Aktuelle Themen:
17. März 2010
Nationalrat, Frühjahrssession, 17. März 2010 Volksinitiative "Für ein gesundes Klima"
Rund um die Nationalratsdebatte zur Klima-Initiative hat die Klima-Allianz, zu der auch der...
17. März 2010
Janina Curbach: Die Corporate-Social-Responsibility-Bewegung
Das vorliegende Buch ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Corporate Social...
16. März 2010
Paro Anand: Heldenspiel
Weshalb schliesst sich ein junger Mann einer Terroristengruppe an? Was bringt ihn dazu, sich dem...
Menschenrechte
Frauen im Tourismus
Frauen haben im Tourismus andere Bedingungen als Männer.
Frauen reisen anders. Meist haben sie auch andere Erwartungen an ihre Ferienreisen, andere Budgets, weniger Zeit und freie Verfügung für Ferien und Erholung.
Frauen leisten einen Grossteil der Arbeit im Tourismus. Laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) machen Frauen rund 60 Prozent der Beschäftigten im Tourismus aus. Oft erhalten sie aber 20 bis 30 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen für dieselbe Arbeit. Zudem stehen sie mit Haushalt und Kindern oft unter einer Doppelbelastung, die ihre Arbeitstage unendlich lange macht. Das gilt auch für Frauen, die – vielleicht weil sie über ein kleines Kapital, ein eigenes Haus oder besondere Fähigkeiten verfügen oder Kredit aufnehmen können – ein eigenes Unternehmen gründen, Zimmer vermieten, einen Strassenstand oder Laden eröffnen. Die Selbstbestimmung in der Arbeit kann jedoch gewisse Nachteile des Angestelltenverhältnisses kompensieren.
Sicher ist, Frauen leiden zuerst, wenn sich die Lebensbedingungen von Familien verschlechtern, weil wegen der rasanten Entwicklung des Tourismus das Wasser knapp wird, angestammte Einkommen aus der Landwirtschaft und Fischerei wegfallen, während gleichzeitig die Lebenshaltungskosten steigen. Um sich selbst und ihre Familien über Wasser zu halten, bleibt Frauen vielerorts nur der Weg in die Prostitution.
Frauen benötigen spezifische Förderung und „Empowerment“ (Ermächtigung), um im Tourismus nicht ausgebeutet zu werden, sondern davon zu profitieren.
Herrliche Aussichten!
Frauen im Tourismus
Welche Rolle Frauen im Tourismus spielen, wird in zahlreichen Beiträgen behandelt.
Hrsg. von Karin Grütter und Christine Plüss im Rotpunktverlag
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News
10. März 2010 Südafrika: Das Budget im Taschentuch
Petronella Diergaard (67) ist eine der ältesten Einwohnerinnen von Nababeep. Alle nennen sie Oma Nellie. Nababeep liegt in der trockenen Nordkap-Region, rund 600 Kilometer nördlich von Kapstadt. Oma Nellie hat zwei Söhne, eine...
24. Februar 2010 Casilda Cusi - Recycling-Unternehmerin
Früher war das Sammeln von Abfällen für Casilda Cusi aus La Paz eine Notlösung. Dank dem Recycling-Projekt von Swisscontact verdient sie als Wertstoffhändlerin bereits doppelt soviel. Das sei erst der Anfang, ist sie überzeugt.
09. Februar 2010 Das Essen kocht sich nicht selbst
Die feministische Zeitschrift «Olympe» widmet sich der Care-Ökonomie, der Wirtschaft, die sich um unser Wohlergehen sorgt – aber von den Mainstream-Ökonomen völlig ausgeblendet wird.
08. Januar 2010 "Der Hass auf den Westen": So reich und doch so arm
Sklavenhandel und Kolonialismus haben sich tief ins kollektive Gedächtnis der Bevölkerung des Südens gegraben, schreibt Jean Ziegler. Nun müsse der Westen die Verantwortung dafür übernehmen.
18. Dezember 2009 Kagiso Lesego Molope: Im Schatten des Zitronenbaums
"Und das bin ich:Tshidiso. Ein Einzelkind, geboren zehn Monate nachdem meine älteste Tante sich vergiftet hatte." So stellt sich das dreizehnjährige Mädchen vor, das mit seiner Mutter und seinen beiden anderen Tanten in...

