Aktuelle Themen:
12. März 2010
"And the winner is: Africa!" TO DO! 2009 - Wettbewerb Sozialverantwortlicher Tourismus
In diesem Jahr gibt es zwei TO DO!-Gewinner aus Afrika - Gambia und Mosambik. Preisgelder kommen...
11. März 2010
Reiseservice Imagine Bern wird als erster* Schweizer Veranstalter mit dem Nachhaltigkeitszertifikat TourCert ausgezeichnet
Imagine zeigt, was an Massnahmen für Verbesserungen im Umwelt- und Sozialbereich und an Transparenz...
11. März 2010
Team Reisen AG als erstes* schweizerisches Reiseunternehmen CSR - zertifiziert
Der arbeitskreis tourismus & entwicklung gratuliert TeamReisen und Geschäftsführer Christian...
Umwelt & Lebensgrundlagen
Umwelt und Lebensgrundlagen
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Land“ durch unsere Meldungen zum Tourismus. Tourismusentwicklung führt zu Konflikten um die Nutzung von Land und weiterer lebenswichtiger natürlicher Ressourcen wie Wasser. Mobilität und Fliegerei heizen das globale Klima auf. Das Vordringen des Tourismus in die letzten „unentdeckten“ Flecken der Erde gefährdet die Artenvielfalt. Die Folgen von Umweltzerstörung und Ressourcenverschleiss im Tourismus haben in erster Linie Menschen aus Entwicklungsländern zu tragen, die oft selber nicht reisen oder vom Tourismus profitieren und die sich in Nutzungskonflikten selten gegen die übermächtige Tourismuswirtschaft durchsetzen können.
Sogenannte Umweltprobleme im Tourismus werfen immer auch politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragen auf. Das Verständnis für diese Zusammenhänge wird im Prozess um nachhaltige Entwicklung seit dem Umweltgipfel von Rio 1992 gestärkt. Die Idee der Nachhaltigkeit, Ressourcen nur so zu nutzen und Lebensräume so zu bewirtschaften, dass auch künftige Generationen eine wirtliche Heimstätte vorfinden und Leben in Würde führen können, ist bestechend. Dass wirtschaftliche Entwicklung dafür mit sozialer Entwicklung und dem Schutz der ökologischen Grundlagen einhergehen muss, ist eine ganz wichtige Einsicht, die sich in der Praxis ihren Weg noch bahnen muss. Denn die Zielkonflikte zwischen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklung sind unübersehbar. Bislang schwingt, salopp gesagt, die Wirtschaft oben auf. Es ist ein harter und langer Umdenk- und Verhandlungsprozess, zum Beispiel im Tourismus die wirtschaftlichen Entwicklungen und Zwänge, die ökologischen Herausforderungen und die gesellschaftlichen Forderungen nach Wohlstand und Partizipation in den Zielgebieten und nach Erholung für Gestresste aus den Industrieländern unter einen Hut zu bringen. Vorrangig ist, die Anliegen von schwächer Gestellten in diesem Prozess so zu stützen, dass sie ihre Rechte wahrnehmen können.
Grundlagendokumente
- "Wer bremst die Irrfahrt in die Katastrophe?": Positionspapier zu Tourismus und Klima des arbeitskreises tourismus & entwicklung (pdf, 118 kb)
News
03. März 2010 Lesereise: Fair unterwegs mit Raimund Rodewald, Landschaftsschützer
Raimund Rodewald, der Vater der Initiative für den Landschaftsschutz und Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz, lädt uns mit seiner Lesereise ein, die Begegnung von Menschen und Natur von einer unökonomisch poetischen...
01. März 2010 Xcacel/Xcacelito, Mexiko: Die spanische Tourismusindustrie auf Beutezug bedroht die letzten Riesenschildkröten
Basel, 01.03.2010, akte/ Die knapp 130 Kilometer lange Küstenlinie südlich von Cancun auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan - Riviera Maya genannt - hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten von einem ökologisch komplexen...
26. Februar 2010 Markus Hostmann und Andreas Knutti: Befreite Wasser
Die Leseperle von Giseal Treichler, der weltreisenden BuchhändlerinWarum denn so weit reisen, wenn man in der Schweiz so viele einmalige Wasserlandschaften besuchen kann? Auch zwischen den Badefereien und der Städtereise möchte...
25. Februar 2010 WM2010 Südafrika: Nichts für uns – ohne uns! StrassenhändlerInnen kämpfen um ihre Arbeitsplätze
StrassenhändlerInnen in Südafrika protestieren gegen die Zerstörung ihres Arbeitsplatzes. Denn die Vorbereitungen für die erste Fussball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent gefährden die Arbeit der überwiegend...
24. Februar 2010 Casilda Cusi - Recycling-Unternehmerin
Früher war das Sammeln von Abfällen für Casilda Cusi aus La Paz eine Notlösung. Dank dem Recycling-Projekt von Swisscontact verdient sie als Wertstoffhändlerin bereits doppelt soviel. Das sei erst der Anfang, ist sie überzeugt.
