Aktuelle Themen:
22. August 2010
Jan Philipp Sendker: Das Herzenhören
Basel, 15.08.2010, akte/ "Der Kellner wollte mein Geld nicht. ‚Sie sind eine Freundin von U...
19. August 2010
Inge Sargent: Dämmerung über Birma. Mein Leben als Shan-Prinzessin
Basel, 16.08.2010, akte/ Inge Sargent traut ihren Augen nicht, als sie 1953 mit ihrem frisch...
17. August 2010
Burmas Generäle rüsten zur Wahlfarce
Jetzt ist es offiziell: Als Teil ihrer "Road Map" zur "disziplinierten Demokratie" lässt die...
Umwelt & Lebensgrundlagen
Umwelt und Lebensgrundlagen
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Land“ durch unsere Meldungen zum Tourismus. Tourismusentwicklung führt zu Konflikten um die Nutzung von Land und weiterer lebenswichtiger natürlicher Ressourcen wie Wasser. Mobilität und Fliegerei heizen das globale Klima auf. Das Vordringen des Tourismus in die letzten „unentdeckten“ Flecken der Erde gefährdet die Artenvielfalt. Die Folgen von Umweltzerstörung und Ressourcenverschleiss im Tourismus haben in erster Linie Menschen aus Entwicklungsländern zu tragen, die oft selber nicht reisen oder vom Tourismus profitieren und die sich in Nutzungskonflikten selten gegen die übermächtige Tourismuswirtschaft durchsetzen können.
Sogenannte Umweltprobleme im Tourismus werfen immer auch politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragen auf. Das Verständnis für diese Zusammenhänge wird im Prozess um nachhaltige Entwicklung seit dem Umweltgipfel von Rio 1992 gestärkt. Die Idee der Nachhaltigkeit, Ressourcen nur so zu nutzen und Lebensräume so zu bewirtschaften, dass auch künftige Generationen eine wirtliche Heimstätte vorfinden und Leben in Würde führen können, ist bestechend. Dass wirtschaftliche Entwicklung dafür mit sozialer Entwicklung und dem Schutz der ökologischen Grundlagen einhergehen muss, ist eine ganz wichtige Einsicht, die sich in der Praxis ihren Weg noch bahnen muss. Denn die Zielkonflikte zwischen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklung sind unübersehbar. Bislang schwingt, salopp gesagt, die Wirtschaft oben auf. Es ist ein harter und langer Umdenk- und Verhandlungsprozess, zum Beispiel im Tourismus die wirtschaftlichen Entwicklungen und Zwänge, die ökologischen Herausforderungen und die gesellschaftlichen Forderungen nach Wohlstand und Partizipation in den Zielgebieten und nach Erholung für Gestresste aus den Industrieländern unter einen Hut zu bringen. Vorrangig ist, die Anliegen von schwächer Gestellten in diesem Prozess so zu stützen, dass sie ihre Rechte wahrnehmen können.
Grundlagendokumente
- "Wer bremst die Irrfahrt in die Katastrophe?": Positionspapier zu Tourismus und Klima des arbeitskreises tourismus & entwicklung (pdf, 118 kb)
News
01. September 2010 Aus dem Fairtrade-Tagebuch Kakao: Vom Land zurück in die Stadt
Die Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Schokolade-Konsum: 12,4 Kilogramm pro Kopf wurden 2008 in der Schweiz verspeist. Das ist rund ein Kilo im Schnitt mehr als in Deutschland. Was die wenigsten Wissen: wie sieht...
30. August 2010 Jerusalem: Der falsche Ort für die OECD-Tourismuskonferenz 2010
In einem offenen Brief an die Organisation für wirtschaftlich Zusammenarbeit und Entwicklung OECD drücken ECOT (ökumenische Tourismuskoalition), ATG (Alternative Tourism Group) und Kairos Palestine ihre Erschütterung und ihr...
27. August 2010 Wenn das Ferienmitbringsel nur bis zum Zoll gelangt
Im Ausland macht das Einkaufen besonders viel Spass. Meist sind die Waren nicht nur exotischer als zuhause, sondern auch günstiger. Doch von einigen Souvenirs sollten Touristinnen und Touristen besser die Finger lassen.
26. August 2010 Auf Tuchfühlung mit Wildtieren
Der Kontakt mit Wildtieren zieht viele Menschen an. Doch Wildtierreservate gefährden die Landrechte der lokalen indigenen Bevölkerung und Traditionen wie das Abschlachten und der Verzehr von Walen können gar gesundheitsschädlich...
24. August 2010 Dieses Buch kann Ihre Essgewohnheiten verändern
Jonathan Safran Foer hat ein eindringliches Buch über den alltäglichen Horror in der Massentierhaltung geschrieben.
16. August 2010 Die UNO anerkennt das Recht auf sauberes Wasser als Menschenrecht
Am Mittwoch, 28. Juli 2010, hat die UN-Vollversammlung das Recht auf sauberes Wasser als Menschenrecht anerkannt. Auch wenn es nicht gesetzlich einklagbar ist, hat es einen hohen symbolischen und politischen Charakter: Die...
14. August 2010 Ehemalige UN-Beraterin für Wasserangelegenheiten verurteilt Botswanas Umgang mit Buschleuten
Maude Barlow, ehemalige Beraterin der Vereinten Nationen in Wasserangelegenheiten, Trägerin des Alternativen Nobelpreises und Gründerin des Blue Planet Project, verurteilt die Regierung Botswanas für deren Unterlassen den...
