Aktionen
Die Informationen zu unseren inhaltlichen
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Aktuelle Themen:
24. Mai 2012
Der fairunterwegs-Koffer freut sich: Als erster Tourismuskonzern will Kuoni seine Verantwortung für die Respektierung der Menschenrechte übernehmen
Gerade ein Jahr ist es her, dass der Uno-Menschenrechtsrat die Leitlinien für Unternehmen und...
23. Mai 2012
Kulturerbe ohne Menschen?
Leben in den Ruinen von Hampi
23. Mai 2012
Lesereise: Fair unterwegs mit Barbara Ehringhaus, Schutzpatronin des Mont-Blanc
Seit einem halben Jahrhundert reist Barbara Ehringhaus rund um unseren Planeten und mit Vorliebe in...
Umwelt & Lebensgrundlagen
Umwelt und Lebensgrundlagen
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Land“ durch unsere Meldungen zum Tourismus. Tourismusentwicklung führt zu Konflikten um die Nutzung von Land und weiterer lebenswichtiger natürlicher Ressourcen wie Wasser. Mobilität und Fliegerei heizen das globale Klima auf. Das Vordringen des Tourismus in die letzten „unentdeckten“ Flecken der Erde gefährdet die Artenvielfalt. Die Folgen von Umweltzerstörung und Ressourcenverschleiss im Tourismus haben in erster Linie Menschen aus Entwicklungsländern zu tragen, die oft selber nicht reisen oder vom Tourismus profitieren und die sich in Nutzungskonflikten selten gegen die übermächtige Tourismuswirtschaft durchsetzen können.
Sogenannte Umweltprobleme im Tourismus werfen immer auch politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragen auf. Das Verständnis für diese Zusammenhänge wird im Prozess um nachhaltige Entwicklung seit dem Umweltgipfel von Rio 1992 gestärkt. Die Idee der Nachhaltigkeit, Ressourcen nur so zu nutzen und Lebensräume so zu bewirtschaften, dass auch künftige Generationen eine wirtliche Heimstätte vorfinden und Leben in Würde führen können, ist bestechend. Dass wirtschaftliche Entwicklung dafür mit sozialer Entwicklung und dem Schutz der ökologischen Grundlagen einhergehen muss, ist eine ganz wichtige Einsicht, die sich in der Praxis ihren Weg noch bahnen muss. Denn die Zielkonflikte zwischen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklung sind unübersehbar. Bislang schwingt, salopp gesagt, die Wirtschaft oben auf. Es ist ein harter und langer Umdenk- und Verhandlungsprozess, zum Beispiel im Tourismus die wirtschaftlichen Entwicklungen und Zwänge, die ökologischen Herausforderungen und die gesellschaftlichen Forderungen nach Wohlstand und Partizipation in den Zielgebieten und nach Erholung für Gestresste aus den Industrieländern unter einen Hut zu bringen. Vorrangig ist, die Anliegen von schwächer Gestellten in diesem Prozess so zu stützen, dass sie ihre Rechte wahrnehmen können.
Grundlagendokumente
- "Wer bremst die Irrfahrt in die Katastrophe?": Positionspapier zu Tourismus und Klima des arbeitskreises tourismus & entwicklung (pdf, 118 kb)
News
26. November 2011 Ilija Trojanows EisTau: Von der Müdigkeit, ein Mensch zu sein
Angesichts des zerstörerischen Umgangs des Menschen mit der Natur, manifestiert im weltweiten Gletschersterben, hält Ilija Trojanow der raffgierigen Killer-Zivilisation einen Spiegel vor.
25. November 2011 Die Heimat der Kuna geht unter
Weil ihre Inselsiedlungen immer häufiger überschwemmt werden, planen Panamas Kuna-Indianer den Umzug aufs Festland. Eine einzigartige Lebensweise, die auch zum Touristenmagnet geworden ist, droht unterzugehen.
23. November 2011 Honduras: Widerstand auf Zacate Grande gegen den Bau eines Luxushotels
In Honduras besitzt ein Dutzend Familien über 90 Prozent des Landes. Auf der südlichen Halbinsel Zacate Grande kämpft die lokale Bevölkerung um ihre Heimat: Einer der reichsten Unternehmer des Landes beansprucht die von...
23. November 2011 Der fairunterwegs-Koffer freut sich auf seine nächsten ökomobilen Ferien in den Alpen – gezielt gewählt dank dem neuen VCS-Rating
Im Unterschied zum fairunterwegs-Koffer, der gar kein Auto hat, fahren noch zwei von drei Bergtouristen mit ihrem Privatwagen in die Alpen. Das hat Folgen: Aus den idyllischen Bergdörfern werden Kleinstädte mit gut ausgebauten...
22. November 2011 Uno-Klimakonferenz in Durban: Neue Runde im Klima-Tanz
Ende November findet im südafrikanischen Durban eine weitere Uno-Klimakonferenz statt. Es ist die letzte Gelegenheit, das Kyoto-Protokoll, das 2012 ausläuft, lückenlos durch ein Anschlussprotokoll zu ersetzen.
21. November 2011 Herbststurm zerzaust die Raumplanung
Der Nationalrat verzichtet darauf, der Landschaftsinitiative einen griffigen Gegenvorschlag gegenüber zu stellen: Er versenkte in der Herbstsession alle griffigen Massnahmen.
17. November 2011 Uno-Bericht über die menschliche Entwicklung 2011 warnt: Umwelttrends bedrohen globale Fortschritte für die Armen
Der aktuelle Uno-Bericht über die menschliche Entwicklung warnt vor den Gefahren der Klimaerwärmung und der Zerstörung von Lebensräumen. Diese erschwerten die Verbesserung der Gesundheits- und Einkommenssituation in...
