Aktionen
Die Informationen zu unseren Arbeits-Schwerpunkten und Kampagnen finden Sie auf der Aktionen-Plattform.
Aktuelle Themen:
06. Februar 2012
Galapagos: TouristInnen schleppen Resistenzen ein
Invasion gefährlicher Bakterien auf Leguanen und Schildkröten
02. Februar 2012
Kenia: Deutscher Reiseverband verurteilt Vertreibung der Samburu
Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat Kenias Regierung aufgefordert, eine Lösung zur Lage des...
02. Februar 2012
Warnung vor GMC: Ein unseriöser Ferienanbieter betrügt Reiselustige mit Behinderung
Ferien sind für Menschen in unseren Breitengraden die Zeit der Erholung vom Arbeitsstress und der...
Unternehmen
Tourismusunternehmen in gesellschaftlicher Verantwortung
70 Prozent des weltweiten Tourismusgeschäfts liegt in der Hand von mittleren und kleinen Unternehmen, schätzt der Spitzenverband der Branche „World Travel and Tourism Council“ (WTTC). Entsprechend ist die überwiegende Mehrzahl der Arbeitsplätze in KMUs und Familienbetrieben angesiedelt. Was jedoch im Tourismus angesagt ist und läuft, wird von den grossen Konzernen bestimmt – Hotelketten, Reiseveranstaltern und Reservationssystem-Anbietern. Sie haben ihre Firmensitze fast ausschliesslich in Industrieländern und verfügen dank Kooperationen oder Zusammenschlüssen (vertikaler und horizontaler Integration) über Möglichkeiten, die Geschäfte vom Kontakt mit den Kunden über Transport bis zur Unterkunft und Erbietung von Dienstleistungen am Zielort zu kontrollieren. Mehr dazu unter Zahlen & Fakten.
Etliche Tourismusunternehmen haben in den vergangenen Jahren Umwelt-Managementsysteme eingeführt, um die attraktiven Urlaubslandschaften zu schützen und damit auch die eigenen Geschäftsgrundlagen zu erhalten. Doch erst allmählich und mit viel Verzug auf andere Branchen beginnen sie, auch soziale Aspekte zu beachten.
Die gesellschaftliche Verantwortung von Tourismusunternehmen, Coporate Social Responsibilty (CSR), kann sich aber nicht in einzelnen Unterstützungsaktionen von Sozialprojekten erschöpfen, sondern macht nur Sinn, wenn das ganze Geschäft sozialverantwortlich ausgestaltet wird. Was dazu heute im Minimum gefordert ist, haben wir im Dossier Unternehmensverantwortung übersichtlich zusammen gestellt.
Wie Schweizer Reiseveranstalter das Nachhaltigkeitsengagement ihres Unternehmens und ihrer Angebote ausweisen, erfahren Sie aus der 2011 von uns präsentierten Transparenzanalyse (pdf, 344 kb).
Tourismusunternehmen, die ihre Bemühungen für Umwelt- und Sozialverträglichkeit ihres Angebot nicht öffentlich transparent machen, die vornehmlich auf Billigangebote und fragwürdige Trends setzen, ohne weiter zu erläutern, wie diese auch umwelt- und sozialverträglich ausgestaltet sind, vermögen heute nicht mehr durch ihre unternehmerische Verantwortung zu überzeugen.
Holen Sie sich die aktuellen Tipps zum Buchen auf unserer:
und unter FAQ's - Häufige Fragen:
- Projektreisen - Besuch von Entwicklungs- und Umweltschutzprojekten: Was ist zu beachten?
- Nutzen für die gastgebende Bevölkerung - Was kann ich tun, damit die Einheimischen fair am Tourismus teilhaben?
- Das grosse Reisegeschäft mit den Freiwilligen - Welche Voluntourismus-Angebote sind seriös?
News
18. Oktober 2011 Bilaterale Handelspolitik: Wie kommen Menschenrechte in Handelsabkommen?
Freihandelsabkommen können die Fähigkeit von Regierungen einschränken, ihren international eingegangenen Menschenrechtsverpflichtungen nachzukommen. Dies war der Ausgangspunkt eines Vortrags von Olivier De Schutter,...
14. Oktober 2011 Brunnen für Botswanas Buschleute: Durchbruch oder Zückerchen?
Im riesigen Naturschutzgebiet der Kalahari in Botswana, dem Central Kalahari Game Reserve, lagern riesige Diamantenschätze. Im Vorfeld von deren Ausbeutung wurden die in der Kalahari lebenden Buschleute vertrieben. Jetzt beginnt...
11. Oktober 2011 "Hyatt ist die schlimmste Arbeitgeberin"
Basel, 11.10.2011, akte/ Am 8. September 2011 legten Mitarbeitende der Hotelkette Hyatt in den vier US-amerikanischen Städten Chicago, Los Angeles, San Francisco und Honolulu Mitarbeitende für eine Woche ihre Arbeit nieder. Damit...
26. September 2011 Von verschobenen Grenzen und verzerrten Bildern
Angesichts des Konflikts, in dessen Rahmen sich der Tourismus in Israel und Palästina abspielt, tut eine transparente Darstellung der Besitzverhältnisse, die sich mit den UN-Resolutionen, der Waffenstillstandslinie von 1967 und...
09. September 2011 Brot für alle: Seit 50 Jahren für eine gerechtere Welt
Ob Hilfe gegen die Folgen des Klimawandels im Süden oder Vorgaben für faire Wirtschaftsbeziehungen bei uns – seit 50 Jahren setzt sich Brot für alle für eine gerechtere Welt ein. Am 11. September begeht der Entwicklungsdienst der...
05. September 2011 "Die Schweiz hat weltweit den höchsten Anteil an Flugemissionen"
Ab 1. Januar 2012 gelten Höchstgrenzen für den CO₂. -Ausstoss von Flügen von oder zum Raum der Europäischen Union. Fluglinien mit höherem CO₂-Ausstoss müssen Emissionsberechtigungen, sogenannte Zertifikate kaufen. Diese...
31. August 2011 Mit Emissionen handeln: Licht und Schatten
Wirtschaft ist energieabhängig. Solange wirtschaftliche Aktivität auf fossilen Energiequellen basiert, hängt die Frage, welche wirtschaftlichen Entwicklungen möglich sind, davon ab, wie viel Treibhausgase emittiert werden können....
