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Aktuelle Themen:

08. Februar 2012

Warten, bis der Wasserstand sinkt, und weitermachen wie gewohnt

Naturkatastrophen beeinträchtigen den Tourismus in Thailand anscheinend stärker als politischen...

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06. Februar 2012

Galapagos: TouristInnen schleppen Resistenzen ein

Invasion gefährlicher Bakterien auf Leguanen und Schildkröten

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02. Februar 2012

Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat Kenias Regierung aufgefordert, eine Lösung zur Lage des...

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Umwelt & Lebensgrundlagen

Umwelt und Lebensgrundlagen

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Land“ durch unsere Meldungen zum Tourismus. Tourismusentwicklung führt zu Konflikten um die Nutzung von Land und weiterer lebenswichtiger natürlicher Ressourcen wie Wasser. Mobilität und Fliegerei heizen das globale Klima auf. Das Vordringen des Tourismus in die letzten „unentdeckten“ Flecken der Erde gefährdet die Artenvielfalt. Die Folgen von Umweltzerstörung und Ressourcenverschleiss im Tourismus haben in erster Linie Menschen aus Entwicklungsländern zu tragen, die oft selber nicht reisen oder vom Tourismus profitieren und die sich in Nutzungskonflikten selten gegen die übermächtige Tourismuswirtschaft durchsetzen können.

Sogenannte Umweltprobleme im Tourismus werfen immer auch politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragen auf. Das Verständnis für diese Zusammenhänge wird im Prozess um nachhaltige Entwicklung seit dem Umweltgipfel von Rio 1992 gestärkt. Die Idee der Nachhaltigkeit, Ressourcen nur so zu nutzen und Lebensräume so zu bewirtschaften, dass auch künftige Generationen eine wirtliche Heimstätte vorfinden und Leben in Würde führen können, ist bestechend. Dass wirtschaftliche Entwicklung dafür mit sozialer Entwicklung und dem Schutz der ökologischen Grundlagen einhergehen muss, ist eine ganz wichtige Einsicht, die sich in der Praxis ihren Weg noch bahnen muss. Denn die Zielkonflikte zwischen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklung sind unübersehbar. Bislang schwingt, salopp gesagt, die Wirtschaft oben auf. Es ist ein harter und langer Umdenk- und Verhandlungsprozess, zum Beispiel im Tourismus die wirtschaftlichen Entwicklungen und Zwänge, die ökologischen Herausforderungen und die gesellschaftlichen Forderungen nach Wohlstand und Partizipation in den Zielgebieten und nach Erholung für Gestresste aus den Industrieländern unter einen Hut zu bringen. Vorrangig ist, die Anliegen von schwächer Gestellten in diesem Prozess so zu stützen, dass sie ihre Rechte wahrnehmen können.

Grundlagendokumente

  • "Wer bremst die Irrfahrt in die Katastrophe?": Positionspapier zu Tourismus und Klima des arbeitskreises tourismus & entwicklung (pdf, 118 kb)

News

30. November 2011 Letzter Aufruf für Durban: NGOs aus Nord und Süd fordern eine offene Debatte über Klimagerechtigkeit im Tourismus

Anlässlich der bevorstehenden Klimaverhandlungen im südafrikanischen Durban ruft eine internationale Allianz zivilgesellschaftlicher Organisationen dazu auf, dass die Rolle des Tourismus im Klimawandel sachlich und seriös...


30. November 2011 Lesereise: Fair unterwegs mit Martin Vosseler, wandernder Mitweltarzt

Eines der Lieblingsbücher des Abenteurers Martin Vosseler ist das Buch eines Abenteurers. Beiden gemeinsam ist das Verbinden von Engagement und Lebensart. Und das Verknüpfen von Radikalität mit unverbrüchlichem Optimismus. Es...


29. November 2011 Victor Bandi, Markus Nauser: Die Mobilität und unser CO2-Budget – Eine Planungshilfe für zukunftsfähiges Reisen in Freizeit und Schule

Basel, 24.11.2011, akte/ Die Sensibilisierung für umweltgerechtes Verhalten ist heute in den Lehrplänen verankert. Doch bietet die Schule wenig Raum für die praktische Umsetzung. Das erworbene Umweltwissen führt in der Regel...


28. November 2011 Angst in Masoala – warum die MadegassInnen nicht immer die Wahrheit sagen

Der Masoala-Nationalpark in Madagaskar stösst bei vielen ansässigen BäuerInnen auf Ablehnung. Doch sie wehren sich kaum. Die Ethnologin Eva Keller schildert, warum das so ist.


28. November 2011 EinBlick 2/2011: Auf gleicher Augenhöhe: Gendergerechtigkeit gegen Hunger, Armut und Klimakrise

Basel, 24.11.2011, akte/ 60 bis 70 Prozent der weltweit Hungernden sind Frauen und Kinder, ein Grossteil von ihnen lebt in ländlichen Gebieten. Der EinBlick, die entwicklungspolitische Publikation von Brot für alle und...


27. November 2011 Der gemeindebasierte Tourismus in Ceará wird zur nationalen Referenz

Was gemeindebasierter Tourismus im besten Fall sein kann, machen unsere Partner in Ceará im Nordosten Brasiliens seit Jahren vor. Jetzt wurde ihr wegweisendes Netzwerk für Community Based Tourism von der Stiftung der Banco do...


26. November 2011 Ilija Trojanows EisTau: Von der Müdigkeit, ein Mensch zu sein

Angesichts des zerstörerischen Umgangs des Menschen mit der Natur, manifestiert im weltweiten Gletschersterben, hält Ilija Trojanow der raffgierigen Killer-Zivilisation einen Spiegel vor.


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Letzte Aktualisierung: 08.02.2012