Aktuelle Themen:
11. März 2010
Reiseservice Imagine Bern wird als erster* Schweizer Veranstalter mit dem Nachhaltigkeitszertifikat TourCert ausgezeichnet
Imagine zeigt, was an Massnahmen für Verbesserungen im Umwelt- und Sozialbereich und an Transparenz...
11. März 2010
Team Reisen AG als erstes* schweizerisches Reiseunternehmen CSR - zertifiziert
Der arbeitskreis tourismus & entwicklung gratuliert TeamReisen und Geschäftsführer Christian...
10. März 2010
Südafrika: Das Budget im Taschentuch
Petronella Diergaard (67) ist eine der ältesten Einwohnerinnen von Nababeep. Alle nennen sie Oma...
Menschenrechte
Menschenrechte
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ – so beginnt die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Sie wurde seither mit zahlreichen weiteren internationalen Abkommen über die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte sowie Umwetzungsinstrumenten versehen.
Artikel 13 der Menschenrechtserklärung garantiert allen Menschen das Recht, jedes Land zu verlassen und in sein eigenes Land zurückzukehren. Artikel 24 garantiert allen Menschen das Recht auf Erholung und Freizeit sowie auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und auf periodisch, bezahlten Urlaub. Aber entgegen den Äusserungen der Welttourismusorganisation gibt es kein Recht auf Tourismus.
Tourismus kann zur Einhaltung von Menschenrechten beitragen. Wenn zum Beispiel in Tibet engagierte Reisende gegen Menschenrechtsverletzungen protestieren. Doch floriert der Tourismus immer wieder auffällig in Ländern, wo Menschenrechte mit den Füssen getreten werden. Und im Namen des Tourismus werden grundlegende Menschenrechte verletzt, Menschen diskriminiert, ihre freie Meinungsäusserung verhindert, Bauernfamilien widerrechtlich enteignet, indigene Gemeinschaften aus ihrem angestammten Land vertrieben, Frauen und Kinder ausgebeutet.
Grundlagendokumente des arbeitskreises tourismus & entwicklung
- Tourismus - Menschenrechte - Indigene Völker. Themendossier von 1998 mit Hintergrundbeiträgen und zahlreichen Fallbeispielen, ergänzt durch kritische Stellungnahmen zum "Internationalen Jahr des Ökotourismus 2002".
pdf dt (9 mb)
pdf französisch (6 mb) - Burma: Keine Ferien auf Einladung der Generäle! Themendossier der Schweizer NGO-Koalition zum "Visit Myanmar Year' 96", laufend ergänzt mit Beiträgen bis 2006.
pdf dt S. 1-37 (6,6 mb), S. 38-67 (5 mb)
pdf französisch (4,6 mb)
News
10. März 2010 Südafrika: Das Budget im Taschentuch
Petronella Diergaard (67) ist eine der ältesten Einwohnerinnen von Nababeep. Alle nennen sie Oma Nellie. Nababeep liegt in der trockenen Nordkap-Region, rund 600 Kilometer nördlich von Kapstadt. Oma Nellie hat zwei Söhne, eine...
09. März 2010 Südafrika: Der blasse Regenbogen
Die Umgestaltung des früheren Apartheidstaats hat zur Bildung einer neuen Führungsschicht geführt. Dennoch gibt es in Südafrika grosse Spannungen im Verhältnis zwischen Schwarz und Weiss – auch weil noch immer viele Schwarze...
03. März 2010 Lesereise: Fair unterwegs mit Raimund Rodewald, Landschaftsschützer
Raimund Rodewald, der Vater der Initiative für den Landschaftsschutz und Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz, lädt uns mit seiner Lesereise ein, die Begegnung von Menschen und Natur von einer unökonomisch poetischen...
02. März 2010 SympathieMagazin: Südafrika verstehen
Basel, 02.03.2010, akte/ Wer ohne entsprechendes Hintergrundwissen nach Südafrika reist, kommt oft mit arg verzerrten Bildern der Wirklichkeit zurück. Das neue Sympathiemagazin zeigt, wie in der "Regenbogennation" über...
01. März 2010 Xcacel/Xcacelito, Mexiko: Die spanische Tourismusindustrie auf Beutezug bedroht die letzten Riesenschildkröten
Basel, 01.03.2010, akte/ Die knapp 130 Kilometer lange Küstenlinie südlich von Cancun auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan - Riviera Maya genannt - hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten von einem ökologisch komplexen...
