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08. Februar 2012

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06. Februar 2012

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02. Februar 2012

Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu

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Menschenrechte

Frauen im Tourismus

Frauen haben im Tourismus andere Bedingungen als Männer.

Frauen reisen anders. Meist haben sie auch andere Erwartungen an ihre Ferienreisen, andere Budgets, weniger Zeit und freie Verfügung für Ferien und Erholung.

Frauen leisten einen Grossteil der Arbeit im Tourismus. Laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) machen Frauen rund 60 Prozent der Beschäftigten im Tourismus aus. Oft erhalten sie aber 20 bis 30 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen für dieselbe Arbeit. Zudem stehen sie mit Haushalt und Kindern oft unter einer Doppelbelastung, die ihre Arbeitstage unendlich lange macht. Das gilt auch für Frauen, die – vielleicht weil sie über ein kleines Kapital, ein eigenes Haus oder besondere Fähigkeiten verfügen oder Kredit aufnehmen können – ein eigenes Unternehmen gründen, Zimmer vermieten, einen Strassenstand oder Laden eröffnen. Die Selbstbestimmung in der Arbeit kann jedoch gewisse Nachteile des Angestelltenverhältnisses kompensieren.

Sicher ist, Frauen leiden zuerst, wenn sich die Lebensbedingungen von Familien verschlechtern, weil wegen der rasanten Entwicklung des Tourismus das Wasser knapp wird, angestammte Einkommen aus der Landwirtschaft und Fischerei wegfallen, während gleichzeitig die Lebenshaltungskosten steigen. Um sich selbst und ihre Familien über Wasser zu halten, bleibt Frauen vielerorts nur der Weg in die Prostitution.

Frauen benötigen spezifische Förderung und „Empowerment“ (Ermächtigung), um im Tourismus nicht ausgebeutet zu werden, sondern davon zu profitieren.

Herrliche Aussichten!

Frauen im Tourismus

Welche Rolle Frauen im Tourismus spielen, wird in zahlreichen Beiträgen behandelt.

Hrsg. von Karin Grütter und Christine Plüss im Rotpunktverlag

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Letzte Aktualisierung: 08.02.2012