Aktuelle Themen:
10. März 2010
Südafrika: Das Budget im Taschentuch
Petronella Diergaard (67) ist eine der ältesten Einwohnerinnen von Nababeep. Alle nennen sie Oma...
09. März 2010
Südafrika: Der blasse Regenbogen
Die Umgestaltung des früheren Apartheidstaats hat zur Bildung einer neuen Führungsschicht geführt....
04. März 2010
Der fairunterwegs-Koffer zur Nachhaltigkeit der Reiseveranstalter: Und es ist doch möglich!
Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Reiseservice Imagine wird als erster Schweizer Reiseanbieter...
Umwelt & Lebensgrundlagen
Umwelt und Lebensgrundlagen
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Land“ durch unsere Meldungen zum Tourismus. Tourismusentwicklung führt zu Konflikten um die Nutzung von Land und weiterer lebenswichtiger natürlicher Ressourcen wie Wasser. Mobilität und Fliegerei heizen das globale Klima auf. Das Vordringen des Tourismus in die letzten „unentdeckten“ Flecken der Erde gefährdet die Artenvielfalt. Die Folgen von Umweltzerstörung und Ressourcenverschleiss im Tourismus haben in erster Linie Menschen aus Entwicklungsländern zu tragen, die oft selber nicht reisen oder vom Tourismus profitieren und die sich in Nutzungskonflikten selten gegen die übermächtige Tourismuswirtschaft durchsetzen können.
Sogenannte Umweltprobleme im Tourismus werfen immer auch politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragen auf. Das Verständnis für diese Zusammenhänge wird im Prozess um nachhaltige Entwicklung seit dem Umweltgipfel von Rio 1992 gestärkt. Die Idee der Nachhaltigkeit, Ressourcen nur so zu nutzen und Lebensräume so zu bewirtschaften, dass auch künftige Generationen eine wirtliche Heimstätte vorfinden und Leben in Würde führen können, ist bestechend. Dass wirtschaftliche Entwicklung dafür mit sozialer Entwicklung und dem Schutz der ökologischen Grundlagen einhergehen muss, ist eine ganz wichtige Einsicht, die sich in der Praxis ihren Weg noch bahnen muss. Denn die Zielkonflikte zwischen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklung sind unübersehbar. Bislang schwingt, salopp gesagt, die Wirtschaft oben auf. Es ist ein harter und langer Umdenk- und Verhandlungsprozess, zum Beispiel im Tourismus die wirtschaftlichen Entwicklungen und Zwänge, die ökologischen Herausforderungen und die gesellschaftlichen Forderungen nach Wohlstand und Partizipation in den Zielgebieten und nach Erholung für Gestresste aus den Industrieländern unter einen Hut zu bringen. Vorrangig ist, die Anliegen von schwächer Gestellten in diesem Prozess so zu stützen, dass sie ihre Rechte wahrnehmen können.
Grundlagendokumente
- "Wer bremst die Irrfahrt in die Katastrophe?": Positionspapier zu Tourismus und Klima des arbeitskreises tourismus & entwicklung (pdf, 118 kb)
News
03. März 2010 Lesereise: Fair unterwegs mit Raimund Rodewald, Landschaftsschützer
Raimund Rodewald, der Vater der Initiative für den Landschaftsschutz und Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz, lädt uns mit seiner Lesereise ein, die Begegnung von Menschen und Natur von einer unökonomisch poetischen...
01. März 2010 Xcacel/Xcacelito, Mexiko: Die spanische Tourismusindustrie auf Beutezug bedroht die letzten Riesenschildkröten
Basel, 01.03.2010, akte/ Die knapp 130 Kilometer lange Küstenlinie südlich von Cancun auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan - Riviera Maya genannt - hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten von einem ökologisch komplexen...
26. Februar 2010 Markus Hostmann und Andreas Knutti: Befreite Wasser
Die Leseperle von Giseal Treichler, der weltreisenden BuchhändlerinWarum denn so weit reisen, wenn man in der Schweiz so viele einmalige Wasserlandschaften besuchen kann? Auch zwischen den Badefereien und der Städtereise möchte...
25. Februar 2010 WM2010 Südafrika: Nichts für uns – ohne uns! StrassenhändlerInnen kämpfen um ihre Arbeitsplätze
StrassenhändlerInnen in Südafrika protestieren gegen die Zerstörung ihres Arbeitsplatzes. Denn die Vorbereitungen für die erste Fussball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent gefährden die Arbeit der überwiegend...
24. Februar 2010 Casilda Cusi - Recycling-Unternehmerin
Früher war das Sammeln von Abfällen für Casilda Cusi aus La Paz eine Notlösung. Dank dem Recycling-Projekt von Swisscontact verdient sie als Wertstoffhändlerin bereits doppelt soviel. Das sei erst der Anfang, ist sie überzeugt.
