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Aktuelle Themen:

24. Mai 2012

Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Als erster Tourismuskonzern will Kuoni seine Verantwortung für die Respektierung der Menschenrechte übernehmen

Gerade ein Jahr ist es her, dass der Uno-Menschenrechtsrat die Leitlinien für Unternehmen und...

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23. Mai 2012

Kulturerbe ohne Menschen?

Leben in den Ruinen von Hampi

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23. Mai 2012

Lesereise: Fair unterwegs mit Barbara Ehringhaus, Schutzpatronin des Mont-Blanc

Seit einem halben Jahrhundert reist Barbara Ehringhaus rund um unseren Planeten und mit Vorliebe in...

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Krisen, Kriege, Katastrophen

Sicherheit – für wen?

Terroranschläge und Naturkatastrophen haben in jüngster Zeit das Thema Sicherheit auf Reisen in der Vordergrund der Tourismusdebatten gerückt. Zwar halten Tourismusverantwortliche mit Erleichterung fest, dass sich der Tourismus immer schneller von Anschlägen erholt. Doch die Reisenden sind sensibler geworden, wie eine repräsentative Umfrage einer Schweizer Reiseversicherung im Sommer 2006 feststellt. Zwar liessen sie sich nicht von Reisen in Länder abhalten, die von Terror oder Naturkatastrophen heimgesucht würden, sie konsultierten aber vermehrt Informationen über die politische Lage im Reiseland.

Das ist zweifellos auch eine positive Entwicklung. Die Sicherheitsempfehlungen der Auswärtigen Ämter sollen dabei konsultiert werden. Sie können aber nicht die einzige Informationsquelle sein, sondern müssen mit einer breiten Palette an Berichten, wo immer möglich aus den Reiseländern selbst, ergänzt werden.

Mit Sicherheitsforderungen für Reisende wird heute Politik gemacht. Ausgeblendet wird dabei gern, dass unter dem Vorwand der Sicherheit für Reisende in den Tourismusgebieten auch Repressionsmassnahmen gegen die BewohnerInnen ergriffen und Menschenrechte verletzt werden. Wenn etwa Bettelkinder von öffentlichen Plätzen verjagt werden, von der Polizei verhaftet und nur gegen willkürliche Kautionen wieder freigelassen werden. Wenn nach einem Anschlag auf touristische Einrichtungen willkürliche Razzien unter den AnwohnerInnen durchgeführt werden. Erhöht dies wirklich die Sicherheit für die Reisenden? Ist diese besser gewährleistet, wenn Hotels eingezäunt und von bewaffneten „Sicherheitsbeamten“ bewacht werden?

Wann endlich macht sich die Einsicht breit, dass die Sicherheit der Reisenden ganz entscheidend von der Sicherheit der Einheimischen in Tourismusgebieten abhängt? Von ihrer politischen und sozialen Sicherheit, ihre Rechte wahrnehmen und ein Leben in Würde führen zu können. Und am Tourismus teilzuhaben und davon zu profitieren. Deshalb appelliert zum Beispiel der südafrikanische Tourismusberater Erich Apelgren an die Reisebranche: „Wenn ein Reiseveranstalter direkte Kontakte zu den Gemeinschaften pflegt, werden auch die TouristInnen eine bessere Beziehung zur ansässigen Bevölkerung haben. Und das trägt entscheidend zu ihrer Sicherheit bei.“

News

04. Januar 2011 Die Mauer nährt den Widerstand

Solidaritäts-Aktivisten helfen bei der Olivenernte im Dorf Azun/Dschayus, Westjordanland

Mit wöchentlichen Protesten und unter den Augen von internationalen BeobachterInnen trotzen die PalästinenserInnen den Sperr­anlagen, die ihnen das Leben schwermachen. Und mit denen Israel unverhohlen Landraub begeht.


20. Dezember 2010 Olivenbäume im Sperrgebiet

Im Dorf Jayyous im Westjordanland wurden die palästinensischen Bauern durch den Bau der israelischen Sperranlage weitgehend von ihrem Land und ihren Lebensgrundlagen abgetrennt.


13. Dezember 2010 Reisen im Buch: Der Andere Literaturklub 2011

Samson Kambalu an der Lesung in Bern mit einem „Holyball“. Sein Roman „Jive Talker“ über eine Jugend in einer aussergewöhnlichen Familie in Malawi, der 2010  im Programm des Andere Literaturklubs war,  ist auf Begeisterung gestossen.

Seit fünfundzwanzig Jahren existiert der Andere Literaturklub als gemeinsames Projekt der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika litprom in Frankfurt und von artlink (vor 2007 die Erklärung...


09. Dezember 2010 Nach der Hungerkrise ist vor der Hungerkrise

Alles deutet darauf hin: Die nächste Hungerkrise steht vor der Tür. Doch die Welt schaut zu. Denn die Lehren aus der letzten Hungerkrise wurden nicht gezogen.


01. Dezember 2010 Lesereise: Fair unterwegs mit Ruedi Rechsteiner, Ökonom, Energieexperte und Swissaid-Präsident

Alt-SP-Nationalrat Ruedi Rechsteiner pflegt einen bewussten Lebensstil - und glaubt doch, dass wir unser Mobilitäts- und Konsumverhalten nicht grundsätzlich ändern müssen. Seine Lesereise führt uns in die Gründungszeit der...


11. November 2010 Sri Lanka setzt auf Tourismus

TouristInnen betrachten Elefanten in Sri Lanka, Bild: academic.ru

Nach dem blutigen Bürgerkrieg in Sri Lanka ruhen nun die Waffen, doch die tiefen Wunden des Konflikts haben noch nicht einmal begonnen zu heilen. Die Wiederwahl von Präsident Mahindra Rajapakse macht es unwahrscheinlich, dass Sri...


08. November 2010 Burma: Kriegerische Auseinandersetzungen nach den Wahlen

Basel, 08.11.2010, akte/ Hilfsorganisationen hatten davor gewarnt, dass die Regierung ihre Angriffe auf die Rebellenarmeen der Grenzregion nach den ersten Wahlen nach 20 Jahren intensivieren würden. Doch niemand hatte so schnell...


Treffer 64 bis 70 von 191

Letzte Aktualisierung: 24.05.2012