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01. September 2010

Aus dem Fairtrade-Tagebuch Kakao: Vom Land zurück in die Stadt

Die Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Schokolade-Konsum: 12,4 Kilogramm pro Kopf...

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30. August 2010

Jerusalem: Der falsche Ort für die OECD-Tourismuskonferenz 2010

In einem offenen Brief an die Organisation für wirtschaftlich Zusammenarbeit und Entwicklung OECD...

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27. August 2010

Wenn das Ferienmitbringsel nur bis zum Zoll gelangt

Im Ausland macht das Einkaufen besonders viel Spass. Meist sind die Waren nicht nur exotischer als...

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Menschenrechte

Frauen im Tourismus

Frauen haben im Tourismus andere Bedingungen als Männer.

Frauen reisen anders. Meist haben sie auch andere Erwartungen an ihre Ferienreisen, andere Budgets, weniger Zeit und freie Verfügung für Ferien und Erholung.

Frauen leisten einen Grossteil der Arbeit im Tourismus. Laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) machen Frauen rund 60 Prozent der Beschäftigten im Tourismus aus. Oft erhalten sie aber 20 bis 30 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen für dieselbe Arbeit. Zudem stehen sie mit Haushalt und Kindern oft unter einer Doppelbelastung, die ihre Arbeitstage unendlich lange macht. Das gilt auch für Frauen, die – vielleicht weil sie über ein kleines Kapital, ein eigenes Haus oder besondere Fähigkeiten verfügen oder Kredit aufnehmen können – ein eigenes Unternehmen gründen, Zimmer vermieten, einen Strassenstand oder Laden eröffnen. Die Selbstbestimmung in der Arbeit kann jedoch gewisse Nachteile des Angestelltenverhältnisses kompensieren.

Sicher ist, Frauen leiden zuerst, wenn sich die Lebensbedingungen von Familien verschlechtern, weil wegen der rasanten Entwicklung des Tourismus das Wasser knapp wird, angestammte Einkommen aus der Landwirtschaft und Fischerei wegfallen, während gleichzeitig die Lebenshaltungskosten steigen. Um sich selbst und ihre Familien über Wasser zu halten, bleibt Frauen vielerorts nur der Weg in die Prostitution.

Frauen benötigen spezifische Förderung und „Empowerment“ (Ermächtigung), um im Tourismus nicht ausgebeutet zu werden, sondern davon zu profitieren.

Herrliche Aussichten!

Frauen im Tourismus

Welche Rolle Frauen im Tourismus spielen, wird in zahlreichen Beiträgen behandelt.

Hrsg. von Karin Grütter und Christine Plüss im Rotpunktverlag

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News

13. August 2010 EvB fordert Existenzlohn: 10 Rappen können wahre "Fashion Victims" retten

Aus Kampagnenvideo der Clean Clothes Campaign

Es braucht nicht viel: 10 Rappen mehr Lohn pro T-Shirt machen den entscheidenden Unterschied, ob eine Näherin in Armut oder in Würde leben kann. Die Erklärung von Clean Clothes Campaign (CCC) hat im August mit www.10rappen.ch...


29. April 2010 Apartheid unfinished business: Gewalt

Informelle Siedlung namens "Europe" in der Nähe von Kapstadt.

"Während der Apartheid (1948-1994) bildeten Polizeiwillkür, rassistische Gesetze und vielfältige Formen struktureller Gewalt den Rahmen für die Akzeptanz von Gewalt als Machtmittel in allen Lebensbereichen."* Die...


26. April 2010 Macht und Gewalt: HIV/AIDS und Geschlechterhierarchien in Südafrika

2008 demonstrierten in Kapstadt rund 800 Frauen gegen die erlebte tägliche Gewalt

HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen betreffen Frauen und Männer in unterschiedlicher Weise. In Südafrika sind die Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis besonders ausgeprägt. Ursachen hierfür sind historisch geformte...


10. März 2010 Südafrika: Das Budget im Taschentuch

Petronella Diergaard (67) ist eine der ältesten Einwohnerinnen von Nababeep. Alle nennen sie Oma Nellie. Nababeep liegt in der trockenen Nordkap-Region, rund 600 Kilometer nördlich von Kapstadt. Oma Nellie hat zwei Söhne, eine...


24. Februar 2010 Casilda Cusi - Recycling-Unternehmerin

Früher war das Sammeln von Abfällen für Casilda Cusi aus La Paz eine Notlösung. Dank dem Recycling-Projekt von Swisscontact verdient sie als Wertstoffhändlerin bereits doppelt soviel. Das sei erst der Anfang, ist sie überzeugt.


09. Februar 2010 Das Essen kocht sich nicht selbst

Die feministische Zeitschrift «Olympe» widmet sich der Care-Ökonomie, der Wirtschaft, die sich um unser Wohlergehen sorgt – aber von den Mainstream-Ökonomen völlig ausgeblendet wird.


08. Januar 2010 "Der Hass auf den Westen": So reich und doch so arm

Sklavenhandel und Kolonialismus haben sich tief ins kollektive Gedächtnis der Bevölkerung des Südens gegraben, schreibt Jean Ziegler. Nun müsse der Westen die Verantwortung dafür übernehmen.


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Letzte Aktualisierung: 02.09.2010