Aktuelle Themen:
02. Februar 2012
Warnung vor GMC: Ein unseriöser Ferienanbieter betrügt Reiselustige mit Behinderung
Ferien sind für Menschen in unseren Breitengraden die Zeit der Erholung vom Arbeitsstress und der...
01. Februar 2012
Bottled Life – Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser
Urs Schnell (Regie) und Res Gehriger (Recherche), Schweiz 2011
01. Februar 2012
Claudia Lux: Sieben Sonnenblumen
Basel, 01.02.2012, akte/ Eigentlich ist die Blütezeit der Erbauungsliteratur schon längst vorüber....
Menschenrechte
Bedrohte Völker
Die Urvölker der Erde – schätzungsweise 300 Millionen sogenannte Indigene – sind weltweit von Diskriminierung, Vertreibung und Ausrottung bedroht. Ihre Lage wird vielerorts durch Tourismusentwicklungen drastisch verschärft. Denn sie bewohnen die Gebiete, welche die höchste Artenvielfalt und die seltensten Pflanzen und Tiere aufweisen, die heute zunehmend für den Tourismus entdeckt und erschlossen werden. Werden nun Schutzgebiete neu eingerichtet oder Naturschutzmassnahmen verschärft durchgesetzt, um „ÖkotouristInnen“ eine möglichst ursprüngliche Flora und Fauna zu präsentieren, geraten die indigenen Gemeinschaften massiv unter Druck. Jagen, sammeln, traditionelle Fischerei und Viehwirtschaft wird ihnen verboten; sie werden umgesiedelt und aus den Lebensräumen vertrieben, die sie seit Menschengedenken gepflegt hatten. Damit geht auch ihr altes Wissen über ökologische Zusammenhänge und oft auch ihre Sprache verloren. Derweil öffnet die Erschliessung für „Ökotourismus“ den Weg für Bio-Piraterei von wertvollen Pflanzen und genetischem Material zur Nutzung in der Pharmaindustrie.
Tourismus - Menschenrechte - Indigene Völker
Themendossier des arbeitskreises tourismus & entwicklung von 1998 mit Hintergrundbeiträgen und zahlreichen Fallbeispielen, ergänzt durch kritische Stellungnahmen zum "Internationalen Jahr des Ökotourismus 2002".
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News
02. Februar 2012 Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu
Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat Kenias Regierung aufgefordert, eine Lösung zur Lage des Samburu-Volkes zu finden. Die gewaltsame Vertreibung des indigenen Volkes könnte dem Tourismus in Kenia schaden. Derzeit geben die...
23. Januar 2012 Der aktuelle fairunterwegs-Newsletter gibt Orientierungshilfe zum Buchen und zur internationalen Nachhaltigkeitsdebatte
Basel, 23.01.2012, akte/ Reisende haben heute die Möglichkeit, mit ihrem Buchungsentscheid mitzubestimmen, ob der Tourismus in eine nachhaltige oder in eine ausbeuterische Richtung geht. "Augen auf beim Ferienkauf!",...
17. Januar 2012 Streit um den Blumenberg
Ein mexikanisches Dorf wehrt sich gegen falschen Naturschutz
16. Januar 2012 Rebecca Lolosoli, Birgit Virnich: Mama Mutig – Wie ich das erste Frauendorf Afrikas gründete
Herbert Grönemeyer singt: "Männer sind unentbehrlich", und Rebecca Lolosoli beweist mit der Gründung ihres Frauendorfes Umoja (Suaheli: zusammen) in Archer's Post, Kenia, dass dem nicht so ist. All jene, die in Umoja...
11. Januar 2012 SympathieMagazin: Brasilien verstehen
Basel, 15.01.2012, akte/ Im Juni findet in Rio de Janeiro die internationale Konferenz über nachhaltige Entwicklung statt. Eine gute Gelegenheit, sich über das grosse Land schlau zu machen. Ein idealer Einstieg bietet das...
05. Januar 2012 Brasilien/Belo Monte: Zu früh gefreut
Derselbe Bundesrichter, der im September den Baubeginn des Wasserkraftprojekts Belo Monte im Norden Brasiliens blockierte, hat Mitte Dezember seinen Entscheid zurückgezogen. In seiner ursprünglichen Erklärung begründete...
03. Januar 2012 Kenia: Nach Ausweisung folgt Gewalt an indigenem Volk
Kenia ist ein beliebtes Reiseziel. Die Region Laikipia war zuletzt 2010 in den Schlagzeilen, als sich dort Prinz William mit Kate Middleton verlobte. Die zwei mächtigen US-Organisationen The Nature Conservancy und African...
