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Aktuelle Themen:

24. Mai 2012

Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Als erster Tourismuskonzern will Kuoni seine Verantwortung für die Respektierung der Menschenrechte übernehmen

Gerade ein Jahr ist es her, dass der Uno-Menschenrechtsrat die Leitlinien für Unternehmen und...

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23. Mai 2012

Kulturerbe ohne Menschen?

Leben in den Ruinen von Hampi

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23. Mai 2012

Lesereise: Fair unterwegs mit Barbara Ehringhaus, Schutzpatronin des Mont-Blanc

Seit einem halben Jahrhundert reist Barbara Ehringhaus rund um unseren Planeten und mit Vorliebe in...

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Menschenrechte

Bedrohte Völker

Die Urvölker der Erde – schätzungsweise 300 Millionen sogenannte Indigene – sind weltweit von Diskriminierung, Vertreibung und Ausrottung bedroht. Ihre Lage wird vielerorts durch Tourismusentwicklungen drastisch verschärft. Denn sie bewohnen die Gebiete, welche die höchste Artenvielfalt und die seltensten Pflanzen und Tiere aufweisen, die heute zunehmend für den Tourismus entdeckt und erschlossen werden. Werden nun Schutzgebiete neu eingerichtet oder Naturschutzmassnahmen verschärft durchgesetzt, um „ÖkotouristInnen“ eine möglichst ursprüngliche Flora und Fauna zu präsentieren, geraten die indigenen Gemeinschaften massiv unter Druck. Jagen, sammeln, traditionelle Fischerei und Viehwirtschaft wird ihnen verboten; sie werden umgesiedelt und aus den Lebensräumen vertrieben, die sie seit Menschengedenken gepflegt hatten. Damit geht auch ihr altes Wissen über ökologische Zusammenhänge und oft auch ihre Sprache verloren. Derweil öffnet die Erschliessung für „Ökotourismus“ den Weg für Bio-Piraterei von wertvollen Pflanzen und genetischem Material zur Nutzung in der Pharmaindustrie.

Tourismus - Menschenrechte - Indigene Völker

Themendossier des arbeitskreises tourismus & entwicklung von 1998 mit Hintergrundbeiträgen und zahlreichen Fallbeispielen, ergänzt durch kritische Stellungnahmen zum "Internationalen Jahr des Ökotourismus 2002".
pdf dt (9 mb)
pdf französisch (6 mb)

News

01. Dezember 2010 EED-Tourism Watch in Zusammenarbeit mit der Redaktion WeltSichten: Tourismus – Sehnsucht trifft Wirklichkeit. Beiträge für eine zukunftsfähige Entwicklung durch Tourismus

Basel, 01.12.2010, akte/ In Zusammenarbeit mit der Redaktion WeltSichten hat der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) in Bonn das Dossier "Tourismus: Sehnsucht trifft Wirklichkeit" zu neuen Ansätzen für einen...


16. November 2010 Ausflug zu den Armen: voyeuristische Ausbeutung oder Unterstützung und Augenöffner?

Ob Favelas in Rio, Townships in Südafrika oder Schlafstätten der Obdachlosen in Belgien – touristische Rundgänge durch die Lebensräume der Armen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Nicht allen ist wohl dabei. Manche Reisende...


15. November 2010 Grosswildjäger schüren Landkonflikte in Tansania

Kenias und Tansanias Wildparks sind aus der Tourismuswerbung Ostafrikas nicht wegzudenken. Zehntausende ausländische Urlauber besuchen jedes Jahr die Safariparks. Die meisten Reisenden halten ihre Begegnung mit Wildtieren im Bild...


08. November 2010 Burma: Kriegerische Auseinandersetzungen nach den Wahlen

Basel, 08.11.2010, akte/ Hilfsorganisationen hatten davor gewarnt, dass die Regierung ihre Angriffe auf die Rebellenarmeen der Grenzregion nach den ersten Wahlen nach 20 Jahren intensivieren würden. Doch niemand hatte so schnell...


06. November 2010 Burma: Die Wahlen als Kulisse – dahinter Kriegsvorbereitungen

Wahlen in Burma: Nicht frei, nicht fair. Bild: Harn Lay, Irrawady.org

Die ethnischen Minderheiten sehen die Wahlen als Anfang einer Welle neuer Repressalien und ziehen ihre Truppen zusammen.


20. Oktober 2010 Unternehmen und Menschenrechte: Schweiz muss umdenken

Bei Bundesrat, Verwaltung und Parlament haben Wirtschaftsinteressen eindeutig Vorrang vor Menschenrechten und Umweltschutz. Dies zeigte die Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Parlament und...


20. Oktober 2010 Transocean: Schweizer Firma bohrt mit ­burmesischem ­Drogenbaron

Bohrplattform Actinia

Dubiose Geschäftspartner in Burma, lückenhafte Sanktionslisten und umstrittene Steuertricks – dem Ölkonzern mit Sitz im Kanton Zug droht nach der Katastrophe im Golf von Mexiko weiteres Ungemach.


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Letzte Aktualisierung: 24.05.2012