übernehmen
Gerade ein Jahr ist es her, dass der Uno-Menschenrechtsrat die Leitlinien für Unternehmen und...
23. Mai 2012
Kulturerbe ohne Menschen?
Leben in den Ruinen von Hampi
23. Mai 2012
Lesereise: Fair unterwegs mit Barbara Ehringhaus, Schutzpatronin des Mont-Blanc
Seit einem halben Jahrhundert reist Barbara Ehringhaus rund um unseren Planeten und mit Vorliebe in...
Finanz- & Handelspolitik
Finanz- und Handelspolitik
Das rasante Wachstum des internationalen Tourismus ist sicher auf die stetig steigende Nachfrage von immer kaufkräftigeren KonsumentInnen zurückzuführen. Die hohen Wachstumsraten sind klar aber auch das Resultat einer gezielten Förderung des Sektors, der im Rahmen der internationalen Finanz- und Handelspolitik als vielversprechender Devisenbeschaffer und Entwicklungsweg erachtet wird.
So fördern gerade verschuldete Länder des Südens den Tourismus auf „Empfehlung“ der Gläubiger im Rahmen der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erlassenen Strukturanpassungen und öffnen in der Folge der Freihandelsabkommen (GATS) der Welthandelsorganisation ihre Märkte laufend weiter für ausländische Anbieter. Dafür investieren Tourismusländer in teure Infrastrukturen (Flughäfen, Strassen, Wasserversorgung etc.), ziehen kapitalkräftige private Anleger für den Bau von Hotels mit attraktiven Investitionsanreizen (Steuerbefreiungen, günstigen Tarife für Wasser, Strom oder den Erwerb von Land etc.) und gewähren ausländischen Unternehmen immer mehr Freiheit.
Im harten Konkurrenzkampf unter den Tourismusländern werden gigantische Vorhaben geplant, meist über die Köpfe der betroffenen AnwohnerInnen hinweg. Dabei wird mit Millionenbeträgen jongliert, die nicht selten in privaten Taschen verschwinden. Die teuren Infrastrukturausbauten und Fördermassnahmen gehen aber zu Lasten der Staatskasse, letztlich der SteuerzahlerInnen im Tourismusgebiet, und kurbeln oft die Staatsverschuldung weiter an. Derweil haben Regierungen und Gemeinden aufgrund der in den international verbindlichen GATS-Abkommen gewährten Zugeständnisse an die Privatwirtschaft immer weniger Spielraum, zum Beispiel von einem Hotel zu verlangen, lokale Arbeitskräfte einzustellen oder Produkte aus der Region zu beziehen.
Wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus im Süden sind im Rahmen der heutigen Finanz- und Handelspolitik, die von den Wirtschaftsministerien und -kapitänen der Industrieländer bestimmt wird, nicht gewährleistet.
News
10. Dezember 2010 Zum Tag der Menschenrechte: Tourismus - alles was Recht ist
Zum internationalen Tag der Menschenrechte veröffentlicht EED Tourism Watch in Kooperation mit dem arbeitskreis tourismus & entwicklung die Studie "Alles was Recht ist - Menschenrechte und Tourismus" - auf fairunterwegs direkt...
09. Dezember 2010 Nach der Hungerkrise ist vor der Hungerkrise
Alles deutet darauf hin: Die nächste Hungerkrise steht vor der Tür. Doch die Welt schaut zu. Denn die Lehren aus der letzten Hungerkrise wurden nicht gezogen.
07. Dezember 2010 Mit dem Essen spielt man nicht - oder doch?
Noch bis zum 10. Dezember ringen die Staatschefs um die Einigung auf Massnahmen zur Verringerung der Klimaemissionen und um Gelder, welche den betroffenen Ländern der dritten Welt für die nötigen Anpassungen an die Folgen der...
01. Dezember 2010 EED-Tourism Watch in Zusammenarbeit mit der Redaktion WeltSichten: Tourismus – Sehnsucht trifft Wirklichkeit. Beiträge für eine zukunftsfähige Entwicklung durch Tourismus
Basel, 01.12.2010, akte/ In Zusammenarbeit mit der Redaktion WeltSichten hat der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) in Bonn das Dossier "Tourismus: Sehnsucht trifft Wirklichkeit" zu neuen Ansätzen für einen...
01. Dezember 2010 Lesereise: Fair unterwegs mit Ruedi Rechsteiner, Ökonom, Energieexperte und Swissaid-Präsident
Alt-SP-Nationalrat Ruedi Rechsteiner pflegt einen bewussten Lebensstil - und glaubt doch, dass wir unser Mobilitäts- und Konsumverhalten nicht grundsätzlich ändern müssen. Seine Lesereise führt uns in die Gründungszeit der...
27. November 2010 Schweizerische Handelsabkommen: Menschenrechte sind nicht Verhandlungssache
In ihrer neuen Dokumentation fordert die Erklärung von Bern (EvB) die Schweizer Regierung auf, den Menschenrechten bei Freihandelsabkommen höchste Priorität einzuräumen. Was in den Sonntagspredigten der PolitikerInnen immer...
11. November 2010 Sri Lanka setzt auf Tourismus
Nach dem blutigen Bürgerkrieg in Sri Lanka ruhen nun die Waffen, doch die tiefen Wunden des Konflikts haben noch nicht einmal begonnen zu heilen. Die Wiederwahl von Präsident Mahindra Rajapakse macht es unwahrscheinlich, dass Sri...
