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Aktuelle Themen:

09. Februar 2012

Burmas Schätze

China investiert im Nachbarland und kooperiert dabei auch mit den Separatisten

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08. Februar 2012

Rosen für das Recht auf Nahrung

Am 17. März 2012 findet in der ganzen Schweiz der traditionelle Rosenverkauf der ökumenischen...

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08. Februar 2012

Gerechtigkeit schmeckt!

Galadiner mit Tanja Grandits in der Offenen Kirche Elisabethen, Basel

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Menschenrechte

Bedrohte Völker

Die Urvölker der Erde – schätzungsweise 300 Millionen sogenannte Indigene – sind weltweit von Diskriminierung, Vertreibung und Ausrottung bedroht. Ihre Lage wird vielerorts durch Tourismusentwicklungen drastisch verschärft. Denn sie bewohnen die Gebiete, welche die höchste Artenvielfalt und die seltensten Pflanzen und Tiere aufweisen, die heute zunehmend für den Tourismus entdeckt und erschlossen werden. Werden nun Schutzgebiete neu eingerichtet oder Naturschutzmassnahmen verschärft durchgesetzt, um „ÖkotouristInnen“ eine möglichst ursprüngliche Flora und Fauna zu präsentieren, geraten die indigenen Gemeinschaften massiv unter Druck. Jagen, sammeln, traditionelle Fischerei und Viehwirtschaft wird ihnen verboten; sie werden umgesiedelt und aus den Lebensräumen vertrieben, die sie seit Menschengedenken gepflegt hatten. Damit geht auch ihr altes Wissen über ökologische Zusammenhänge und oft auch ihre Sprache verloren. Derweil öffnet die Erschliessung für „Ökotourismus“ den Weg für Bio-Piraterei von wertvollen Pflanzen und genetischem Material zur Nutzung in der Pharmaindustrie.

Tourismus - Menschenrechte - Indigene Völker

Themendossier des arbeitskreises tourismus & entwicklung von 1998 mit Hintergrundbeiträgen und zahlreichen Fallbeispielen, ergänzt durch kritische Stellungnahmen zum "Internationalen Jahr des Ökotourismus 2002".
pdf dt (9 mb)
pdf französisch (6 mb)

News

02. März 2011 Lesereise: Fair unterwegs mit Manon Schick, Kämpferin für die Menschenrechte

Für Manon Schick, seit diesem Jahr neu Geschäftsleiterin von Amnesty International Schweiz, sind Liebes- und Familiengeschichten oder Ferien nicht von ihrem menschenrechtlichen, politischen Hintergrund trennbar. Ein offener Blick...


01. März 2011 Nigeria - der Konfliktpotentiale sind viele!

Jochen Kirsch mit Sicherheitskräften im zerstörten Hauptquartier von Boko Haram; Foto: Chung/mission 21

Immer wieder war in den vergangenen Wochen und Monaten von Anschlägen und gewaltsamen Zusammenstössen in Nigeria zu lesen: in Jos, Maiduguri und in Abuja. Sowohl von säkular wie religiös geprägten Medien wurden diese zumeist in...


25. Februar 2011 "Ökotourismus" auf Kosten der Indigenen: Der Kampf um die Wasserfälle von Agua Azul in Chiapas

Aguas Azules, Bild: tootshibbard/Wikimedia Commons

Die Wasserfälle Agua Azul zählen zu den berühmtesten Naturschönheiten im Bergland von Chiapas. Der Zugang wird heute von den indigenen Gemeinden der Umgebung, die der zapatistischen Bewegung La Otra Campaña angehören, verwaltet....


19. Februar 2011 Russell King et al: Atlas der menschlichen Migration. Globale Muster von umherziehenden Menschen

Basel, 14.02.2010/ Bei einer Strassenumfrage nach dem Anteil von Migranten an der Weltbevölkerung würden die meisten wohl in ihren Schätzungen zu hoch liegen. Gemäss Angaben der UNO-Abteilung für Bevölkerungsfragen gab es letztes...


18. Februar 2011 Ecuador: Yasuní wackelt

Das Projekt Yasuní wäre ein Modell dafür, dass Erdöl nicht immer ein Fluch für die ansässige indigene Bevölkerung sein muss.

Das visionäre Yasuní-Projekt in Ecuador läuft Gefahr zu scheitern. Westliche Geberländer verweigern plötzlich den versprochenen Beitrag, wie Deutschland, oder sind bei der Auszahlung säumig.


17. Februar 2011 „Wir werden kämpfen, wir werden gewinnen“

"Wir werden kämpfen, wir werden gewinnen": Dalit-Führer Eknath Awad (Mitte) macht den Bauernfamilien Mut, für ihr Recht auf Land zu kämpfen. Bild: Swissaid

Im indischen Bundesstaat Maharashtra kämpfen kastenlose Bauern mit Hilfe von SWISSAID – und mit grossem Erfolg- gegen Unterdrückung und für ihr Recht auf Grund und Boden. Denn sie wissen: ohne eigenes Land kein anständiges...


16. Februar 2011 Buschleute siegen vor Gericht im Streit um Wasser

Das Urteil bedeutet, dass die Buschleute endlich einen wichtigen Brunnen nutzen dürfen.

Botswanas Regierung wird für "erniedrigende Behandlung" schuldig befunden. Der Fall wird als "erschütternde Geschichte menschlichen Leids und Verzweiflung" beschrieben


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Letzte Aktualisierung: 08.02.2012