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27. November 2008

Für einen fairen Austausch mit Palästina – auch im Tourismus!

Anlässlich des Tages der internationalen Solidarität mit dem palästinensischen Volk vom 29....

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27. November 2008

Neue Aktionsplattform für Reisen ins Heilige Land

fairunterwegs.org verschafft dem Aufruf aus Palästina Gehör

Basel, 27.11.2008, akte/ Was braucht...

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27. November 2008

Öltropfen auf den heissen Stein – eine Reise zu den Olivenhainen in Palästina

Herbst ist Erntezeit in Palästina: Nach dem ersten Regen, der den Staub wegwäscht, gehen die...

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Krisen, Kriege, Katastrophen

Sicherheit – für wen?

Terroranschläge und Naturkatastrophen haben in jüngster Zeit das Thema Sicherheit auf Reisen in der Vordergrund der Tourismusdebatten gerückt. Zwar halten Tourismusverantwortliche mit Erleichterung fest, dass sich der Tourismus immer schneller von Anschlägen erholt. Doch die Reisenden sind sensibler geworden, wie eine repräsentative Umfrage einer Schweizer Reiseversicherung im Sommer 2006 feststellt. Zwar liessen sie sich nicht von Reisen in Länder abhalten, die von Terror oder Naturkatastrophen heimgesucht würden, sie konsultierten aber vermehrt Informationen über die politische Lage im Reiseland.

Das ist zweifellos auch eine positive Entwicklung. Die Sicherheitsempfehlungen der Auswärtigen Ämter sollen dabei konsultiert werden. Sie können aber nicht die einzige Informationsquelle sein, sondern müssen mit einer breiten Palette an Berichten, wo immer möglich aus den Reiseländern selbst, ergänzt werden.

Mit Sicherheitsforderungen für Reisende wird heute Politik gemacht. Ausgeblendet wird dabei gern, dass unter dem Vorwand der Sicherheit für Reisende in den Tourismusgebieten auch Repressionsmassnahmen gegen die BewohnerInnen ergriffen und Menschenrechte verletzt werden. Wenn etwa Bettelkinder von öffentlichen Plätzen verjagt werden, von der Polizei verhaftet und nur gegen willkürliche Kautionen wieder freigelassen werden. Wenn nach einem Anschlag auf touristische Einrichtungen willkürliche Razzien unter den AnwohnerInnen durchgeführt werden. Erhöht dies wirklich die Sicherheit für die Reisenden? Ist diese besser gewährleistet, wenn Hotels eingezäunt und von bewaffneten „Sicherheitsbeamten“ bewacht werden?

Wann endlich macht sich die Einsicht breit, dass die Sicherheit der Reisenden ganz entscheidend von der Sicherheit der Einheimischen in Tourismusgebieten abhängt? Von ihrer politischen und sozialen Sicherheit, ihre Rechte wahrnehmen und ein Leben in Würde führen zu können. Und am Tourismus teilzuhaben und davon zu profitieren. Deshalb appelliert zum Beispiel der südafrikanische Tourismusberater Erich Apelgren an die Reisebranche: „Wenn ein Reiseveranstalter direkte Kontakte zu den Gemeinschaften pflegt, werden auch die TouristInnen eine bessere Beziehung zur ansässigen Bevölkerung haben. Und das trägt entscheidend zu ihrer Sicherheit bei.“


News

09. Oktober 2008 Nach drei Hurrikanen: Vereinigung Schweiz-Cuba sammelt für den Wiederaufbau von Kuba

Zwischen Ende August und Anfang September fegten gleich 3 Hurrikane über Kuba. Da die Regierung über eine Million Personen aus den am meisten gefährdeten Gebieten evakuiert hatte, waren lediglich sieben Opfer zu beklagen, anders...


02. Oktober 2008 EU-Klimareport: Überdurchschnittliche Klimaerwärmung in Europa hat drastische Folgen

Basel, 02.10.2008, akte/ In Europa steigen die Temperaturen aufgrund der menschgemachten Klimaerwärmung stärker als im weltweiten Durchschnitt. Der diese Woche erschienene Klimareport der Europäischen Umweltagentur, dem...


27. September 2008 Welttourismustag 2008: Another Tourism is Possible!

Impuls aus der Zivilgesesllschaft "für einen Klimawandel im Tourismus", anlässlich des Welttourismustages 2008 in Lima/Peru vom 27.09.2008


18. September 2008 Krokodilstränen aus Öl

Burma: Das Militärregime kann lügen, betrügen und die Not der eigenen Bevölkerung ignorieren. Schliesslich hat es genug Ressourcen, um sich das Wegschauen des Auslands zu erkaufen


10. August 2008 Klimaflüchtlinge: Die Regierungschefs von Kiribati und Tuvalu suchen Asyl für ihre Völker

Basel, 10.08.2008, akte/ Im Juli reisten die Führer der Pazifikinseln Kiribati und Tuvalu nach Neuseeland mit der Bitte, ihre Klimaflüchtlinge aufzunehmen. Es ist unglaublich aber wahr: Die Welt hat dem Klimawandel so lange...


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Letzte Aktualisierung: 02.12 2008