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17. März 2010
Janina Curbach: Die Corporate-Social-Responsibility-Bewegung
Das vorliegende Buch ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Corporate Social...
16. März 2010
Paro Anand: Heldenspiel
Weshalb schliesst sich ein junger Mann einer Terroristengruppe an? Was bringt ihn dazu, sich dem...
15. März 2010
Schlag für kontroverses Urlaubsresort auf den Andamanen Inseln
Nur Wochen nachdem das letzte Mitglied des Bo Volkes auf den Andamanen Inseln verstarb, hat nun ein...
Menschenrechte
Wo darf man denn überhaupt noch hinfahren?
Reisen in Länder, wo elementarste Menschenrechte verletzt werden, werfen heikle Fragen auf. Hinfahren oder nicht? Gemäss den Berichten von Amnesty International machen sich fast alle Staaten der Welt Verletzungen der Menschenrechte ihrer BürgerInnen zu schulde. Boykottieren oder was? Wo kann man denn überhaupt noch hinfahren?
Wir meinen, es gilt, von Fall zu Fall genauer hinzuschauen und abzuklären: Was hat der Tourismus mit den vorkommenden Menschenrechtsverletzungen direkt zu tun? Und indirekt? Wie genau werden Menschen im Gastland an der Ausübung ihrer Rechte gehindert, weil es um „Interessen“ des Tourismus geht? Zum Beispiel gegen Vorhaben des Tourismus zu protestieren? Oder auch einfach öffentlich für ihre Rechte einzustehen? Letztlich geht es doch auch darum, ob wir als Ferienreisende uns im Schatten von Palmen am Strand räkeln können, während wir wissen, dass Menschen im selben Land willkürlich verhaftet, gefoltert und umgebracht werden.
„Tourismusboykott“ ist als Schlagwort jeweils schnell zur Stelle. Doch ein Boykott – ein Land mit politischen und wirtschaftlichen Sanktionen zu belegen oder zu deklarieren, dass Reisen in dieses Land nicht getätigt werden sollen – ist eine gewichtige Maßnahme, die nicht leichtfertig, aus einer Aktionslaune heraus, ergriffen werden kann.
Für den arbeitskreis tourismus & entwicklung ist klar: Ein Tourismusboykott eines bestimmten Landes bzw. einer bestimmten Region macht nur Sinn
- wenn Einheimische dazu aufrufen bzw. wir von demokratisch repräsentativen einheimischen Kräften klar wissen, dass ein Boykott-Aufruf an Reisende und die Reisebranche bei uns gewünscht wird
- wenn ein Tourismusboykott eingebettet ist in einen weitergehenden Boykott-Aufruf im wirtschaftspolitischen Bereich
Burma
Wir unterstützen den Aufruf der demokratisch gewählten Regierung in Burma, die westliche Reisende und die Tourismusindustrie wie auch andere Wirtschaftssektoren dazu aufruft, jetzt nicht nach Burma zu kommen.
- Nach Burma reisen oder nicht? Mai 2009 (pdf, 938kb)
- Keine Ferien auf Einladung von Burmas Generälen! Themendossier der Schweizer NGO-Koalition zum "Visit Myanmar Year' 96", laufend ergänzt mit Beiträgen bis 2006.
pdf dt S. 1-37 (6,6 mb), S. 38-67 (5 mb)
pdf französisch (4,6 mb)
News
08. August 2009 Alice Grünfelder, Lucien Leitess (Hrsg.)
Der neue Kulturkompass zu Burma – ein Schlüssel zum Verständnis
10. März 2009 Verein Frauenstadtrundgang Basel, Zentrum für Afrikastudien Basel: Stadtsafari – Afrika in Basel
Basel, 10.03.2009, akte/ Die Beziehungen der Mission und der Handelsgesellschaften zu Afrika haben in Basel Spuren hinterlassen. Aber auch wo das reale Afrika gar nie war, gibt es Spuren: Vorstellungen von diesem fernen,...
09. Oktober 2008 Nach drei Hurrikanen: Vereinigung Schweiz-Cuba sammelt für den Wiederaufbau von Kuba
Zwischen Ende August und Anfang September fegten gleich 3 Hurrikane über Kuba. Da die Regierung über eine Million Personen aus den am meisten gefährdeten Gebieten evakuiert hatte, waren lediglich sieben Opfer zu beklagen, anders...
29. September 2008 Burma - schon vergessen?
Zum Jahrestag der blutigen Niederschlagung des Mönchsaufstands beschliesst der Bund verschärfte Sanktionen gegen Burma. Medienmitteilung vom 26.09.2008

