Aktuelle Themen:
01. September 2010
Aus dem Fairtrade-Tagebuch Kakao: Vom Land zurück in die Stadt
Die Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Schokolade-Konsum: 12,4 Kilogramm pro Kopf...
27. August 2010
Wenn das Ferienmitbringsel nur bis zum Zoll gelangt
Im Ausland macht das Einkaufen besonders viel Spass. Meist sind die Waren nicht nur exotischer als...
26. August 2010
Auf Tuchfühlung mit Wildtieren
Der Kontakt mit Wildtieren zieht viele Menschen an. Doch Wildtierreservate gefährden die Landrechte...
Tourismuskritik
Tourismuskritik
Kritik am Tourismus gibt’s, seit diese besondere Form von Erholungs- und Vergnügungsreisen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Reisende bemängeln dreckige Unterkünfte, unsichere Reisewege, Bettelei und Diebstahl. Mit Vorliebe kritisieren sie aber ihre Mitreisenden, die lauten unsensiblen Trampeltouristen, zu denen sie selbstverständlich nicht gehören.
Die entwicklungspolitische Kritik des Tourismus setzte in den 70er Jahren ein, als der Ferntourismus so richtig zu boomen begann. Ökumenische Kreise aus Asiens setzten dabei wichtige Akzente, doch kritische Stimmen werden auch aus Afrika und der Karibik laut. Zur umweltpolitischen Kritik am Tourismus gab Jost Krippendorf mit seinem 1977 publizierten Werk „Die Landschaftsfresser“ den Auftakt. Heute üben zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler aus Entwicklungs- und Industrieländern Kritik an den verschiedenen Auswüchsen und Folgen des Tourismus und bemühen sich vielerorts aktiv um neue konstruktive Ansätze. Der Tourismus selbst wuchs allerdings unvergleichbar viel schneller als alle kritischen Ansätze zum Tourismus.
Eine Linkliste zu tourismuskritischen Organisationen weltweit finden Sie auf der Website des arbeitskreis tourismus & entwicklung.
Strategiepapier "Rio+10: Rote Karte für den Tourismus"
Im Hinblick auf den Weltgipfel zur Nachhaltigen Entwicklung (WSSD), der im Sommer 2002 in Johannesburg/Südafrika stattfand, legten tourismuskritische Organisationen, darunter auch der arbeitskreis tourismus & entwicklung, zehn Leitsätze mit Forderungen an alle Verantwortlichen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Tourismus im 21. Jahrhundert vor. Das Strategiepapier orientiert sich an zehn der wichtigsten Themen, die auf dem WSSD auf der Tagesordnung standen, hinterfragt die spezifischen Wechselwirkungen mit dem Tourismus und stellt Forderungen für die künftige Entwicklung zur Diskussion.
Hier als Download erhältlich:
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News
30. August 2010 Jerusalem: Der falsche Ort für die OECD-Tourismuskonferenz 2010
In einem offenen Brief an die Organisation für wirtschaftlich Zusammenarbeit und Entwicklung OECD drücken ECOT (ökumenische Tourismuskoalition), ATG (Alternative Tourism Group) und Kairos Palestine ihre Erschütterung und ihr...
15. Juli 2010 Mit Razzien und der Zerstörung von Wohnhäusern setzt Israel den Jerusalemer Masterplan um
Palästinenserinnen und Palästinenser erfahren systematische Vertreibungen aus ihren Häusern. Die Zerstörung palästinensischen Wohnraums wird auch von der EU verurteilt.
01. Juli 2010 Kein Greenwashing des Flugverkehrs mit Agrotreibstoffen!
Der arbeitskreis tourismus & entwicklung trägt die Petition gegen Agrotreibstoffe mit
31. Mai 2010 Klimaverhandlungen in Bonn: Tourismuskritische Organisationen fordern Klimagerechtigkeit auch im internationalen Tourismus
Tourismus ist einerseits Opfer des globalen Klimawandels, andererseits tragen die touristischen Emissionen erheblich zur globalen Erwärmung bei. Deshalb fordert das Europäische Tourismus Netwerk (TEN) anlässlich der...
04. Mai 2010 Inmitten der Krise ein dynamisches Engagement für Ferien mit Zukunft
Der Jahresbericht des arbeitskreises tourismus & entwicklung lotet Chancen und Herausforderungen der Krise aus
08. April 2010 Kreuzzug gegen die Umwelt
Sie werden immer grösser, luxuriöser, moderner, und auch die Umweltstandards steigen. Warum Kreuzfahrtschiffe aber für die Umwelt noch immer so problematisch sind und ihr Nutzen für Entwicklungsländer sich in Grenzen hält,...
07. April 2010 Chiapas/Mexiko: Für den Ökotourismus werden Dorfbewohner vertrieben
Zapatisten denunzieren Räumung und Vernichtung einer indigenen Gemeinde

