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25. Oktober 2010

Drei Fragen an Nelson Njokweni Sebezela, Township-Tourguide in Port Elisabeth

Welcher Weg führte Sie zu Calabash Tours?
Ich kam am 12. August 1966 in Port Elisabeth in einem Arbeiter-Township namens Kwazakhele zur Welt und bin dort auch aufgewachsen. Nach der Schule besuchte ich die Ithebelihle High School, danach die Vista University, die heute Nelson Mandela Metropolitan University heisst. Ich studierte dort während zwei Jahren Jus, doch aus finanziellen Gründen konnte ich das Studium nie beenden. So kam ich zu Calabash Tours. Paul Miedema, Gründer und Geschäftsführer von Calabash Tours, stellte mich gegen Ende 1998 an. Seither arbeite ich dort mit viel Leidenschaft als Tourguide.

Was bedeutet der Faire Handel für Sie?
Der Faire Handel hat meine Optik auf den Tourismus vollständig verändert. Er hat mich gelehrt, die Umwelt, die Kultur und die lokalen Gemeinschaften im Allgemeinen zu respektieren. Und es hat mich und auch die Leute, mit denen ich arbeite, für das Thema HIV/AIDS sensibilisiert.

Wie setzen Sie diese neue Optik um?
Meine Art, mit der lokalen Bevölkerung zu arbeiten, hat sich verändert: Ich frage die Leute und diskutiere die Angelegenheiten mit ihnen, denn ich will ihren Blickwinkel kennen. Ich entscheide nicht einfach für sie. Und so mache ich es jetzt auch in der Familie. Dabei versuche ich, meiner Familie auch Umweltbewusstsein näher zu bringen, etwa dass sie im Haushalt sparsam mit Wasser umgehen sollen.

Weitere Informationen zu Calabash-Tours
Calabash Tours: Ferien in Südafrika, von denen auch die Einheimischen profitieren

Auf Englisch: www.calabashtours.co.za

AutorIn: Katharina Mancama, FTTSA, Johannesburg, Nina Sahdeva, akte, Basel

Kategorie: Begegnung zwischen Kulturen & Religionen, Brennpunkt Tourismus, Fairer Handel, Good practice – verschiedene Ansätze, Jung & Fair, Nachhaltige Projekte, Praxisbeispiele, Standards & Labels, Südafrika, Unternehmen


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Letzte Aktualisierung: 24.05.2012