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Aktuelle Themen:

06. Februar 2012

Galapagos: TouristInnen schleppen Resistenzen ein

Invasion gefährlicher Bakterien auf Leguanen und Schildkröten

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02. Februar 2012

Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat Kenias Regierung aufgefordert, eine Lösung zur Lage des...

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02. Februar 2012

Warnung vor GMC: Ein unseriöser Ferienanbieter betrügt Reiselustige mit Behinderung

Ferien sind für Menschen in unseren Breitengraden die Zeit der Erholung vom Arbeitsstress und der...

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Tourismuskritik

Tourismuskritik

Kritik am Tourismus gibt’s, seit diese besondere Form von Erholungs- und Vergnügungsreisen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Reisende bemängeln dreckige Unterkünfte, unsichere Reisewege, Bettelei und Diebstahl. Mit Vorliebe kritisieren sie aber ihre Mitreisenden, die lauten unsensiblen Trampeltouristen, zu denen sie selbstverständlich nicht gehören.

Die entwicklungspolitische Kritik des Tourismus setzte in den 70er Jahren ein, als der Ferntourismus so richtig zu boomen begann. Ökumenische Kreise aus Asiens setzten dabei wichtige Akzente, doch kritische Stimmen werden auch aus Afrika und der Karibik laut. Zur umweltpolitischen Kritik am Tourismus gab Jost Krippendorf mit seinem 1977 publizierten Werk „Die Landschaftsfresser“ den Auftakt. Heute üben zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler aus Entwicklungs- und Industrieländern Kritik an den verschiedenen Auswüchsen und Folgen des Tourismus und bemühen sich vielerorts aktiv um neue konstruktive Ansätze. Der Tourismus selbst wuchs allerdings unvergleichbar viel schneller als alle kritischen Ansätze zum Tourismus.

Eine Linkliste zu tourismuskritischen Organisationen weltweit finden Sie auf der Website des arbeitskreis tourismus & entwicklung.

Lesen Sie auch unter FAQ's - Häufige Fragen:

Strategiepapier "Rio+10: Rote Karte für den Tourismus"
Im Hinblick auf den Weltgipfel zur Nachhaltigen Entwicklung (WSSD), der im Sommer 2002 in Johannesburg/Südafrika stattfand, legten tourismuskritische Organisationen, darunter auch der arbeitskreis tourismus & entwicklung, zehn Leitsätze mit Forderungen an alle Verantwortlichen für eine zukunftsfähige Entwicklung des Tourismus im 21. Jahrhundert vor. Das Strategiepapier orientiert sich an zehn der wichtigsten Themen, die auf dem WSSD auf der Tagesordnung standen, hinterfragt die spezifischen Wechselwirkungen mit dem Tourismus und stellt Forderungen für die künftige Entwicklung zur Diskussion.

Hier als Download erhältlich:
Deutsch
Englisch
Französisch
Spanisch

 

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14. September 2010 Jonathan Mitchell and Caroline Ashley: Tourism and Poverty Reduction. Pathways to Prosperity

Basel, 14.09.2010, akte/ Täglich werden über 100'000 Reisen ins Ausland unternommen. 40 Prozent von ihnen führen in Entwicklungländer. 2007 konnten diese annährend 300 Milliarden US Dollar an Tourismuseinnahmen verbuchen – das...


30. August 2010 Jerusalem: Der falsche Ort für die OECD-Tourismuskonferenz 2010

(v.l.n.r.)Andrus Ansip, Premierminister von Estland; Felipe Larrain, Finanzminister von Chile; Benjamin Netanyahu, Premierminister von Israel; Silvio Berlusconi, Premierminister von Italien; Borut Pahor, Premier von Slovenien und Angel Gurría, Generalsekretär der OECD am OECD-Konferenzzentrum in Paris. Bild ©Andrew Wheeler/OECD

In einem offenen Brief an die Organisation für wirtschaftlich Zusammenarbeit und Entwicklung OECD drücken ECOT (ökumenische Tourismuskoalition), ATG (Alternative Tourism Group) und Kairos Palestine ihre Erschütterung und ihr...


15. Juli 2010 Mit Razzien und der Zerstörung von Wohnhäusern setzt Israel den Jerusalemer Masterplan um

Israelische Polizei in Silwan, dem besetzten Ostjerusalemer Stadtteil.

Palästinenserinnen und Palästinenser erfahren systematische Vertreibungen aus ihren Häusern. Die Zerstörung palästinensischen Wohnraums wird auch von der EU verurteilt.


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Letzte Aktualisierung: 07.02.2012